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Krank durch Obst - Hinter häufigem Bauchgrimmen kann Fruchtzucker-Unverträglichkeit stecken

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16.08.2006, Wort und Bild - Apotheken Umschau

Baierbrunn (ots) - Nicht für jeden sind Äpfel, Birnen und andere Früchte ein gesundheitlicher Segen. "Viele Menschen leiden, ohne es zu wissen, an Fruchtzucker-Unverträglichkeit", erklärt Professor Thomas Frieling, Internist und Neurogastroenterologe aus Krefeld in der "Apotheken Umschau". Sie kämpfen dann mit häufigen Darmkrämpfen, Blähungen und Durchfall. Ein Atemtest kann den Grund für die quälenden Beschwerden aufdecken. Sind andere Ursachen ausgeschlossen, kann dem Betroffenen gut geholfen werden. Er muss den Gehalt der Früchte an Fructose und Glukose (Traubenzucker) beachten. Dazu bekommt er vom Arzt eine Liste mit unbedenklichen und problematischen Früchten. Nur wenige Obstsorten, unter ihnen allerdings Äpfel und Birnen, enthalten viel mehr Fruktose als Glukose. Wer auf sie nicht verzichten will, muss sie zusammen mit Traubenzucker essen. Meiden müssen Patienten mit Fruchtzucker-Unverträglichkeit den Zuckeraustauschstoff Sorbitol, etwa in Bonbons, Kaugummis oder Diätprodukten. Er wird im Körper zu Fruktose umgewandelt - mit den beschriebenen Folgen.