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Fitnessletter
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60. Ausgabe (07.05.2004)
Anzahl der Abonnenten: 11329 Splitt
Erscheinungstermin: Alle 14 Tage / Mi-Do
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Ein kostenloser Service von www.Fitnessletter.de
Herausgegeben von Ernaehrungs- und Fitnessberatern
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Themenbereich:
Bodybuilding & Fitness & Diaet
1. Kohlenhydratblocker - Sind sie die Zukunft im Kampf
gegen die Fettpolster?
2. Eine fast vergessene Konditionssportart - Seilspringen!
Ernaehrung & Bodystyle & News
3. Die Grill-Saison ist eroeffnet!
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Wenn Sie sich waehrend des Lesens entspannen wollen
drucken Sie den Fitnessletter doch einfach aus!
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Hallo liebe Sportler-/innen und Ernaehrungsbewusste,
vielen Dank fuer euere Teilnahme am Voting!
Nun erscheinen regelmaessig Fitness-Rezepte bei uns
im Fitnessletter.
Ueber 50 % haben fuer Fitness-Rezepte im Fitnessletter
gevotet.
und jetzt...
viel Spaß beim Lesen und bei der Ausfuehrung.
Wuenscht Ihr Fitnessletter.de-Team
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1.Kohlenhydratblocker - Sind sie die Zukunft im Kampf gegen die
Fettpolster?
Profi-Bodybuilder halten jedes Jahr fuer mindestens 12 Wochen
eine extreme Diaet, die sogenannte Wettkampfdiaet ein, um sich
auf der Wettkampfbuehne in Bestform praesentieren zu koennen.
Ein wichtiger Teil dieser Diaet besteht darin, die Kohlenhydrat-
zufuhr drastisch zu senken, was letztendlich zu einem extrem
gerippten Aussehen fuehrt. Kohlenhydrate sind in Bezug auf Fett-
aufbau der Hauptschuldige, da sie bei uebermaessigem Verzehr sehr
schnell in Fett eingelagert werden. Der Nachteil einer kohlen-
hydratarmen Diaet ist, dass es sehr schwer ist diese umzusetzen,
da Kohlenhydrate in fast allen Grundnahrungsmitteln reichlich
enthalten sind. Die gute Nachricht fuer Leute die eine solche
Diaetform nicht durchhalten koennen oder wollen ist: Es gibt
einen Ausweg wie sie die Vorteile einer kohlenhydratarmen Diaet
nutzen koennen, ohne jedoch auf diese Verzichten zu muessen. Mit
sogenannten Kohlehydratblockern kann man seine Ernaehrung in
Bezug auf die Kohlenhydrate beibehalten da die Aufnahme durch
das Mittel blockiert wird. Es gibt sogar schon Kohlenhydrat-
blocker, die die Wirkung von den Kohlenhydraten auf den Insulin-
spiegel reduzieren. Wenn man grosse Mengen an Kohlenhydraten
-besonders einfache wie Traubenzucker- konsumiert, steigt der
Insulinspiegel stark an, was fuer Bodybuilder in der Aufbauphase
sicherlich erwuenscht ist, da dies ein besonders anaboler Zu-
stand ist. In einer Diaet ist dies aber nicht so gut, da ein
hoher Insulinspiegel den Fettabbau blockiert und zum Stillstand
bringt. Kohlenhydratblocker haben auf jeden Fall das Potenzial
anderen Fettverbrennern den Rang abzulaufen, es bleibt jedoch
abzuwarten wie sie sich in dem heissumkaempften Markt schlagen
werden. Wir werden Sie auf jeden Fall auf dem laufenden halten.
Fuer weitere Infos oder Interesse an einem solchen Produkt
schreiben Sie einfach an:
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2.Eine fast vergessene Konditionssportart - Seilspringen!
Man kennt Sie zwar aus Filmen, wie der Rocky Saga und Karate
Tiger, dennoch ist Seilspringen nicht gerade eine populaere Aus-
dauertrainingsart. In Kampfsportarten wie Boxen und Kickboxen
gehoert sie zum Standarttrainingsprogramm, weil sie einige Vor-
teile bietet, die andere Fitnesstrainingsarten nicht in diesem
Umfang bieten.
