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Wie man den Verjüngungseffekt des Sports optimal nutzt

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Hamburg (ots) - Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination - nur wer sich in all diesen Bereichen fit hält, profitiert optimal vom Jungmacheffekt des Sports. Die Zeitschrift VITAL hat in ihrer neuesten Ausgabe (8/2008, EVT: 23. Juli) einen Fitness-Check entwickelt und gibt all jenen Starthilfe, die die Heilkraft der Bewegung besser für sich nutzen wollen.

Ausdauersport etwa hält nicht nur Herz, Kreislauf und Stoffwechsel fit, sondern fördert zusätzlich im Gehirn die Produktion eines natürlichen Antidepressivums. Erstes sportliches Ziel für Einsteiger sind 30 Minuten Nonstop-Bewegung - sei es beim Walken oder Joggen. Wer lieber auf dem Fahrrad sitzt, kann sich in vielen Studios beim Spinning light ins sanfte Schwitzen bringen lassen. Fortgeschrittene, die bereits 45 Minuten am Stück joggen, dürfen auch gerne schneller laufen und den Puls über 130 ansteigen lassen. Vorteil: Der Kalorienverbrauch ist höher als beim moderaten Laufen. Pausen sind übrigens erlaubt: Japanische Forscher haben herausgefunden, dass eine viertelstündige Pause bei einem einstündigen Training die Fettverbrennung begünstigt.

Krafttraining ist wichtig, um den physischen Alterungsprozess zu verlangsamen. Hintergrund: Ab dem 30. Lebensjahr baut der Körper pro Jahrzehnt 5 bis 10 Prozent der Muskelmasse ab. Regelmäßige Kraftübungen beugen vor, verbessern die Körperhaltung und schützen vor Erkrankungen des Bewegungsapparates. Weiterer positiver Effekt: Je mehr Muskelmasse, desto höher der Ruhe-Energieumsatz des Körpers und desto intensiver die Fettverbrennung. Für Einsteiger eignen sich Kurse wie Yoga, Pilates oder Bodystyling, die ein umfassendes Körpertraining bieten. Besonders empfehlenswert sind Ganzkörperübungen, die gleich mehrere Muskelpartien kräftigen. Statt des üblichen Dreisatztrainings können Kraftsportler übrigens auch zum Einsatztraining mit höheren Gewichten greifen - der Effekt ist laut Studien derselbe. Krafttraining wirkt zudem als Futterbremse, Appetit und Hungergefühl sind nach dem Sport niedriger. Wichtig ist jedoch eine genügende Eiweißaufnahme, da der Körper ansonsten Muskelproteine abbaut.

Beweglichkeit und Koordination sorgen nicht nur für eine jugendliche Ausstrahlung, sondern trainieren auch das Gehirn. Neue Bewegungsreize bringen die Hirnzellen in Schwung und lassen neue Nervenbahnen wachsen. Aerobic oder Tanzstunden fördern die Koordination mit Choreografien, Spielsportarten stärken das Reaktionsvermögen. Empfehlenswert sind zudem Übungen, die die Balance fördern - zum Beispiel beim Training auf Balance Pads, dem Core-Board oder mit dem Gymnastikball. Neuester Trend: Body & Brain-Kurse, in denen Koordinations- und Gleichgewichtsübungen mit Konzentrations- und Gedächtnistraining kombiniert werden.

Quelle: VITAL