EMS-Training – die neue Art der Fitness

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Das sogenannte EMS-Training ist derzeit in aller Munde. Ausgeschrieben ist die Rede von der Elektro-Myo-Stimulation, umgangssprachlich als Elektrostimulation bezeichnet.

Doch was hat es auf sich mit der neuen Art des Trainings, bei der Menschen in einen hautengen Anzug schlüpfen, um dann ihre Übungen zu machen? Beschleunigt EMS das Abnehmen und den Muskelaufbau?

Darum geht es beim EMS-Training

Das Prinzip bei dieser neuzeitlichen Art des Trainings ist simpel: Wenn sich der Mensch körperlich anstrengt, dann leiten viele verschiedene Nerven elektrische Impulse an das Gehirn. Die Muskeln ziehen sich erst auf den Befehl des Gehirns hin zusammen.

Beim EMS-Training wird genau dieser Effekt von außen unterstützt. Während der Sportler seine Übungen durchführt, wird ein winzig kleiner Stromimpuls in Richtung der Muskeln geschickt. Dieser Impuls verstärkt das Zusammenziehen der Muskeln und machte das Training auf diese Weise wesentlich effektiver.

Wer EMS ausprobieren möchte, der kann sich ein entsprechendes Set leihen, wie z. B. Stima WELL. In solchen Komplettpaketen sind sowohl die entsprechenden Gerätschaften als auch Trainingspläne enthalten.

Die Kleidung macht den Unterschied

Der Reizstrom, welcher bei EMS eingesetzt wird, wird über eine ganz spezielle Kleidung zu den Muskelpartien geleitet. Diese Funktionskleidung erinnert sowohl von der Optik als auch vom Tragegefühl her an einen Taucheranzug. Die Kleidung ist deshalb wie maßgeschneidert, da sich so die Leitfähigkeit verbessert.

Wer diese noch weiter optimieren möchte, der kann den Anzug leicht mit Wasser einsprühen. Zu dem Outfit gehört neben dem hautengen Anzug auch eine spezielle Weste, ein Hüftgurt und separate Manschetten für Arme sowie Beine.

Die Bekleidung ist mit einem elektrischen Gerät verbunden, welches die Impulse erzeugt. Dieses Gerät wird mithilfe eines Reglers gesteuert und reguliert. Hier lässt sich vom Benutzer einstellen, welche Partien gerade trainiert werden und entsprechende Impulse von außen erhalten sollen. Partien, welche separat angesprochen werden können, sind unter anderem die Brust, der Bereich des Bauches, der Rücken, die Schulter, der Po und Beine sowie Arme.

Der Effekt von EMS

Das Training mit Stromimpulsen wird von vielen Sportexperten als extrem effektiv bezeichnet. Der Muskelaufbau geht nicht nur schneller, sondern auch gezielter vonstatten, da die entsprechenden Partien einzeln angesprochen werden.

Zudem muss man sich nicht übermäßig bewegen, da die Muskeln mithilfe des Reizstroms stimuliert werden. Aus diesem Grund eignet sich EMS auch für Menschen mit vergleichsweise wenig Kondition. Sofern die Muskulatur des Rückens angesprochen wird, sagt man dem EMS-Training sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Rückenprobleme nach.

Zudem wird bei dieser Art des Trainings auch die tiefe Muskulatur gestärkt – anders als bei zahlreichen anderen Sportarten. Schon nach wenigen Sitzungen, vor allem aber nach einem regelmäßigen Training, zeigen sich erste Erfolge.

Wann ist EMS besonders empfehlenswert?

Für all jene Menschen, die sich nicht im Fitnessstudio mithilfe von Geräten fit halten möchten und trotzdem die Muskeln aufbauen wollen, eignet sich EMS sehr gut. Da man die Übungen ganz bequem zu Hause machen kann, ist es nicht nötig, die eignen vier Wände zu verlassen.

Weil sowohl der Anfahrtsweg als auch andere Unannehmlichkeiten entfallen, wird es einfacher, sich regelmäßig zu bewegen. Weil der Effekt zudem in der Regel schneller eintritt als bei einem herkömmlichem Training, steigt die Motivation beim EMS-Training. Das fällt es gleich viel leichter, auch langfristig am Ball zu bleiben.

Außerdem ist das Training mit Stromimpulsen für all diejenigen geeignet, die sich aus speziellen Gründen nicht in hohem Maße bewegen können. Gerade bei Übergewicht gehen klassische Übungen schnell auf die Knie oder den Rücken.

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