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THC im Kraftsport

Seit langem kennt man die Wirkungen von Cannabis (THC). Schon vor rund 5000 Jahren sollen es die Asiaten, unter anderem als menstruationsförderndes Mittel, genutzt haben.
So wurde überliefert:
Cannabis wirkt schmerzlindernd, entspannt die Muskeln, hemmt Entzündungen, ist beruhigend und antiepileptisch.

Die Aufklärung über generelle Nebenwirkungen:
-THC kann nicht körperlich, dafür aber psychisch umso mehr, abhängig machen.
-Es kann sog. Psychosen und Antriebsstörungen (Lustlosigkeit) verursachen.
-Der THC ist ein Harz, das beim Konsum mit Tabak gemischt wird, daher auch schädlich für die Lunge und weiteren beteiligten Organen.
-Das menschliche Gehirn wird stark beeinflusst, aus der heutigen Sicht können die genauen Ausmaße noch nicht exakt bestimmt werden.


Wie wirken sich Drogen oder THC auf den Kraftsport aus?

Hierzu ein paar Fragen von Abonnenten und aus dem Internet:

Frage:
Wie wirkt sich THC auf das Training aus?
Gehen wir mal von einem Konsum von max. 2 Joints am WE in der Trainingspause aus.

Frage:
Habe ich eine bessere Durchblutung vom Kiffen?

Frage:
Ich kann mich meistens nach dem Konsum von Gras besser auf mein Training konzentrieren, kann das sein?

Zusammengefasste Antwort:
Da THC die Wirkung der Muskelentspannung nachgesagt wird, denken viele THC – Konsumenten, dass es sich wie o.g. um einen guten Einfall handelt. THC löst jedoch eine Lustlosigkeit aus und führt zu einer Lustlosigkeit vor und während dem Training, es demotiviert daher. Beim Krafttraining wäre die Wahrnehmung des Sports bei dem Konsum von THC stark verändert, ob nun positiv oder negativ kommt auf den jeweiligen Typ an.
Die Durchblutung wird durch den Konsum eher “normalisiert“ bzw. gesenkt, es wirkt daher der besseren Durchblutung entgegen.


Fazit: Muskelentspannung: vielleicht, positiv für den Erfolg des Training: nein.

In geringen Dosen führt THC zu Entspannung, Schläfrigkeit, niedrigen Blutdruck und veränderter Wahrnehmung von Zeit und Raum. Bis jetzt ist ungeklärt, ob der Konsum von Cannabis-Produkten (Marihuana und Haschisch) süchtig macht. Chronischer Missbrauch kann allerdings zu Wesensveränderungen, wie Rückzug in sich selbst, Willensschwäche und drastisch verminderte Frustrationstoleranz führen.

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