Aus Leidenschaft zum Sport: ein Fitnessstudio eröffnen

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Geschäftsmann an Langhantel
Bild: © istock.com/Sjale

Statistiken zufolge ist jeder zehnte Deutsche Mitglied eines Fitnessstudios. Das Interesse an Fitnessangeboten ist groß. Aber dennoch sind die Ansprüche der Kunden verschieden.

Der eine möchte Fitness mit Wellness verbinden. Der nächste legt besonders großen Wert auf persönliche Beratung. Dadurch eröffnen sich für Existenzgründer unterschiedliche Möglichkeiten, ebenfalls ein Fitnessstudio ins Leben zu rufen.

Müssen Gründer eines Fitnessstudios bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

Eine gute Nachricht zu Beginn: Du musst keine speziellen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, um ein Fitnessstudio zu eröffnen. Es genügt, wenn du dich einfach beim zuständigen Gewerbeamt deiner Stadt anmeldest.

Allerdings ist es sinnvoll, sich im Vorfeld fachspezifische Kenntnisse anzueignen. Diese Expertise schließt kaufmännisches Know-how ein. Im Regelfall vergeben Kreditinstitute die Darlehen nur, wenn Gründer eines Fitnessstudios alle wichtigen Qualifikationen nachweisen können. Diese Kenntnisse belegen Existenzgründer durch Nachweis von Zertifikaten.

Um deine fachspezifischen Kenntnisse zur Gründung eines Fitnessstudios nachzuweisen, solltest du einen Abschluss als diplomierter Sportlehrer, lizenzierter Fitnesstrainer oder Fitnessökonom aufweisen. Deine kaufmännische Expertise unterstreichst du durch Abschlüsse als Betriebswirtschaftler, Fitnessfachwirt oder ausgebildeter Kaufmann.

Worauf musst du bei der Eröffnung des Fitnessstudios achten?

Die Fitnessbranche ist hart umkämpft. Deshalb sind Gründer eines Fitnessstudios gut beraten, sich mit einem individuellen Konzept aus der breiten Masse abzuheben.

Diese Strategie verfolgen Existenzgründer, indem sie die gewünschte Zielgruppe genau analysieren und definieren. Besonders großen Erfolg versprechen Alleinstellungsmerkmale, die sich auf verschiedene Spezifika beziehen können.

  • Fitnessstudios explizit für Männer oder Frauen
  • spezielle Kursangebote für Pilates, Zumba oder Yoga
  • besonders günstige Konditionen
  • Fitnessstudio mit Wellnessabteilung inklusive Sauna
  • Fitnessstudio für übergewichtige Personen

Darüber hinaus ist es wichtig, das Fitnessstudio vom ersten Tag an richtig zu vermarkten. Hierbei ist es besonders wichtig, die Etablierung des Unternehmens Schritt für Schritt zu planen. Auf folgende Fragen solltest du eine Antwort finden.

  • Marktumfeld
  • Vertriebsstrategie
  • Vermarktung/Werbung
  • Rechtsform

Die richtige Finanzierung finden

Die Eröffnung eines Fitnessstudios ist eine kostspielige Angelegenheit. Aus dem Grund ist es unerlässlich, sich um eine deckende und zuverlässige Finanzierung zu sorgen.

Normalerweise haben Existenzgründer nicht genügend Eigenkapital, um die Gründung eines Fitnessstudios ohne einen Kredit zu realisieren. Deshalb ist es im Normalfall unerlässlich, sich durch Anbieter wie www.smava.de über potentielle Kreditgeber zu informieren.

Eine weitere interessante Option sind staatliche Förderprogramme, die die Eröffnung der Fitnesseinrichtungen finanziell unterstützen.

Zumeist wünschen die Anbieter von Darlehen oder Förderprogrammen die Vorlage eines Geschäftsplans, bei dem Existenzgründer ihre konkreten Pläne zur Gründung des Unternehmens äußern. Eine vielversprechende Lösung ist es ebenfalls, ein Fitnessstudio im Rahmen eines Franchingvertrags zu betreiben.

1 KOMMENTAR

  1. Als Existenzgründer kann ich den Punkt Finanzierung nur unterstreichen. Gerade Förderprogramme machen den Start enorm viel leichter!

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