Lexikon

Fetthärtung

Lebensmitteltechnologisches Verfahren, bei dem aus pflanzlichen oder tierischen Ölen Fette hergestellt werden, die bei Raumtemperatur fest sind.

Fettlösliche Vitamine

Fettlösliche Vitamine sind: Retinol = Vitamin ACalciferol = Vitamin DTocopherol = Vitamin EPhyllochinon = Vitamin K.

Fettverteilung

Nur, weil man ein paar Kilo mehr auf den Rippen ist, ist man noch lange nicht fettleibig oder gesundheitsgefährdet. Neben dem BMI kommt es vielmehr darauf an, wo sich das Körperfett lagert.

Zunächst werden zwei verschiedene Typen der Fettverteilung unterschieden:

  • Birnen-Typ: Das Fett befindet sich vorwiegend im Gesäß- und Oberschenkelbereich. Dieser Typ ist für Frauen charakteristisch.
  • Apfel-Typ: Das Fett befindet sich vorwiegend am Bauch (öfter bei Männern zu finden).

Birnen-Typen leben weniger gefährlich als Apfel-Typen, denn diese leiden viel häufiger an Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Fettstoffwechselstörungen oder Arteriosklerose. Das liegt daran, dass die Bauchfettzellen stärker durchblutet und von Nervenzellen durchzogen sind als Fettzellen aus anderen Körperbereichen. Dadurch kann das Fett in den Bauchfettzellen viel rascher freigesetzt werden, was o.g. Krankheiten begünstigen kann.

Mit Hilfe des T/H-Quotienten (Taille-Hüft-Quotient) kann man herausfinden, zu welchem Typ man sich zählen darf. Dazu benötigt man seinen Taillenumfang (zwischen Becken und unterster Rippe) sowie den breitesten Hüftumfang in cm:

T/H-Quotient = Körperumfang in Taillenhöhe / Körperumfang in Hüfthöhe

Der T/H-Quotient sollte bei Männern kleiner als 1,0 und bei Frauen kleiner als 0,85 sein. Werte darüber gelten als Risikofaktor für adipositasbedingte Erkrankungen. Generell ist ein Taillenumfang von mehr als 100 cm als kritisch zu betrachten.

Fettverteilungstyp

Man unterscheidet bezüglich der Fettverteilung einen Apfel- und einen Birnentyp. Beim sog. Apfeltyp finden sich die überflüssigen Fettpolster v.a. im Bauchbereich, während der Birnentyp hingegen eher zu Fettansammlungen an Hüfte und Oberschenkel neigt. Bauchbetontes Übergewicht ist mit einem höheren Gesundheitsrisiko verbunden als hüftbetontes Übergewicht.

Fieber

ACHTUNG: Vermeiden Sie mit Fieber in jedem Falle intensive Trainings- oder gar Wettkampfbelastungen!

Fieber ist die Reaktion des Körpers auf schädliche Fremdlinge oder Entzündungen. Das Immunsystem arbeitet dann auf Hochtouren mit der Vernichtung dieser Eindringlinge. Eindringlinge sind in der Regel entweder Viren oder Bakterien.

Bei vielen Krankheitsbildern mit Fieber kann es bei intensivem Training zu einer ernsthaften Schädigung durch eine Entzündung des Herzmuskels kommen. Deshalb absolvieren Sie bei Fieber maximal ganz leichtes Bewegungstraining um das Immunsystem zu stärken. Der Puls muss dabei aber unbedingt an der unteren Grenze Ihres Trainingsbereiches bleiben! Stress kann bei Fieber übrigens die gleiche Wirkung haben wie intensives Training!

Fitnesstest

Am Anfang in einem Fitnessstudio steht meistens der Fitness-Test. Er wird für die Erstellung eines geeigneten Trainingsplanes benötigt. Haben Sie keine Angst vor diesem Test! Er soll Sie nicht vorführen, sondern dient lediglich dazu, Ihren Trainingsplan so zu gestalten, dass er ein möglichst effektives und gesundheitsförderndes Training ermöglicht.

Im Allgemeinen besteht der Test aus folgenden Teilen:

  • Aufnahme der Daten Größe, Gewicht, Alter, Körperfettanteil
  • Ein paar kleine Übungen zur Einschätzung der Kraft (z.B. Liegestütze, Sit-Ups)
  • Ein paar Übungen zur Einschätzung der Gelenkigkeit und Dehnung
  • Cardio-Belastungstest

Aus den Ergebnissen der Tests kann in den oben genannten Bereichen ein persönlicher Trainingsplan erstellt werden.

Fluor (F)

Fluor hält Knochen und Zähne gesund! Empfohlene Tagesdosis für Bodybuilder: 1,5 mg Quellen in Nahrungsmitteln: Fluoriertes Trinkwasser, Meeresfrüchte, Tee.

Formuladiäten

Industriell gefertigte Diäten, die bei einer täglichen Kalorienzufuhr von etwa 800 kcal den Nährstoffbedarf des Körpers vollständig abdecken.

Fructosamin

Blutzuckerlangzeitwert, der Aufschluss über Blutzuckereinstellung der letzten zwei Wochen gibt. Der F.-Wert repräsentiert alle "verzuckerten" Eiweiße im Blutserum (v.a. Albumin) und wird immer dann verwendet, wenn der HbA1c-Wert keine genauen Angaben liefert (z.B. bei speziellen Formen der Blutarmut) bzw. die letzten beiden Wochen für die Therapie von besonderer Bedeutung sind.