Ernährungs-Tipps

Schlemmen und Hungern

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Erst dem Heißhunger nicht widerstehen können und viel zu viel in sich hineinschlingen, dann wieder - nachdem ein paar Pfund dazugekommen sind - die Phasen der Reue, begleitet von einer Nulldiät.

Dieses Auf und Ab, in extremen Intervallen wechselden Körpergewichts ist eine Sünde, die auf Dauer nur dick machen kann.

Da werden Fettzellen erst gemästet und geweitet, also auf einen bestimmten Fettgehalt programmiert. Dann wieder wird ihnen der Inhalt entzogen, sie schrumpfen und haben gleichzeitig das Bestreben, wieder zu ihrer ursprünglichen Größe aufquellen zu können.

So entsteht ein hormoneller Signalweg über das Gehirn, ein neuer und unwiderstehlicher Heißhunger.

Nichts verzeiht unser Fettgewebe weniger als mangelnde Konsequenz. Fettzellen werden dabei regelrecht trainiert für die rasche Fettaufnahme.

Bei dieser Achterbahn der Nahrungsaufnahme formen Fettzellen mehr so genannte Alpha-2-Rezeptoren aus. Das führt dazu, dass Fett schneller und hartnäckiger in den Speckdepots gehortet wird.

Alpha-2-Zellen sitzen vorwiegend in den Bereichen von Hüften, Po und Oberschenkeln. Fettzellen mit mehr so genannten Beta-Rezeptoren hingegen sind typisch für den Bauchspeck - und der setzt sein Fett leichter wieder frei.

Unser Körper liebt Ausgewogenheit und Regelmäßigkeit.

Der Umfang der Mahlzeiten sollte deshalb nie allzu sehr variieren. Sich kulinarisch zu verwöhnen ist nicht verboten - hier können wir viel von den Südländern lernen. Da sind selbst ausgedehnte Abendmahlzeiten leicht und fettarm.

Sie bestehen aus reichlich Salat und Gemüse, wenig Fleisch oder Fisch, nicht zu vielen verschiedenen Zutaten und kommen ohne schwere, fette Saucen aus. Außerdem werden vorwiegend hochwertige Pflanzenöle, wie Olivenöl verwendet.

Schauen Sie auf unsere Kalorientabelle.