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Dusche oder Vollbad?

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Viele Mediziner geben der Dusche den Vorzug vor dem Vollbad, da sie den Säuremantel nicht in gleichem Maße strapaziert, sondern milder und schonender auf die Haut wirkt.

Die wohltuende Wirkung der Dusche kommt nicht nur vom Wasser, also vom thermischen Reiz, der auf die Haut ausgeübt wird, sondern durch den mehr oder weniger starken Druck auch von einem zusätzlichen mechanischen Reiz auf die Haut.

Kalte Duschen sind nichts für Menschen, die an Arterienverkalkung, zu hohem Blutdruck und Herz-Kreislaufschwäche leiden. Aber auch für Gesunde gilt der Grundsatz:

Bei Kalt nimm kurz!

Sich länger als höchstens drei Minuten unter die kalte Dusche zu stellen, hat nichts mehr mit Abhärtung oder Vorbeugung zu tun, denn dann bleibt auch der Effekt aus, den man haben will: Anregung und Erfrischung.

In der richtigen zeitlichen Dosierung aber stärken kalte Duschen den Kreislauf und bewirken auch vorübergehend eine Erhöhung des Blutdrucks.

Heiße Duschen aktivieren in besonders die Blutgefäße in der Haut. Die Temperatur soll 38 Grad nicht übersteigen. Man kann die Wirkung der heißen Dusche auf die Poren der Haut noch verstärken, wenn man sich während des Duschens mit einer Bürste massiert.

Zweckmäßig ist es, wenn man eine Bürste mit Stiel hat und so auch den Rücken massieren kann.

Heiße Duschen wirken auch ausgezeichnet, wenn man "eine Grippe kommen fühlt". Doch in diesem Fall nur am Abend duschen und anschließend gleich ins vorgewärmte Bett!

Wechselwarme Duschen sind eigentlich das Normale, nur werden sie meist falsch genommen.

Die Grundregel lautet: Mit heiß beginnen, nach 30 Sekunden plötzlich auf kalt umschalten, nach 3 Sekunden wieder auf heiß, nach weiteren 30 Sekunden mit kalt - wieder 3 Sekunden - abschließen. So genommen werden sie zum wahren Jungbrunnen...