Zum einen ist Seilspringen ein sehr intensiver Ausdauersport,
den ungeuebte Personen nur wenige Minuten durchhalten. Dement-
sprechend hoch ist auch der Kalorienverbrauch, so verbraucht man
mit 15 Minuten Seilspringen etwa genauso viele Kalorien wie bei
30 minuetigem Fahrradtraining. Zum anderen kann man das Seil
ueberall mitnehmen und so sein Training sehr flexibel und
spontan gestalten.
So springen Sie richtig!
Stellen Sie sich mit geschlossener bis schulterbreiter Fuss-
stellung hin, das Seil liegt hinter den Fuessen, die Ellen-
bogen direkt am Oberkoerper anlegen. Jetzt einfach ueber das
Seil springen, dabei gilt es darauf zu achten, dass man keine
Zwischenspruenge macht und nur so hoch springt, dass das Seil
unter Ihren Fuessen hinwegschwingen kann. Das ist auch der
Hauptfehler bei den meisten Anfaengern, dass sie einfach zu
hoch springen und dabei viel zu lange in der Luft bleiben und
damit dem schnellen Rhythmus der Seilbewegung nicht folgen
koennen. Halten Sie beim Seilspringen Ihren Koerper in einer
gewissen Grundspannung, das Seil wird lediglich durch die Be-
wegung der Handgelenke in Bewegung gehalten, nicht die Schul-
ter mitschwingen lassen. Was die richtige Seillaenge angeht,
so sollten die Griffe des Seiles ungefaehr bis auf Brusthoehe
reichen wenn man auf dem Seil steht.
Das richtige Taktgefuehl
Anfaenger sollten etwa auf 60 Spruenge pro Minute kommen,
spaeter wenn der Bewegungsablauf voll erlernt ist und auch die
Kondition sich verbessert hat, kann man die Geschwindigkeit
steigern und mit etwa 120-160 Spruengen pro Minute trainieren
-der Rekord liegt bei ueber 350 Spruenge pro Minute!-.
Der richtige Untergrund
Asphalt und harte rauhe Steinboeden sind nicht sehr geeignet,
da sie eine sehr hohe Belastung fuer die Baender und Gelenke
darstellen und ausserdem den Verschleiss am Sprungseil ver-
staerken. Gras und flauschige Teppichboeden sind auch nicht
zu empfehlen, da das Seil sich darin verfangen kann und ein
effektives Training somit unmoeglich macht.
Das Beste ist ein weicher glatter Untergrund der bei den
Spruengen leicht nachgibt, wie z.B. der Boden in einer Turn-
halle oder ein Holzboden.
Noch ein paar allgemeine Tipps!
Spezielle Aufwaermuebungen sind fuer das Seilspringen nicht
unbedingt noetig, da Seilspringen selbst, zu den Konditions-
trainingsarten gehoert, welche ja selbst als Aufwaermuebungen
verwendet werden.
Die richtigen Schuhe fuer das Seilspringen sind Sportschuhe,
die ueber eine Vordaempfung wie einem Air System verfuegen.
Versuchen Sie am Anfang so lange zu springen wie es Ihre Kondi-
tion zulaesst. Spaeter sind Trainingseinheiten von ca. 20-30
Min. Dauer durchaus machbar.
Sie koennen das Seilspringen auch taeglich ausfuehren, da es
nicht zu den hochintensiven Kraft und Muskelaufbauuebungen ge-
hoert, brauchen die Muskeln auch nicht besonders viel Zeit um
sich zu erholen, ausser Sie haben Muskelkater, dann sollten
Sie selbstverstaendlich so lange warten bis dieser vorbei ist.
Wir das Fitnessletter Team, gruessen unsere
Abonnentin: Anca
Und hoffen mit diesem Artikel alle Fragen ueber
Seilspringen beantwortet zu haben.
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3.Die Grill-Saison ist eroeffnet!
Die Zeit in der wir im Garten, zusammen mit unserer Familie oder
unseren Freunden sitzen, und lecker gegrilltes Fleisch geniessen,
ist mal wieder da. Damit Sie als Sportler und figurbewusster
Mensch die geselligen Grillabende auch wirklich mitgeniessen
koennen, haben wir fuer Sie ein paar Tipps und Rezepte fuer ein
fitnessorientiertes und dennoch koestliches Grillerlebnis
zusammengestellt.
