Lexikon

Gewichtsreduktion

Schlank werden und gleichzeitig fit, leistungsfähig und vor allem auch leistungswillig bleiben? Wäre das nicht schön?

Wir wollen ihnen hier aber nichts vom Himmel herunter versprechen, denn sicherlich ist dies kein Ziel, was man ohne diszipliniertes und vor allem auch gut geplantes Vorgehen erreichen kann.

Was gehört dazu?

  • Muskelaufbau
  • Sport und/oder Cardio-Training
  • Reduktion der Energiezufuhr
  • Ernährungsumstellung
  • ggf. Zufuhr von Nahrungsergänzungen

Muskelaufbau

In den Muskelzellen findet die Fettverbrennung statt. Je mehr Muskeln, desto mehr Fettverbrennung. Das ist die Faustregel, die verdeutlicht, warum Krafttraining wichtig zur Gewichtsreduktion ist. In der Anfangsphase des Trainings kommt es zwar wahrscheinlich zu einer Gewichtszunahme aufgrund der Tatsache, dass das verbrannte Fettgewebe nicht so viel ist, wie das aufgebaute Muskelgewebe, aber das wird sich mit der Zeit einpendeln.

Sport und Cardio-Training

Ausdauerbelastung dient zum einen dazu Fett zu verbrennen, zum anderen kurbelt ausdauernde Bewegung den Kreislauf und Stoffwechsel an. Damit stellt der Körper sich nicht so leicht auf eine ernährungsbedingte "Hungersituation" ein.

Reduktion der Energiezufuhr

Unterstützen Sie die sportlichen Bemühungen durch die richtige Energiezufuhr. Legen Sie Ihr Programm langfristig an, sodass Sie pro Tag durch mehr Sport und weniger Ernährung zwischen 1.000 und 1.500 Kalorien verbrennen bzw. weniger zu sich nehmen. Achtung: Meist bringen extrem kalorienreduzierte Diäten nur kurzfristigen Erfolg. Versuchen Sie zwischen einer Kalorienzufuhr zwischen 1.500 und 2.000 (je nach Körpergröße und Gewicht) zu bleiben und den Rest lieber durch Sport mehr zu verbrennen.

Ernährungsumstellung

Stellen Sie Ihre Ernährung um. Während einer Diät sollten Sie auf jeden Fall dafür sorgen, dass Sie nicht zu viel Fett zu sich nehmen. Essen Sie lieber komplexe Kohlenhydrate zum Beispiel aus gesundem Brot, Nudeln oder Kartoffeln. Besinnen Sie sich auf diese wesentlichen Energielieferanten als Primärenergie. Versuchen Sie den Speiseplan mit wertvollem Gemüse (Achtung: Auf vitaminschonende Zubereitung achten), Salat und Obst zu garnieren.

Nahrungsergänzung

Sie können Ihrem Körper und der Ernährung an entscheidenden Stellen nachhelfen, indem Sie zusätzlich Nahrungsergänzungen zuführen. An dieser Stelle sind vor allem Mineral- und Vitaminpräparate sowie ggf. Molke und L-Carnitin gemeint.

Glucose

Glucose ist der korrekte Name für die umgangssprachliche Bezeichnung Traubenzucker. Die chemische Formel lautet: C6H12O6 . Dieser Zucker ist neben dem Fruchtzucker (Fructose) der Hauptbestandteil der Kohlenhydrate, die mit der Nahrung zugeführt werden. Aus der Nahrung gelangt er in den Blutkreislauf, wo er entweder anaerob oder aerob durch Oxidation genutzt wird.

Die richtige Konzentration im Blut ist lebenswichtig. Zur Regulierung des Blutzuckerspiegels (der Konzentration des Gesamtzuckers im Blut) wird vom Körper das zuckerregulierende Hormon Insulin produziert. Kann der Körper nicht in ausreichendem Maße Insulin produzieren oder produziert er ggf. zuviel davon, wird der Zuckerspiegel erheblich gestört. Mangelnde Insulinproduktion führt zu der Zuckerkrankheit (Diabetes).

Glycämischer Index

Maß für die Blutzuckerwirksamkeit von Lebensmitteln. Der G. ist ein Maß dafür, wie weit ein kohlenhydratreiches Lebensmittel den Blutzucker über den Normalwert ansteigen lässt. Der Blutzuckeranstieg von Glucose ist gleich 100 gesetzt, d.h. ein G. von 50 bedeutet, dass der Blutzuckeranstieg dieses Lebensmittels nur die Hälfte des Anstieges beim Verzehr der gleichen Menge Glucose ausmacht. Ausführliche Hinweise sowie eine Tabelle mit glycämischen Indizes finden Sie im Kapitel Sporternährung.

Grundumsatz

Der Energieverbrauch im Zustand der Ruhe wird als Grundumsatz bezeichnet. Für den Grundumsatz gilt: Sie schlafen oder liegen in aller Gemütlichkeit im Bett. Jegliche Art von Leistung, die Sie erbringen, erhöht den Energieverbrauch. Diesen erhöhten Bedarf nennt man Leistungsumsatz.