Sonstiges

Barfußgehen

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Licht, Luft und Wasser waren schon bei den Völkern des Altertums in gesunden und kranken Tagen bewrte Mittel zur Förderung der Gesundheit. Kneipp hat es bestätigt. Besonders gesund ist das Barfußgehen als ausgezeichnetes Abhärtungsmittel. Eine Massage der Fußsohlen, eine Freiluftgymnastik für die Fußmuskulatur und nicht zuletzt eine Ableitung vom Kopf und der oberen Körper-hälfte treten ein. Das Barfußlaufen im taufrischen Gras gilt als Gesundheits-akt ersten Ranges.

Einmal ohne Schuhe gehen zu können, ist ein wohltuendes Gefühl. Die Empfindung wird dadurch beachtlich verstärkt, die empfindsamen Fußsohlen werden von Gräserspitzen, Sand und kleineren Steinchen massiert.

Fußverletzungen sind beim Barfußgehen höchst selten. Sie stehen in keinem Verhältnis zu den vielen Fußleiden, wenn sich durch ständig getragenes, zu enges Schuhwerk verkrüppelte Füße entwickelt haben. Durch das Barfußgehen erhöht sich ganz wesentlich der Funktionszustand der Füße. Die Bewegungsmöglichkeiten nehmen zu. Schiefzehen bessern sich. Die Kraft der Zehen wird verdoppelt. Der Bewegungswinkel des Fußes verbessert sich nach oben. Eingesunkene Fußgewölbe gewinnen wieder mehr Spannkraft. Die Haut wird fester und dicker, und die Schmerzempfindlichkeit wird stark herabgesetzt, sodaß rauher Boden in Zukunft keine Schwierigkeiten mehr bereitet.

Das Barfußgehen kann auch in der Wohnung gepflegt werden. Jeden Morgen und jeden Abend eine viertel bis eine halbe Stunde dieses Gesundheitstraining durchführen.