Laufband Test: Worauf kommt es an? 

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Sport wird großgeschrieben – aber Zeit ist nie vorhanden. Deshalb tragen sich immer mehr Menschen mit dem Gedanken ein Laufband zu kaufen. Nicht jeder hat die Zeit oder das Geld für ein Fitnessstudio Besuch.

Wenn Du Dir ein Laufband zulegen möchtest, spielt der Preis sicherlich eine Rolle für Dich, denn es soll ja Deiner Meinung nach schon ein qualitatives Gerät sein. Aber das beweist Dir noch lange nicht, ob dieses Gerät auch für Dich geeignet ist. Du musst Dir nicht unbedingt gleich ein Profi Laufband zulegen, wenn Du nur mal locker oder ab und zu trainieren möchtest.

Deshalb gibt es einige Kriterien, an die Du Dich bei einem Laufband Test halten solltest. Dazu gehören Laufflächen Größe oder intuitive Bedienung beachten. Du kannst auch vorher schon über Laufband Tests der Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest ein bisschen googeln. Verbraucher Bewertungen können Dir bei Deiner Entscheidung sehr behilflich sein.

Wie groß muss die Lauffläche sein?

Sicherlich würdest Du als Käufer auf die Laufflächengröße kaum oder gar nicht achten. Aber gerade sie ist von entscheidender Bedeutung, wenn es um die Sicherheit und die Effektivität beim Training geht.

Ist Deine Lauffläche zu eng, könntest Du Dich verletzen. Falls Du eine kleine Person bist oder Dein Laufband nur für schnelleres Gehen nutzen möchtest, ist ein Laufband mit kurzer Lauffläche (110-120 cm) völlig ausreichend. Im Normalfall sollte die Lauffläche aber nie kleiner als 45 cm (Breite) x 130cm (Länge) betragen. Besser noch, Du schaust Dich nach einem Laufband in einer Breite von mehr als 50 cm und einer Länge von mehr als 140 cm um.

Beim Laufband Test in Eigenregie solltest Du Dir immer im Klaren darüber sein, wer und wie das Laufband genutzt werden soll: Bist Du ein Profi oder Anfänger, nutzt Du es zum Joggen, Walken oder bereitest Du Dich auf einen Marathonlauf vor? Also, je größer Du bist und umso höher die Zielstellung, desto größer muss die Lauffläche sein.

Welche Möglichkeiten gibt es, den Steigungswinkel einzustellen?

Die meisten Laufbänder verfügen über individuell einstellbare Steigerungen, die den Lauf in Hügellandschaften simulieren. Wenn Du diese Möglichkeit nutzen möchtest, solltest Du auf günstige Modelle verzichten. Hier ist die Steigung oftmals nur durch einen manuellen Klappmechanismus einstellbar.

Qualitativ hochwertige Laufbänder besitzen gegenüber billigeren Modellen automatisch verstellbare Steigungswinkel. Hier reicht ein Knopfdruck und der Steigungswinkel stellt sich von selbst ein.

Warum ist die Dämpfung so wichtig?

Sicherlich bist Du schon mal im Freien gelaufen? Dann hast Du bestimmt gemerkt, wie der Untergrund Einfluss auf Deinen Laufkomfort hat. Das Laufen auf Beton oder Asphalt ist für Deine Gelenke eine extrem hohe Belastung, während Waldboden gelenkschonender wirkt.

Deshalb verfügen Laufbänder über eine Dämpfung. Bei vielen Modellen besteht die Dämpfung aus Gummi unter pufferten Laufplatten. An einigen Modellen lässt sich der Grad der Dämpfung an die jeweilige Person anpassen und das Band ist dicker, wodurch es weicher als herkömmliche Geräte ausfällt.

Allerdings macht sich das am Preis bemerkbar. Für den Normalverbraucher reicht ein normal gedämpftes Laufband. Denn Deine Laufschuhe haben eine zusätzliche Dämpfwirkung.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Mechanischen und Elektrischen Laufbändern?

Mechanisches Laufband:

Weil das mechanische Laufband keinen Motor besitzt, wird es allein durch Deine Muskelkraft betätigt. Das Gestell selbst weist keine wesentlichen Unterschiede zum elektrischen Laufband auf.

Der Laufbandgurt wird auch wie überall über den Laufbandtisch betrieben, nur dass er durch die Muskelkraft Deiner Beine in Bewegung gesetzt werden muss. Was wiederum im Gegensatz zu einem elektrischen Laufband, mehr Kraftanstrengung für Dich bedeutet. Außerdem musst Du Dich an den Handläufen festhalten, um die Kraft Deiner Beine bestmöglich auf den Laufbandgurt zu übertragen.

Also heißt das für Dich, die Intensität Deines Trainings hängt vollkommen von Deiner Muskelkraft ab. Auch die Neigung vom Laufbandtisch kannst Du bei den meisten Modellen mechanisch verstellen.

Elektrisches Laufband

Hierbei handelt es sich um ein Motor angetriebenes Laufband, welches also Strom abhängig läuft. Der Motor sorgt für den Rückwärtslauf des Laufbandgurtes. Betrittst Du das Band, läufst Du praktisch gegen die Laufgurtbewegung.

Möchtest Du ein schnelleres Tempo, so kannst Du das über das Bedienfeld des Trainings Computers einstellen. Selbstverständlich kannst Du unter verschiedenen Trainingsprogrammen auswählen. Hierbei handelt es sich um verschiedene Streckenprofile, wobei sich Steigungen und gerade Strecken abwechseln. Dabei kannst Du das Laufen in Bergregionen simulieren.

Auch Trainingsprogramme, wie fest definierte Distanzen lassen sich am Bordcomputer einstellen.

Welches Laufband eignet sich für mich?

Mechanische Laufbänder sind besonders empfehlenswert für Senioren und Personen, die auf gezielte Muskelkräftigung der Beine aus sind. Dazu gehören auch Personen, die eher das Gehen oder walken bevorzugen. Auch zum Trainieren nach Unfällen zur Rehabilitation ist ein mechanisches Laufband empfehlenswert.

Elektrische Modelle sind vorzugsweise dem leistungsorientierten Läufer vorbehalten, denen bestimmte Trainingsziele wichtig sind. Aber keine Angst, niemand hindert Dich daran auch in ein elektrisches Modell zu investieren, wenn es um die Verbesserung Deiner allgemeinen Fitness, Muskelaufbau oder Gewichtsreduzierung geht.

Fazit

Es gibt eine große Auswahl an Laufbändern. Das eine oder andere mag ja nichts taugen und es gibt immer Vorteile und Nachteile. Aber mit den persönlichen Bedürfnissen vor Augen kann jeder die richtige Entscheidung für sich treffen.

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