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Waffen gegen Körpergeruch und starkes Schwitzen

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Klar Wasser und Seife sind das erste Mittel der Wahl gegen unangenehme Körpergerueche. Daneben gibt es noch ein paar Tricks, wie man Schweissgeruch entgegen wirken kann:

Entfernen der Achselhaare:

Achselhaare bieten den Bakterien ideale Lebensbedingungen. Deshalb hilft die Entfernung von Achselhaaren, Körpergeruch zu vermeiden. Ohne Achselhaare ist der Schweissfluss zwar spürbarer, wird dadurch aber nicht vermehrt. Es wird nur sichtbar, was die Haare sonst festhalten.

Ernährungsverhalten:

Mit einem gesunden Ernährungsverhalten kann man die Schweissbildung regulieren und die Bildung von Körpergeruch entscheidend mindern, wie zum Beispiel durch meiden von Alkohol, heissem Tee und Kaffee, scharfen Gewürzen, zu heissem Essen, kalorienreicher Kost.

Kleidung:

Auch durch entsprechende Kleidung lässt sich die Bildung von Körpergeruch beeinflussen. Zu empfehlen sind weite Kleidung aus Naturfasern und bequeme Schuhe aus natürlichen Materialien.

Was können Sie dagegen tun?

  • Regelmässig und gründlich waschen (Körperpflege);
  • Nur milde Seifen verwenden, welche die natürliche Säureschicht der Haut nicht zerstören;
  • Luftdurchlässige Kleidung aus Naturfasern (Baumwolle, Leinen ) unterstützt die Atmung der Haut;
  • Übergewicht reduzieren;
  • Sport treiben und in die Sauna gehen, um Wärmehaushalt und Gefässsystem zu trainieren.

Botulinumtoxin-Therapie

Botulinumtoxin ist ein Nervengift,das die Absonderung des Schweisses unterbindet. Schweissdrüsen erhalten einen nervalen Impuls zur Sezernierung ihres Sekretes. Dieser Nervenimpuls wird über den Transmitter - oder Botenstoff Acetylcholin übertragen. Durch das Bakteriengift Botox wird dieser Übertragungsstoff irreversibel geblockt, die Schweissabsonderung somit temporär gehindert. Meist kommt es erst nach Monaten bis zu einem Jahr zur erneuten Schweisssekretion.
Die Botox-Therapie stellt somit kein dauerhaftes Verfahren zur Therapie der Hyperhidrosis dar. Botox wird durch angepasste Dosen in Form von Hautinjektionen verabreicht. Die vom Schwitzen betroffenen Hautareale werden hierbei mit Einstichen versehen. Die Anzahl ist von der Art der Hautfläche wie der Intensität des Schweissflusses abhängig. Es fallen bei der Botox-Therapie keine nennbaren Nebenwirkungen an. Es gibt jedoch einen Teil der Bevölkerung, die gegen dieses Bakteriengift immun ist (bia ca. 10%), so dass hier keinerlei Wirkung der Schweisshemmung auftritt. Angewandt wird diese Therapie effizient zur Behandlung von Hand-, Fuss und zum Teil auch Gesichtsschweiss. Gravierender Nachteil ist jedoch die Kostspieligkeit des Verfahrens. Kassen sind zum Teil nicht bereit, die hohen finanziellen Aufwendungen zu übernehmen. Auch läuft das Injektionsverfahren nicht ganz schmerzfrei ab. Eine lokale Anästhesie ist daher erforderlich. Die Therapie befindet sich derzeit noch immer im medizinischen Zulassungsverfahren.

Systemische und lokale Behandlung der Hyperhidrosis

Die nachfolgend aufgeführten Medikamente und Anwendungsmittel zeigen einen exemplarischen Auszug möglicher Therapeutika gegen Hyperhidrosis/Bromhidrosis. Wirkweise und Nebenwirkungen dieser Präparate sind individuell. Vor einer Selbstmedikation ohne aerztliche Begleitung wird abgeraten (bis auf handelsübliche Deodorants/Homoeopathika). Adstringentia Homoeopathische Mittel/Medikamente [Tabletten, Psychopharmaka] interne Medikamente/Psychopharmaka (chemische Antihidrotika) Metallsalze

  1. Aluminiumchloridhexahydrat-Loesungen (10-20% auch als Gel)
  2. Ansudor-Emulsion
  3. Antihydral-Salbe
  4. Odaban
  5. Bionova
  6. Pinal N Paste
  7. Hidrofugal
  8. Alsol Lösung 50%
  9. Dermatol Streupuder 20%
  10. Essitol Lösetabletten
  11. ZeaSorb Puder * synthetische Gerbstoffe wie Tannolact oder Tannosynt (Lotion, Puder,Creme,Gel).

[Salbei] Salbeiextrakte

  1. Sweatosan
  2. Salvysat Bürger Dragees/Lösung
  3. Salbei Curarina Tropfen
  4. Salbei-Tropfen
  5. Salus Salbei-Tropfen
  6. Salbeitee in hoher Konzentration
  7. [Eichenrinde] Eichenrindenextrakt

[Psychotherapie] Alternativ- und Begleittherapien Deodorants (adstringierend)

Psychotherapie

1. Kurzzeittherapie
2. Verhaltenstherapie
3. Hypnosetherapie

Deo-Tipps

Nivea Deosticks[Nivea]
Hydrofugal[Hydrofugal]
Mit Salbei gegen übermäßigen Schweiss. Die schweisshemmende Wirkung gehört zu den herausragenden Effekten des Gartensalbeis. Man machte sie sich früher noch mehr zunutze als heute. Noch in den zwanzigern dieses Jahrhunderts wurden Tinkturen und Aufgüsse des Salbeis dazu verwendet, den Nachtschweiss von Tuberkulosekranken zu behandeln. Heute ist diese Behandlung nicht mehr üblich, nichtsdestoweniger hatten die damaligen Ärzte grosse Erfolge damit.
Die Wirkstoffe des Salbeis - wahrscheinlich in erster Linie seine ätherischen Öle - normalisieren die Schweissdrüsenabsonderung und regulieren das zentrale Nervensystem, das ja für die Steuerung der Schweissdrüsen zuständig ist. Das heißt:
sie greifen gleichzeitig an den Produktionsstätten des Schweisses an und an deren Steuerungszentrale. Kein Wunder, dass Salbei zu den erfolgreichsten Schweisshemmern überhaupt gezählt werden muss. Die antihydrotischen Wirkungen von Salvia officinalis sind durch mehrere Studien bestätigt. Die Schweisshemmung beträgt bis zu 52 %. Die Wirkung setzt zwischen dem ersten und vierten Tag ein, nach neun Tagen lässt die Wirkung nach. Besonders hilfreich sind Extrakte, die aus frischem Kraut gewonnen wurden, Zubereitungen aus getrockneter Ware sind weniger effektiv. Das Interessante am Salbei:
er hemmt die Schweissproduktion sowohl in innerlicher als auch in äusserlicher Anwendung. So koennen Fussbäder mit Salbei bei Schweissfüssen helfen, während bei übermässigem Schweiss infolge von Nervosität oder Übergewicht die Einnahme von Salbeitinktur zweckmässig ist. In einigen Fällen können aber auch innerliche und äusserliche Anwendung miteinander kombiniert werden. Im einzelnen hemmt der Gartensalbei die Schweissabsonderung bei folgenden Krankheiten oder Beschwerdebildern: Hyperhidrosis, Morbus Basedow, Nervositaet, Neurasthenie, Schweissfuesse, Tuberkulose, Uebergewicht, Wechseljahrbeschwerden.