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Betrübt? Bedrückt? Bekümmert?

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Jedes Jahr das gleiche Lied: Die Tage werden dunkler und kürzer und bei manchen hält der Herbst nicht nur im Kalender Einzug, sondern auch in der Seele. Rund 800.000 Bundesbürger sind an einer sogenannten saisonalen Depression, auch Herbst-Winter-Depression genannt, erkrankt.

Schätzungsweise vier Millionen Menschen leiden das ganze Jahr über an einer behandlungsbedürftigen Depression. Wenn die Seele aus dem Lot gerät, äußert sich das in verschiedenen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Antriebsschwäche, nervösen Zuständen bis hin zu großer Traurigkeit und sozialem Rückzug.

Doch man muss nicht immer zu starken Tabletten greifen, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Pflanzliche Arzneimittel haben sich in leichten Fällen ebenso bewährt.

Johanniskraut und Baldrian, beide gibt es übrigens ohne Rezept in der Apotheke, sind die führenden Heilkräuter in der Behandlung von leichten vorübergehenden depressiven Störungen und nervösen Unruhezuständen.

Johanniskraut und Baldrian - Ein starkes Duo

Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend, angstlösend und antriebssteigernd. Johanniskraut-Präparate (z.B. Johanniskraut-ratiopharm(R) 425 Kapseln) bringen nach und nach das chemische Ungleichgewicht im Nervensystem - die Ursache für das Stimmungstief - sanft zurück ins Lot.

Normalerweise kann es ein bis zwei Wochen dauern, bis "der Verstimmte" eine Veränderung seiner Gemütslage spürt. Doch es gibt gute Nachrichten:

In der Kombination mit Baldrian kann diese Zeit effektiv überbrückt werden, dadurch können die dunklen Wolken insgesamt schneller verschwinden.

Baldrian (z.B. Baldrian-ratiopharm(R) 450 mg Dragees) entspannt, nimmt die Unruhe, vermindert quälendes nächtliches "Gedankenjagen" und fördert so einen erholsamen Schlaf. Und das, ohne die natürlichen Schlafphasen des Körpers zu stören.

Beide Heilpflanzen machen nicht abhängig oder träge und sind außerdem besser verträglich als ihre chemischen Alternativen.

Zusätzlich können die Betroffenen auch selbst einiges für ihr inneres Gleichgewicht tun. Es empfiehlt sich, körperliche Entspannungsmethoden wie Yoga oder Autogenes Training in seinen Tagesrhythmus einzubauen, um den gesamten Organismus zu stärken und auszugleichen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit sollte man sich zusätzlich so oft wie möglich draußen aufhalten. Schon ein halbstündiger Spaziergang täglich kann eine merkliche Besserung der Stimmungslage herbeiführen, da natürliches Tageslicht die Produktion des chemischen Botenstoffes Serotonin ankurbelt - und der macht happy!

Lese-Tipp: Was tun bei Seroninmangel?

Jetzt testen: Was zeigt Ihr Stimmungsbarometer?

  • Ich fühle mich in letzter Zeit oft niedergeschlagen
  • Ich bin häufig unruhig und nervös
  • Der Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern macht mir keinen rechten Spaß mehr
  • Ich fange oftmals, auch ohne Grund, zu weinen an
  • Eigentlich habe ich morgens überhaupt keine Lust, aufzustehen
  • Ich bin ängstlicher und schreckhafter als früher
  • Manchmal wache ich Nachts auf und grüble stundenlang
  • Ich kann mich nur schwer aufraffen, Dinge in Angriff zu nehmen

Haben Sie mehrere dieser Aussagen angekreuzt, sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt wenden, um die Ursache Ihrer Beschwerden abklären zu lassen.