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Fitnessletter
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52. Ausgabe (16.01.2004)
Anzahl der Abonnenten: 11300 Splitt
Erscheinungstermin: Alle 14 Tage / Mo-Di
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Ein kostenloser Service von www.Fitnessletter.de
Herausgegeben von Ernaehrungs- und Fitnessberatern
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Themenbereich:
Bodybuilding & Fitness & Diaet
1. Drei Saetze zum Erfolg!
Ernaehrung & Bodystyle & News
2. Die Kraft der Pilze
3. Produktempfehlung
Sekundaeres-Pflanzenstoff-Konzentrat
4. Leserfrage / beantwortet
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Wenn Sie sich waehrend des Lesens entspannen wollen
drucken Sie den Fitnessletter doch einfach aus!
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Viel Spaß beim Lesen und bei der Ausfuehrung.
Wuenscht Ihr Fitnessletter.de-Team
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1.Drei Saetze zum Erfolg!
Sind drei Trainingssaetze am idealsten fuer einen stetigen Mus-
kelzuwachs?
Fuer die meisten Bodybuilder sind 1 Satz pro Uebung wie es in
den 80ern Mike Mentzer und in den 90ern Dorian Yates mit dem
Heavy Duty System propagierten einfach zu wenig. Sie koennen in
diesem einen Satz nicht die erforderliche Konzentration und In-
tensitaet aufbringen um damit Zuwaechse zu erlangen. Bei den be-
reits erwaehnten Bodybuildern schien dies aber offensichtlich
nicht der Fall zu sein. Andere Bodybuilder wie z.B. Arnold
Schwarzenegger trainierten mit mindestens 4 Saetzen pro Uebung,
womit sie ja auch Erfolg hatten. Jeder Koerper reagiert anders
auf Training und daher ist es auch voellig falsch den Trainings-
plan seines Idols eins zu eins kopieren zu wollen. Was fuer ihn
gut ist, muss auf Sie noch lange nicht zutreffen. Die 4 Trainings-
saetze die Arnold Schwarzenegger pro Uebung benoetigte, um seine
titanischen Muskelberge weiter wachsen zu lassen, sind fuer den
Durchschnittsbodybuilder wahrscheinlich zu viel, zumal bei Herrn
Schwarzenegger auch 4 Uebungen pro Muskelgruppe auf dem Plan
standen, was sich letztendlich auf 16 Trainingssaetze pro Muskel
belaeuft. Mit 3 Trainingssaetzen jedoch scheint eine -gesunde-
Mitte gefunden worden zu sein, mit der die meisten Bodybuilder
erfolgreich trainieren. Die einzelnen Trainingsvarianten mit
dem 3 Satz System koennen sehr vielfaeltig sein, so z.B. lassen
sich Pyramidensaetze mit ansteigendem Gewicht und sinkender
Wiederholungszahl hervorragend anwenden. Nach wie vor sollte
aber an erster Stelle das eigene Gefuehl fuer die richtige Satz-
zahl entscheidend sein und nicht irgendwelche Vorgaben von Profi-
Bodybuildern.
Trainingsanfaenger die noch nicht das noetige Gefuehl fuers
Training und die Muskeln entwickelt haben, koennen beim 3 Satz
Training aber nichts verkehrt machen. Bei 3 Saetzen pro Uebung
empfehlen wir auch nicht mehr als 3 Uebungen pro Muskelgruppe,
da der Umfang voellig ausreichend ist. Wenn sich dann kein Er-
folg einstellt liegt es sicherlich nicht an der zu geringen
Satzzahl sondern an der zu niedrigen Intensitaet, die ja letzt-
lich entscheidend ist.
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2.Die Kraft der Pilze
Pilze sind bei uns in Deutschland nicht besonders populaer als
Nahrungsmittel. Dabei haben es diese unscheinbaren Schattenge-
waechse in sich. Sie zaehlen weder zu den Pflanzen noch zu den
Tieren. Biologen wissen erst seit einigen Jahren, dass man die
Pilze in eine eigene Kategorie der Lebewesen zuordnen muss. Der
Grund hierfuer ist die Tatsache, dass bei Pilzen keine Photo-
syntese geschieht, dass heisst, sie bilden Ihre Naehrstoffe nicht
mit Hilfe des Sonnenlichtes. Sie ernaehren sich wie Tiere von
organischem Material.
Das geschieht, indem sie Verdauungsstoffe abgeben die
umliegende organische Gewebe, von z.B. Holz oder toten Tieren
verfluessigen, womit es letztendlich durch die Zellwaende vom
Pilz aufgenommen werden kann. Die Zellwaende von Pilzen
bestehen aus Chitin welches auch der Hauptbestandteil der
Koerperhuellen von Krebstieren und Insekten ist, womit die
Verwandtschaft zur Tierwelt noch deutlicher wird.
