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Fitnessletter
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45. Ausgabe (09.10.2003)
Anzahl der Abonnenten: 10233 Splitt
Erscheinungstermin: Alle 14 Tage / Mo-Di
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Ein kostenloser Service von www.Fitnessletter.de
Herausgegeben von Ernaehrungs- und Fitnessberatern
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Themenbereich:
Bodybuilding & Fitness & Diaet
1.Anabole Steroide im Bodybuilding Teil 3
Ernaehrung & Bodystyle & Wellness
2.Fisch macht Fit!
3.Voraussetzungen fuer eine gute Kosmetik
4.Leserfrage/beantwortet
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Wenn Sie sich waehrend des Lesens entspannen wollen
drucken Sie den Fitnessletter doch einfach aus!
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Viel Spaß beim Lesen und bei der Ausfuehrung.
Wuenscht Ihr Fitnessletter.de-Team
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1.Anabole Steroide im Bodybuilding Teil 3
Anabole Steroide sind im Bodybuilding sehr beliebt, aufgrund
ihrer stark muskelaufbauenden Wirkungen. Die gegebenenfalls
zu erwartenden Nebenwirkungen werden dabei in den Hintergrund
gedraengt. Manche Bodybuilder gehen aber noch einen Schritt
weiter und nehmen Substanzen ein, die in ihrer Wirkung als
auch Nebenwirkung noch wesentlich staerker sind. Mit diesen
Substanzen sind Diuretika und Wachstumshormone gemeint, welche
selbstverstaendlich auch auf der Dopingliste stehen.
Diuretika wirkt, indem es das Wasser aus dem Koerper schwemmt.
Genauer gesagt, sorgt Diuretika fuer eine vermehrte Urinaus-
scheidung die durch eine vermehrte Elektrolytausscheidung
entsteht. Werden dem Koerper Elektrolyte entzogen, geht mit
diesem Vorgang gleichzeitig eine erhoehte Fluessigkeitsaus-
scheidung einher. Diuretika wird fast nur ausschliesslich von
Bodybuildern angewandt, welche kurz vor einem Wettkampf stehen.
Selbst wenn ein Koerper augenscheinlich fast kein Fett mehr
hat, so ist der Unterhautgewebewasseranteil immer noch sehr
hoch. Die Diuretika sorgen dafuer, dass die Bodybuilder auf
der Buehne das \\\"knochentrockene\\\" Aussehen erreichen, das ueber
Sieg oder Niederlage endscheidet. Der urspruengliche An-
wendungszweck dieses Arzneimittels liegt bei der Behandlung
von Bluthochdruck, der Bauchwassersucht (Aszites) und zur
Ausschwemmung von extrazellulaerer Fluessigkeit bei Oedemen.
Die Nebenwirkungen von Diuretika reichen von Muskelkraempfen
(es passiert bei fast jedem Bodybuildingwettkampf das ein Body-
buildern von starken Kraempfen betroffen ist und hinter oder
auf der Buehne zusammenbricht) ueber einen Kreislaufkollaps
bis hin zu schweren Nierenschaeden die den Tod als Folge haben
koennen. Leider geht der Trend im Profibodybuilding dahin, dass
die Athleten immer haerter und zugleich massiver sein muessen
um ueberhaupt noch einen Blumentopf gewinnen zu koennen. Erst
wenn wieder klassische Linien und Proportionen gefragt sind,
die das Bodybuilding auch fuer ein breiteres Publikum in-
teressant machen wuerde, (was zu einem wirtschaftlichen Auf-
stieg dieser Sportart fuehren koennte) verschwinden solche
gefaehrlichen Substanzen vielleicht einmal.
