Fitness im Berufsalltag – Dort liegt das Potenzial

0
759

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen treibt in Deutschland gar keinen oder nur sehr wenig Sport. Vor allem die Krankenkassen weisen immer wieder darauf hin, wie vielfältig die Vorteile doch sein könnten, wenn sich mehr Menschen dazu entschließen, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Der Verzahnung zwischen Gesundheit und Beruf kommt daher eine gesteigerte Bedeutung zu.

Förderlich für Körper und Geist

Während schon lange versucht wird, zum Beispiel über ausgewogene Mahlzeiten in der Kantine für die Gesundheit von Angestellten zu sorgen, wurde der Sport bislang eher außer Acht gelassen. Dabei bietet sich in ihm eine herausragende Möglichkeit, um verschiedene Vorteile für die Mitarbeiter und das Unternehmen zu gewinnen.

Unternehmen wie interfit.de haben diese Chance erkannt und versuchen nun, durch spezielle Programme eine gezielte Förderung zu erreichen.

Bei Angestellten steigt so schon nach einer kurzen Periode die allgemeine Leistungsfähigkeit, von der sie natürlich nicht nur im beruflichen Umfeld profitieren. Zahlreiche Studien belegen gleichzeitig, dass regelmäßige Bewegung die mentale Aufmerksamkeit deutlich erhöhen kann.

Eine gesteigerte Konzentration spielt somit ebenfalls eine tragende Rolle bei der Förderung des allgemeinen Leistungspotenzials.

Die Unterstützung der Angestellten

Tatsächlich wurde im Jahr 2015 mit durchschnittlich 10 Fehltagen pro Arbeitnehmer eine drastische Steigerung festgestellt. Ursächlich sind nicht mehr nur körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen, sondern auch verschiedene psychische Erkrankungen wie das Burnout-Syndrom.

Die Integration von Sport und Bewegung in den Alltag hilft dabei, zu angenehmeren Ruhephasen und einer besseren Regeneration zu finden.

Der aktive Stressabbau rückt somit vermehrt ins Zentrum des sportlichen Ausgleichs.

Hinzu kommt das immer höhere Alter des durchschnittlichen Angestellten in Deutschland. Gerade bei körperlich belastenden Berufen sorgt ausgleichendes Fitnesstraining dafür, dass der altersbedingte Abbau von Muskulatur und die Abnahme der Knochendichte eingedämmt wird.

Langfristig stabilisieren die neu gestärkten Muskeln auch die Gelenke und wirken auf diese Art dem Abbau von Knorpeln entgegen. Dafür ist es nicht notwendig, wie Arnold Schwarzenegger zu trainieren.

Zusätzliche Anreize für Arbeitgeber

Der Arbeitgeber hat neben der allgemeinen Leistungssteigerung, die sich wiederum auf den Umsatz auswirkt, auch das Wohl der Mitarbeiter im Sinn.

Wie der AOK Fehlzeiten-Report 2016 anschaulich belegt, können die gemeinsamen Einheiten viel zu einem besseren Betriebsklima beitragen.

Die Investition, die ein Unternehmen also eingeht, wirkt sich in vielseitiger Hinsicht positiv aus und kann langfristig einen entscheidenden Teil zum langfristigen Erfolg beitragen.

Nicht zuletzt gibt es auch finanzielle Förderungen für betrieblich angelegte Fitnessprogramme, die genutzt werden können. Es bleibt zu hoffen, dass nun mehr getan wird, um eine derart positive Entwicklung herbeizuführen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...