Allgemeine Grilltipps!
Der richtige Grill
Die zwei bekanntesten Arten von Grillgeraeten die es im Handel
gibt, sind der Holzkohlegrill und der Elektrogrill. Der Holz-
kohlegrill ist wohl der bekannteste und beliebteste Grill, weil
er Grillen in seiner urspruenglichsten Form darstellt. Ausserdem
bekommt das Grillgut durch die Kohle ein unvergleichliches Aroma.
Der Nachteil an dieser Art zu grillen ist allerdings, das diese
Grillvariante einiges an Zeit in Anspruch nimmt, da die Holz-
kohle schon ca. 30 Minuten Vorlaufzeit braucht, bis sie durchge-
glueht ist und man das Fleisch auflegen kann.
Viel praktischer, ist da schon der Elektrogrill, den man sehr
flexibel und spontan einsetzen kann. Man kann ihn bei schlechtem
Wetter, genauso wie bei gutem Wetter verwenden da er auch fuer
drinnen geeignet ist, da keine direkte Flamme entsteht. Aber auch
hierbei gibt es einen kleinen Nachteil, naemlich das die Elektro-
grillgeraete meist recht klein sind, und man fuer eine grosse
Familie mehrere davon benoetigt. Ausserdem sind groessere und
dickere Fleischstuecke eher ungeeignet fuer den Elektrogrill, da
die Hitzeentwicklung nicht der des Holzkohlegrills entspricht.
Was Sie beim Grillen beachten sollten!
Zuenden Sie die Holzkohle niemals mit einem Brandbeschleuniger,
wie Spiritus an, da dies recht gefaehrlich -Stichflamme- werden
kann und Grillgut das nachfolgend aufgelegt wird, nicht besonders
gut schmeckt, da es den Geruch des Brandbeschleunigers annimmt.
Verwenden Sie dagegen leichtentzuendliche Holzspaehne -Grillan-
zuender- die Sie in die Kohle schieben. Legen Sie erst das Grill-
gut auf, wenn die komplette Kohle weiss geworden und durchge-
glueht ist. Stellen Sie den Grill an einem Platz, an dem sich
nicht in unmittelbarer Naehe leichtentzuendliche Dinge, wie ein
Sonnenschirm oder ein Sitz mit Stoffauflage befinden. Stellen Sie
den Grill an einem ebenen und festen Platz auf, um ein umkippen
oder dergleichen zu verhindern. Achten Sie darauf, dass spielende
Kinder nicht in die Naehe des Grills kommen, und stellen Sie
sicherheitshalber einen Eimer Wasser oder Sand in die Naehe um
im Notfall schnell reagieren zu koennen, denn wenn es um Ver-
brennungen geht koennen schon wenige Sekunden entscheidend sein.
Fuer die Handhabung mit dem Grillgut empfiehlt es sich, eine
Grillzange sowie eine Grillgabel zu verwenden. Die Grillzange
sollte bei Grillgut wie -mageren- Steaks und Koteletts zum Ein-
satz kommen, weil durch die Zange das Fleisch nicht staendig ein-
gestochen wird und somit keinen Saft verliert. Bei anderem Grill-
gut wie Wuerstchen und Bauchfleisch koennen Sie ruhig eine Grill-
gabel verwenden. Bestreichen Sie Fleisch, das direkt auf den Rost
gelegt werden soll vorher mit Rapsoel, dann klebt es nicht fest.
Legen Sie bei besonders saftigem Fleisch am besten Alufolie oder
eine Aluschale unter, um eine unerwuenschte Rauch- oder Flammen-
entwicklung durch herabtropfendes Fett zu verhindern.
Fuer mariniertes Fleisch sollten Sie ein Oel verwenden das sehr
hitzebestaendig ist, um eine Oxidierung zu verhindern. Rapsoel
eignet sich hierbei besonders gut, da es bis 175° verwendbar ist.
