Fitness-Tipps

Sport in der Schwangerschaft - Welcher ist gut und welcher kann

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Für eine sportlich aktive Frau muss die Schwangerschaft nicht unbedingt eine Zwangspause bedeuten. Die meisten Ärzte raten sogar dazu, auch während einer Schwangerschaft weiterhin Sport zu betreiben.

Allerdings sind dennoch ein paar Punkte zu beachten. Wichtig ist, dass Sie es nicht übertreiben, dass heißt die Intensität sollte schon etwas heruntergeschraubt werden, zumal durch die Gewichtszunahme auch die Kondition nachlässt.

Wettkampfambitionen - egal für welchen Sport - sollten daher erstmal auf Eis gelegt werden.

Der Puls sollte bei Schwangeren während dem Sport nicht höher als 145 Schläge pro Minute betragen.

Trinken Sie während dem Sport jede Halbe Stunde ein Glas Wasser oder einen kalorienarmen Saft um den Flüssigkeitsverlust schnell wieder auszugleichen.

Allgemein gilt, dass die Anstrengung nicht zu groß sein sollte und die Dauer nicht zu lange. Ein leichtes Fitnesstraining wie ein 45-minütiger Walking-Marsch gilt als Ideal und ist unbedingt empfehlenswert.

Beim Schwimmen sollten Sie darauf achten, dass die Wassertemperatur nicht zu hoch ist (18 - 25° C sind ok), da sonst das Kind zu Schaden kommen kann und auch eine Pilzinfektion des Unterleibes begünstigt wird.

Bodybuilding kann auch bei einer Schwangerschaft betrieben werden, aber auch hier gilt der Grundsatz die Intensität runterzuschrauben, was beim BB leichtere Gewichte bedeutet.

Das Bauchtraining sollten Sie nur bis zum 6. Monat ausführen, aufgrund der Wölbung der Bauchdecke durch das Ungeborene ist danach auch eine vollständige Kontraktion der Bauchmuskulatur fast unmöglich.

Es gibt aber auch für die Schwangerschaft gänzlich ungeeignete Sportarten, die aufgrund des hohen Verletzungsrisikos und der extremen Intensität nicht zu empfehlen sind. Dazu gehören alle Kampf- und Kontaktsportarten.

Falls Sie folgende Gemütsveraenderungen während des Sports bemerken, sollten Sie sofort mit dem Training aufhöhren und gegebenenfalls Ihren Arzt konsultieren:

  • Flimmern vor den Augen
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühl
  • Herzrasen

Wenn Sie jedoch Ihr Trainingspensum während der Schwangerschaft etwas reduzieren und auf sehr anstrengende und gefährliche Sportarten verzichten, dann werden Sie durch den Sport weiterhin mehr Nutzen als Schaden erzielen.