HIV-Test: Klarheit schaffen bei Verdacht auf HI-Viren

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Sex macht Spaß und manchmal verlieren wir dabei auch die Kontrolle. So kann es zu einem One-Night-Stand mit einem Unbekannten und ungeschütztem Verkehr kommen. Alle Aufklärung und Vorsicht ist in den Momenten der Leidenschaft manchmal schnell vergessen.

Die Unsicherheit bleibt danach. Eine Veränderung des Körpers kann dann in den nächsten Wochen und Monaten in Angst versetzen. Oftmals löst auch eine neue Partnerschaft oder eine bevorstehende Hochzeit den Wunsch nach einem klärenden und zumeist beruhigenden Aids-Test aus.

Schnell und günstig Gewissheit erhalten: Der HIV-Test im Gesundheitsamt und Aidshilfen

Ein HIV-Test schafft schnell Gewissheit. Die Gesundheitsämter, Aidshilfen und andere Beratungsstellen machen die HIV-Tests ebenso wie Hausärzte.

Beim Arzt ist der Test aus eigener Tasche zu bezahlen. Beim Gesundheitsamt oder der Aidshilfe ist der HIV-Test zumeist kostenlos oder gegen einen kleinen Obolus zu erhalten. Einen Termin erhält jeder Interessierte ganz einfach per Telefon, wodurch die Hemmschwelle niedriger ist.

Wer Angst hat, gesehen zu werden, bekommt sogar auf Wunsch einen Extratermin, bei dem er anderen Patienten nicht begegnet. Eine mögliche Alternative dazu wäre ein http://www.hivheimtest.de/, den jeder alleine in den vertrauten vier Wänden verwenden kann.

Auch wenn die Behörden es versuchen, jedem einfach zu machen, trauen sich dennoch viele selbst bei ausgeprägtem Verdacht nicht zu einem Termin. Die betroffenen Personen leben in Unsicherheit und Angst.

Dabei sind sie selbst auch noch eine Gefahr für andere, wenn sie ihre Erkrankung ignorieren und sie an andere weitergeben.

Es muss nicht immer HIV sein – leicht heilbare Geschlechtskrankheiten

Dabei sind die meisten Personen, die das Gesundheitsamt testet, gar nicht von HI-Viren befallen.

Chlamydien-Infektionen und Gonorrhoe oder auch Tripper genannt, sind mit Antibiotika heilbar. Werden sie jedoch nicht behandelt, können Chlamydien zur Unfruchtbarkeit führen.

Die berühmt-berüchtigte Syphilis ruft sogar Geschwüre hervor, wäre aber mit Penicillin zu kurieren. Weitere Geschlechtskrankheiten sind Feigwarzen und Herpes genitalis.

Ein HIV-Test klärt daher nicht nur, ob der Betroffene Aids hat. Andere Geschlechtskrankheiten werden schneller erkannt und sind dann zumeist auch heilbar. Die Scheu vor dem HIV-Test bringt somit unnötige Gefahren mit sich.

HIV-Test in der heimischen Anonymität

Die Angst vor der Blamage oder dem schiefen Blick hindert viele daran, einen HIV-Test machen zu lassen. Dabei sind die Beratungsstellen allesamt Profis, die durch Aufklärung und Hilfe versuchen, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Die Epidemie ist durch nicht erkannte und gemeldete Infizierte schwieriger einzudämmen, da viele Personen mit HIV weiterhin sexuelle Kontakte haben. Sie wissen nicht oder wollen es nicht wissen, dass sie HIV positiv sind. Ein Selbsttest für zu Hause soll dabei Abhilfe schaffen.

Seit 2012 ist der HIV-Test in den USA zugelassen. In Frankreich oder Großbritannien sind die neuen Schnelltests käuflich zu erwerben. In Deutschland dürfen die Apotheken sie noch nicht verkaufen.

Über das Internet beziehen bereits viele Deutsche einen Heimtest. Für ein Ergebnis benötigen die Testpersonen nur einige Tropfen Blut. Ähnlich einem Vaterschaftstest genügt bei anderen HIV-Tests manchmal auch ein Abstrich im Mund. In wenigen Minuten ist das Ergebnis da.

Der Nachteil dieser Tests ist, dass die Betroffenen mit einem positiven Ergebnis alleine dastehen. Beim Gesundheitsamt stehen geschulte Mitarbeiter auch psychologisch zur Seite.

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