Rapsoel eignet sich generell sehr gut fuer die Zubereitung von
Grillgut, da es vollkommen Geschmacks- und Geruchsneutral ist
und somit den Eigengeschmack des Grillgutes unterstuetzt. Aus-
serdem ist es besonders reich an ungesaettigten Fettsaeuren
(94 g pro 100 g) was es auch vom gesundheitlichem Aspekt be-
trachtet, besonders wertvoll macht.
Schmackhaft grillen, so gehts!
Bratwuerste, Bauchfleisch und Steaks bei dem man den Fettanteil
deutlich sieht, sollten nicht auf dem Speiseplan eines Body-
builders oder Fitnesssportlers stehen. Das heisst jedoch nicht,
dass Sie auf den Genuss von leckerem Grillfleisch verzichten sol-
len. Es kommt nur auf Ihre Ideen an, es sind dem Ideenreichtum
keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Gesundes lecker zuzu-
bereiten. Besonders ausgewaehlte Gewuerze und Marinaden machen
auch aus magerem Putenfleisch und Fisch ein besonderes Genusser-
lebnis. Wir haben hier nur ein paar kleine Beispiele fuer leckere
sportgerechte Grillsnacks die solche Grillhighlights wie Spare
Ribs und Co. fast schon fade erscheinen lassen.
Banane mit Honig-Curry Sosse -ca. 130 Kalorien pro fertige
Banane-
Sie koennen die Banane auf zwei verschiedene Arten zubereiten.
Zum einen koennen Sie die Banane schaelen und in Alufolie ein-
wickeln und fuer ca. 6 Minuten auf den Rost legen. Danach die
Honig-Curry-Sosse dazugeben und fertig ist ein leichter Snack,
der Ihnen in erster Linie Kohlenhydrate liefert. Die zweite Art
zur Zubereitung ist: Sie legen die Banane ungeschaelt auf den
Rost bis die Schale dunkelbraun -nach 5-6 Minuten- ist. Danach
schlitzen Sie die Banane der Laenge nach auf und geben die Sosse
hinein. Anschliessend koennen Sie die Banane aus der Schale
loeffeln.
Zubereitung fuer die Sosse -fuer 1 Banane-: Verruehren Sie 3 Ess-
loeffel Honig mit 1/2 Teeloeffel Curry und ein kleinen Spritzer
Zitronensaft.
Mariniertes Putengeschnetzeltes in der Aluschale -ca. 340 Ka-
lorien-
Zutaten: 250 g Putenbrustfilet, 1 Zwiebel oder 1 Bund Fruehlings-
zwiebel 3 El. Oel, 1 El. Weissweinessig, 6 EL Sojasosse
6 Stengel glatte Petersilie, 1 Knoblauchzehe.
Zubereitung: Die Putenbrust in feine Streifen schneiden, Zwiebeln
schaelen und fein wuerfeln. Die Putenbrust mit den Zwiebeln ver-
mengen und die Zutaten Weissweinessig, Sojasosse, Knoblauchzehe
-gepresst- unterruehren. Das Ganze ca. 2 Stunden bei Zimmertem-
peratur einwirken lassen. Kurz vor der Weiterverarbeitung auf dem
Grill die Petersilie -kleingeschnitten- hinzugeben.
Gegrilltes Rotbarschfilet -ca. 250 Kalorien pro Person-
Zutaten fuer 4 Personen: 4 Rotbarschfilets -ca. 200 g pro Filet-,
Salz, 1 Zitrone-Saft, 1 El. gemahlener Koriander, 1 Knoblauch-
zehe, 1 rote Paprikaschote, 10 g Kraeuterbutter
Zubereitung:
Den Fisch waschen, trockentupfen und salzen. Den Knoblauch zer-
druecken, Paprika entkernen und in feine Stuecke hacken. Mit dem
Zitronensaft und Koriander verruehren, anschliessend den Rot-
barsch damit bestreichen.
Die Kraeuterbutter auf dem Fisch mit einem Pinsel auftragen und
auf den Grill legen. Grillzeit pro Seite ca. 5 Minuten.
Kleiner Tipp noch:
Als Sportler sollten Sie auch von fetten Kartoffelsalaten und
Nudelsalaten Abstand nehmen. Viel besser ist es dagegen ein
leichtes Baguette oder ein paar Scheiben Krustenbrot als Beilage
zu verwenden.
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