Ist Yoga wirklich langweilig? – Eine Frage der Einstellung

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Frau macht Yoga Übung auf einer Lila Yoga Matte

Die Entscheidung, ob wir etwas spannend, langweilig oder angenehm empfinden, liegt an unserem Bewertungssystem. Innerhalb von Millisekunden beurteilen wir irgendetwas und ordnen es in unser Schubladensystem ein. Erst wenn sich diese Verkettungen lösen, können wir Dinge auf eine andere Art und Weise betrachten. So können intensive Atem- oder Dehnübungen für den einen schmerzhaft sein, für den anderen einfach langweilig. Es ist eine Frage dessen, wie man etwas betrachtet. Wer sich bei Yoga-Übungen intensiv mit den eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen auseinandersetzt, wird sicher keine Langeweile verspüren. Es gibt permanent Neues zu entdecken. Halbherzig ausgeführte Übungen ohne Wahrnehmung der eigenen Empfindungen und ohne die mentale Seite einzubeziehen, können sicher schnell langweilig werden.

Verschiedene Arten von Yoga

Vermutlich werden Sportbegeisterte bei einem Hatha Yoga Kurs nicht besonders herausgefordert. Ein Yoga-Kurs, der zum größten Teil aus Entspannungsübungen und Atemtechniken besteht, ist sicher für Menschen, die Entspannung suchen, der richtige Kurs. Jemand der Sport im eigentlichen Sinne machen möchte, ist mit diesem Kurs vermutlich nicht gut beraten. Für Menschen, die sich wirklich auspowern wollen, empfiehlt sich eine Form des dynamischen Yogas. Hanuman Yoga, Fitnessyoga, Acro Yoga oder eine andere Yoga Variante, die die körperliche Fitness fördert. Bei diesen Kursen werden sich Menschen, die Entspannung suchen vermutlich weniger wohlfühlen. Yoga in Augsburg bietet eine große Auswahl verschiedener Yoga-Arten für Anfänger und Fortgeschrittene. Jeder kann sich für die passende Variante entscheiden. Entspannung oder sportliche Herausforderung, wer das richtige Yoga gefunden hat, wird alles andere als Langeweile verspüren.

Yoga – Warum denken Menschen Yoga sei langweilig?

Zum einen spielt die eigene Einstellung eine wesentliche Rolle und zum anderen auch die Art des Yogas. Beides sollte zu einer Person passen. Yoga ist kein Ersatzsport, Yoga dient in erster Linie auch der Ergänzung. Sportliche Herausforderungen lassen sich eher bei anderen Sportarten finden. Joggen, Walking oder andere Ausdauersportarten dienen dem Auspowern und dem Konditionsaufbau. Krafttraining hilft beim Muskelaufbau und beim Aufbau der Kondition. Nach diesen Sportarten stellt sich ein Gefühl ein, etwas getan zu haben. Yoga trainiert den Körper ebenfalls, wenn auch auf eine andere Art. Verspannungen lassen sich lösen, ein Gefühl der Entspannung breitet sich aus und Stress lässt sich reduzieren. Insofern ist Yoga ein Sport, der Körper, Geist und Seele vereint. Der Fokus liegt hier nicht auf Action, sondern auf einem ganzheitlichen Training. Die fehlende Action bedeutet für manche Menschen Langeweile. Yoga ist jedoch weit von Langeweile entfernt. Es dient dazu sich selbst besser kennenzulernen, einen Ruhepunkt zu finden und vieles wieder bewusster wahrzunehmen.

Yoga ist alles andere als langweilig

Wer einmal die für ihn passende Form des Yogas entdeckt hat, wird Yoga nicht mehr missen wollen. Regelmäßiges Üben trainiert den ganzen Körper und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Zusätzlich wird Entspannung trainiert und bewusstes Wahrnehmen. Yoga dient der Balance zwischen Körper, Geist und Seele. Ein ganzheitlicher Sport, der sich eben nicht nur auf das Auspowern des Körpers beschränkt. Selbst Nationalmannschaften und Spitzensportler machen Yoga ergänzend zu den anderen Trainingsprogrammen. Yoga schafft den Ausgleich zu Stress und unterstützt die Fokussierung auf bestimmte Dinge. Wer das zulassen kann, wird schnell feststellen, dass Yoga nichts mit Langeweile zu tun hat.

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