Der Pilz als Heilmittel
In China werden Pilze seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel
fuer verschiedene Anwendungsgebiete wie z.B. Erkaeltungen,
Schwaechezustaenden, Magenverstimmungen, Allergien und allgemein
zur Verlangsamung von Alterungsprozessen eingesetzt. Als popu-
laerster Vertreter seiner Art gilt in China der Shiitake welcher
besonders Mineralstoffreich ist. Auch die Vitamine B1 und B2
welche fuer viele wichtige Vorgaenge in unserem Koerper verant-
wortlich sind, enthaelt der Pilz in grosser Menge.
Es wurde auch bestaetigt, dass eine grosse Schutzwirkung gegen
Grippe vorliegt und ausserdem die Blutfettwerte gesenkt werden
koennen, da der Pilz das schaedliche LDL-Cholesterin im Blut in
das nuetzliche HDL-Cholesterin umwandeln kann.
Shiitake in trockener Form enthaelt ca. 10% Rohprotein, was be-
sonders fuer Bodybuilder interessant sein duerfte.
Das Protein in diesem Pilz enthaelt alle essentiellen Amino-
saeuren und ist besonders gut verdaulich.
Aufgrund seines hohen Wassergehaltes von ca. 90% haben Pilze eine
sehr geringe Naehrstoffdichte und sind besonders gut bei einer
Diaet geeignet. So haben 100 Gramm Shiitake nur etwa 42 Kalorien,
mit den anderen Pilzsorten verhaelt es sich aehnlich.
Champignons und Co.
Den europaeischen Pilzen werden zwar nicht unbedingt die Heilwir-
kungen von Shiitake nachgesagt, jedoch sind sie nicht weniger ge-
sund. Mann sollte allerdings die Zuchtpilze den Wildpilzen vorzie-
hen, da die wildwachsenden Pilze mit Schadstoffen belastet sein
koennen. Deshalb sollte man von Wildpilzen auch nicht mehr als
250 Gramm pro Woche verspeisen. Die Zuchtpilze wie z.B. Champig-
nons, Austernpilze und Egerlinge die es in jedem Supermarkt gibt,
koennen aber ohne Bedenken konsumiert werden. Sie sind reich an
Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium und Eisen und enthalten auch
Vitamine der B Gruppe in grosser Menge. Champignons enthalten
auch das lebenswichtige Vitamin D, das beim Knochenaufbau hilft.
Mit Pilzen lassen sich die verschiedensten bekoemmlichen Mahl-
zeiten zubereiten, ob als Hauptgericht in einem Pilz-Ei-Omlett,
als Beilage oder als Pilzsoße zu Fleisch, Pilze sollten oefters
auf unseren Tisch kommen.
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3.Produktempfehlung
SPS Complex
Sekundaeres-Pflanzenstoff-Konzentrat
SPS Complex ist ein hochdosiertes Produkt aus Obst und Gemuese-
extrakten.
Die eigentlichen Wirkstoffe, naemlich die sekundaeren Pflanzen-
stoffe waren bislang weitestgehend unbekannt. Sekundaere Pflanzen-
stoffe sind bioaktive Substanzen die ausschliesslich in Obst und
Gemuese vorkommen. Der Wissenschaft bekannt sind mittlerweile
ca. 30000 dieser Stoffe die unter anderem fuer die Farbe und den
Geschmack des Obstes und Gemueses sorgen.
Wissenschaftler fanden heraus, dass sekundaere Pflanzenstoffe
beim Menschen verschiedene positive Wirkungen haben koennen.
So wirken manche Krebs hemmend, andere antimikrobiell oder anti-
oxidativ, das heisst, sie fangen gefaehrliche Sauerstoffradikale
im Koerper ab. Manche regulieren den Blutdruck oder den Blut-
zuckerspiegel, andere stimulieren das Immunsystem und regen
die Verdauung an.
Anwendung: Nehmen Sie taeglich 1 Teeloeffel mit SPS–Complex zur
Ergaenzung Ihrer Nahrung.
www.fitness-produkte.de
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4. Leserfrage / beantwortet
Leserfrage
Schaffe ich es Muskeln aufzubauen und dabei Fett zu verlieren?
Wenn ja wie koennte ich es hinkriegen?
Danke!
Antwort:
Guten Tag,
es ist sicherlich moeglich Muskeln aufzubauen und dabei Fett zu
verlieren, auch wenn es ein sehr schwieriges Unterfangen ist.