Das Wachstumshormon bezeichnet die primaere Funktion des
Protein als Steuerhormon von Wachstumsprozessen waehrend der
Kindheit und dem Jugendalter (Adoleszenz). Wenn das Laengen-
wachstum beendet ist, wird weiterhin Wachstumshormon produziert
welches den Fett-Eiweiss und Kohlenhydratestoffwechsel das
ganze Leben lang beeinflusst. Wachstumshormon als Arzneimittel
wurde eigentlich fuer die Anwendung bei Zwergenwuechsigen vor-
gesehen. Mittlerweile gibt es Wachstumshormon sogar als Anti-
Aging-Mittel im Rahmen einer Verjuengungskur. Im Bodybuilding
wird Wachstumshormon angewandt, weil es stark muskelaufbauende
Wirkungen besitzt jedoch gleichzeitig bei einem Dopingtest so
gut wie nicht nachweisbar ist. Auch hierbei gibt es jedoch
eine Kehrseite der Medaille und zwar die erheblichen Neben-
wirkungen die eintreten koennen, wenn man es als Athlet an-
wendet. Dazu gehoeren das Wachstum von Knochen und Knorpeln
welches jedoch im Gegensatz zum natuerlichen Knochenwachstum
unproportioniert verlaufen kann, was zu grossen Stoerungen im
gesamten Bewegungsapparat fuehren kann. Auch werden durch die
Anwendung mit Wachstumshormon manche Organe vergroessert, was
verheerende Folgen haben kann. Bodybuilder sollten sich genau
ueberlegen, ob sie fuer ein paar Zentimeter mehr Oberarmumfang
oder eine bessere Plazierung bei irgend einer lokalen Meister-
schaft solch koerperschaedigende Risiken eingehen wollen. Denn
seinen Lebensunterhalt mit Bodybuilding zu bestreiten koennen
nur wenige Athleten und dazu muss man in dieser Sportart schon
an der Weltspitze stehen.
Anmerkung der Redaktion:
Wir wollen den Gebrauch von Steroiden mit diesem Artikel weder
verherrlichen noch davon abraten, es soll lediglich eine sach-
liche und neutrale Sicht auf das Thema Steroide sein.
2.Fisch macht Fit!
Mindestens einmal pro Woche sollte jeder von uns Fisch essen,
jedoch nur die wenigsten koennen dies von sich behaupten. Dabei
ist Fisch ein sehr eiweissreiches, fettarmes Nahrungsmittel und
deshalb auch besonders gut fuer Sportler geeignet. Auch ist der
Gehalt an Jod und Vitaminen besonders hoch und so decken 200g
Meeresfisch bereits den Tagesbedarf an Jod. Das besondere an Fisch
aber ist, dass er fuer die Gesundheit sehr wichtige Fettsaeuren
enthaelt. Gemeint sind damit die Omega3 Fettsaeuren (essentielle
mehrfach ungesaettigte Fettsaeuren) die sehr positive Auswirkungen
auf unseren Koerper haben. So wird diesen Fettsaeuren eine End-
gegenwirkung zum Herzinfarkt nachgesagt, indem z.B. die Verteilung
der Blutfette durch Omega3 Fettsaeuren positiv beeinflußt wird.
Auch werden diesen Fettsaeuren entzuendungshemmende Eigenschaften
nachgesagt und eine gewisse Schutzfunktion vor Krebs. Leider gibt
es fuer die Herzkreislaufstaerkenden Eigenschaften der Omega3
Fettsaeure seitens der Wissenschaft immer noch keine fundierten
Studien darueber. Den eigentlichen Beweis, fuer die positiven
Wirkungen von Fisch, liefern die Eskimos, welche als eines der
gesuendesten Voelker gelten. Eskimos erleiden seltener einen
Herinfarkt als andere Menschen. Den Grund hierfuer sehen viele
Wissenschaftler in der vermehrten Einnahme von Omega3 Fettsaeuren
die vor allem im Fisch vorhanden sind.
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3.Voraussetzungen fuer eine gute Kosmetik
Unser Verhalten beeinflusst unser Aussehen, es hat Auswirkung
darauf, ob wir anziehend und gepflegt oder ungepflegt und vor-
zeitig gealtert wirken. Wenn unser Koerper von uns gut behandelt
wird (da unersetzbar) und dadurch richtig funktioniert und ge-
sund ist, haben wir auch keine Probleme mit der Kosmetik. Be-
wegung, Gesundheit und richtige Ernaehrung bestimmen den Zustand
unserer Haut. Wenn hier die Voraussetzungen nicht stimmen, ist
es auch mit Kosmetik muehsam die Fehler zu ueberdecken.
1. Richtige Ernaehrung - wichtig wegen ihrer Auswirkung auf Stoff-
wechsel und Verdauung.
