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Hauttypen
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Normale Haut Die normale Haut ist feinporig und ohne Fettglanz. Nur sehr wenige Menschen koennen sich an dieser absolut tadellosen Haut erfreuen. Sie gleicht im Aussehen der des Kindes und bleibt auch waehrend der Pubertaetsjahre unbeeinflusst. Durch gleich- maessige Durchblutung sieht der Teint gesund und frisch aus. Die Haut ist frei von Mitessern, Flecken, Warzen und zeigt keine Falten. Erst etwa ab dem 30. Lebensjahr veraendert sich dieser Hauttyp, er wird oft trocken. Deshalb ist auch hier auf eine sorgfaeltige Reinigung und kontinuierlich Pflege von Jugend an zu achten um den Hautzustand moeglichst lange zu halten.
Die trockene Haut ist feinporig und matt, sie ist sehr empfindlich. Die trockene Haut beruht auf erblicher Basis und durch Umweltein- fluesse wird die Auspraegung des Hauttyps gefoerdert. Diese reine, rosige, zarte "Apfelbluetenhaut" uebersteht die Ent- wicklungsjahre noch ohne Veraenderung, aber bereits nach der Puber- taet vermindern die Talgdruesen ihre Produktion, die Haut wird zu- sehends sproeder. Es fehlen das Fett und die notwendige Feuchtig- keit. Die Haut reagiert mit Roetung und Spannungsgefuehl. Die Haut neigt leicht zu Sonnenbrand und oft entstehen Gefaessausdehnungen. Diese Gefaessausdehnungen werden aber auch durch Alkohol, Nikotin, und Kaffee gefoerdert, deshalb sollte mam am besten von Jugend an diese Genussmittel meiden. Alterserscheinungen zeigen sich in Form von Faeltchen und Erschlaf- fungen frueher als bei anderen Hauttypen, deshalb muss fruehzeitig mit gezielter systematischer Hautpflege entgegengewirkt werden.
Die fettige Haut ist glaenzend und oft von fahler Farbe, was auf eine schlechte Durchblutung hinweist. Sie erscheint ungepflegt und besitzt grosse sichtbare Talgdruesenausfuehrungsgaenge. Das Haar ist ebenfalls betroffen und mit mehr oder weniger oeligen Schuppen bedeckt. Es entstehen Hautunreinheiten in Form von Talgzysten und Pusteln. Die fettige Haut entwickelt sich erst in der Pubertaet, aber eine erbliche Anlage dazu besteht schon von Geburt an. Die verstaerkte Taetigkeit der Talgdruesen beginnt ca. ab dem 8-10. Lebensjahr und hat ihre hoechste Aktivitaet waehrend der Pubertaet bis etwa zum 18.Lebensjahr. Etwa 65% der Jugendlichen haben eine fettige Haut. Etwa ab dem 35. bis 40.Lebensjahr setzt dann ein sehr intensiver Abfall der Hautfettbildung ein. Durch eine meist kraeftige Unterpolsterung mit Fettgewebe ist die Haut straff und faltenarm oft bis ins fortgeschrittene Lebensalter. Da die Haut verhaeltnismaessig robust und unempfindlich ist, bleibt sie stabil gegenueber Witterungseinfluessen und vor allem Sonnenbestrahlung. Fettige Haut bildet einen guten Naehrboden fuer Krankheitserreger und benoetigt deshalb ganz besonders intensive Hautreinigung.
Die Haut zeigt sowohl trockene wie auch fettige Partien. Die Schlae- fen, die seitlichen Wangen und der Hals neigen eher zur Trockenheit. Vergroesserte Talgdruesenausfuehrungsgaenge und starker Talgfluss be- finden sich an Stirn, Nase und Kinn, ebenso wie an Brust und Ruecken. Die derbhaeutige Gesichtsmitte von Stirn bis Kinn glaenzt fettig, die seitlichen Partien sind eher duenn, stumpf, trocken, empfindlich oder koennen auch normale Hautpartien haben. Die unterschiedliche Hautqualitaet sollte bei der Pflege berueck- sichtigt werden, oder man pflegt sie wie die Haut, deren Merkmale ueber- wiegen. |
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