Beide Dinge an sich, sind ja schon nicht einfach. Der effektivste
Weg um Fett zu verlieren, ist das Ausdauertraining wie z.B. auf
dem Fahrradergometer. Das heisst, falls Sie im Moment nicht
uebermaessig viel essen, muessen Sie in Bezug auf das Fettver-
lieren an Ihrer Ernaehrung auch keine grossen Veraenderungen
vornehmen. Absolvieren Sie mindestens 3 mal in der Woche jeweils
30-60 Minuten Ausdauersport und das Fett wird wegschmelzen.
Um die Muskeln nicht zu verlieren bzw. aufzubauen sollten Sie
auch mindestens 3 mal in der Woche Krafttraining betreiben.
Die Ernaehrung sollte sehr eiweissreich und dabei moeglichst
fettarm sein. Dies erreichen Sie durch hochwertige Nahrungs-
mittel wie fettarme Milch, Haehnchen- und Putenbrust, Thunfisch
und natuerlich mit sehr hilfreichen Nahrungsergaenzungen wie
Eiweisspulver und Aminosaeurepraeparate mit denen sich grosse
Mengen an hochwertigem Protein sehr bequem und kostenguenstig
konsumieren lassen. Ihre taeglich zugefuehrte Kalorienmenge
sollte nicht zu hoch sein um effektiv Fett zu verbrennen, aber
auch nicht zu niedrig um an Muskelmasse zuzunehmen. Ihr Haupt-
augenmerk muss auf der ausgewogenen Dreierkombination aus Body-
building, Ausdauertraining und hochwertiger Ernaehrung liegen
dann koennen Sie es schaffen.
Ihr Fitnessletter Team
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Leserfrage
So hallo erstmal,
ich mache immer drei Saetze pro Muskelpartie und 6-8 Wdh,
geht das?
Was sagt Ihr zu dem Plan: Mo-Brust, Bizeps; Mi-Schultern,
Trizeps; Fr-Ruecken, Bauch
Beine kann ich nicht machen, habe Knieprobleme. Ach so
und am Samstag mache ich vor jeder Partie eine Uebung.
Was haltet Ihr davon?
Antwort
Hallo guten Tag,
die Trainingsaufteilung ist soweit in Ordnung, es ist richtig
die grossen vor den kleineren Muskelgruppen zu trainieren damit
noch die volle Kraft in die grossen Muskeln fliessen kann, da
ja die kleineren Muskeln bekanntlich frueher ermueden. Falls
Sie einen etwas schwaecheren Muskeln haben bzw. eine Muskel-
gruppe mit der Sie nicht zufrieden sind, sollten Sie diese zur
Prioritaet machen, d.h. sie am Anfang der Woche trainieren wo
die Energiereserven noch voll sind. Wir gehen davon aus, dass
Sie mit der -Partie- am Samstag ein Fußballspiel meinen. Eine
Uebung vor einem Spiel zu absolvieren kann sicherlich zum Warm-
werden beitragen, allerdings sollte das auch nicht zu intensiv
sein um die Energie fuers eigentliche Fußballspiel nicht zu ge-
faehrden. In Bezug auf Ihre Knieprobleme sollte Sie auch beim
Fussballspielen kuerzer treten da dies sicherlich ein Grund
fuer die Probleme sein kann. Krafttraining dagegen, wenn es
korrekt und in Massen ausgefuehrt wird, kann Ihren Knien sicher-
lich nicht schaden.
Ihr Fitnessletter Team
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Leserfrage
Hallo,
ich wollte mal fragen was der Sinn und Zweck von Fitness ist?
PS: Bitte ausfuehrlich
Antwort:
Hallo Guten Tag,
der eigentliche Sinn von Fitness ist es, etwas fuer seine Ge-
sundheit und das allgemeine Wohlbefinden zu tun. Fitness hat
aber auch einen nicht zu verachtenden Spassfaktor und baut da-
rueber hinaus auch Stress ab. Wer Fitness betreibt hat meist
auch ein erhoehtes Selbstwertgefuehl, da auch die Psyche durch
die Ausschuettung von Glueckshormonen positiv beeinflusst wird.
Der Hauptgrund, warum immer mehr Menschen aus allen Alters-
gruppen Fitness betreiben ist aber die Figurformung. Durch die
Medien werden uns mit einer fast schon penetranten Praesenz,
schoene sportliche Koerper vor Augen gehalten. Umfragen haben
ergeben, dass fuer ueber 70% der Frauen die Figur beim Mann
eine grosse Rolle spielt, fast genauso sieht es umgekehrt aus.
Fitness ist eine sehr attraktive Art um seine Lebensqualitaet
in allen Bereichen merklich zu verbessern.
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