2. Genuegend Bewegung - wichtig wegen der besseren Durchblutung
und der Straffung der Haut durch Muskelzuwachs.
3. Entspannung und genuegend Schlaf - wichtig zur Regeneration.
Diese Faktoren bestimmen den Zustand Ihrer Haut. Wer hier nach-
laessig ist, kann auch mit Kosmetik nur ungenuegend ausgleichen.
Kosmetische Mittel sind lediglich dazu da, die Haut zu schuetzen,
ihr das wieder zuzufuehren, was entzogen wurde, sie zu pflegen
und sie zu Regenerieren. Die Haut muss also von innen ernaehrt
werden, sie benoetigt vor allem auch die Vitamine A, B, D und E.
Aber nicht nur Vitamine sind fuer das Aussehen Ihrer Haut verant-
wortlich. Auch Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate muessen sein, aller-
dings im richtigen Verhaeltnis. Hektik, Stress und Aerger sind sehr
grosse Feinde Ihrer Schoenheit, auf einen unausgeglichenen Seelen-
zustand reagiert die Haut ebenfalls unausgeglichen. Da sich die
Haut beim Schlafen am besten erholt, sollten Sie mindestens acht
Stunden taeglich schlafen, unterstuetzen Sie diesen \\\"Erholungs-
urlaub\\\" Ihres Koerpers durch eine gesunde, leichte Kost und ver-
zichten Sie moeglichst auf Zigaretten - Ihre Haut wird es Ihnen
danken.
4. Leserfrage
Mitteilung:
Bin 57/160/85,habe durch Hormongabe/Wechsel 10kg und seit ich
nicht mehr rauche nochmals 10kg zugenommen. \\\"FdH\\\" hat nichts ge-
bracht, esse derzeit ca. 1200/1500 kcal/Tag. Gehe viel, etwas
Radfahren; moechte jetzt ins Fitnesssudio gehen, was muss ich
beachten? Mit welchem Puls und welches Geraet? Bin bei Belastung
Kurzatmig, Beklemmungsgefuehl und schwitze wie in der Sauna.
EKG und Ergometer bei 125 Watt=OK, aber Blutdruck-Puls 140/96-87
bis 170/98-95 und unter Belastung bei 125 Watt, 203/116-161
Was ratet Ihr mir???
War schon in diversen Studios schnuppern aber jeder Trainer sagt
was anderes.
Mit Gruessen Christa
Antwort:
Hallo Christa,
das wichtigste in Bezug auf Abnehmen ist es, ein Kaloriendefizit
zu schaffen. Ziel ist es, dass der Koerper mehr Kalorien ver-
braucht als ihm zugefuehrt werden. Um dies zu erreichen gibt es
verschiedene Wege. Zum einen kann man seine Ernaehrung ein-
schraenken indem man weniger isst und die Fettzufuhr minimiert.
Eine weitere Moeglichkeit ist es, eine Aerobe Sportart wie z.B.
Fahrradfahren auszuueben, bei der der Koerper grosse Mengen an
Kalorien verbraucht. Ausserdem wird der Stoffwechsel noch Stun-
den nach dem Training angekurbelt. Die letzte Moeglichkeit be-
steht darin durch gezieltes Muskeltraining an Muskelmasse zu-
zulegen um den Ruhestoffwechsel permanent zu erhoehen, was bei
einer gleichbleibenden Nahrungsaufnahme auch zu einem Kalorien-
defizid fuehrt, da der Koerper nun mehr Kalorien benoetigt. Um
ein optimales Ergebnis zu erzielen raten wir zu allen 3 Moeg-
lichkeiten um abzunehmen. Bei der Ernaehrung sollten Sie es
nicht uebertreiben denn je weniger Sie essen, desto langsamer
wird auch der Stoffwechsel. Versuchen Sie daher die Kalorien-
menge auf viele kleine Mahlzeiten zu verteilen. Die ca. 1200kcal.
sind voellig in Ordnung und beduerfen keiner Korrigierung nach
unten. In Bezug auf das Training sollten Sie einfach darauf
achten, dass Sie in einem Intensitaetsbereich trainieren in dem
Sie sich immer noch wohl fuehlen, so dass Sie Ihre Trainings-
einheiten ohne Probleme ausfuehren koennen.
Ihr Fitnessletter Team
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