Erfahrungen mit Mrs.Sporty: Ein Tag bei Steffi Graf (naja, wenigstens im Geiste…)

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Meine Mrs Sporty Erfahrung: ein Selbsttest

Schreckensnachricht im Radio: Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang!

Das heißt, bald kommt der Sommer - genauer gesagt am 21. Juni! Was ich eigentlich schon am 2. Januar starten wollte, muss ich nun in 8 Wochen weniger schaffen: meine perfekte Bikinifigur! Oder wenigstens mein Minimalziel: Strandtauglichkeit!

Wie oft dachte ich mir schon, dass ein wenig Sport und Fitness ganz gut für mich wären. Wie oft kam ich dann völlig matt nach Hause, nahm ein Bad und wollte es mir einfach nur noch gemütlich machen.

Der Gedanke, mich mit meinem Gewicht in einem Fitnesscenter zwischen durchtrainierten Sportlern zu bewegen und mich hundertprozentig lächerlich zu machen, war für mich völlig absurd...

Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, von jedem angestarrt zu werden, vor allem von den Männern.

Eine Freundin gab mir dann den wohlwollenden Tipp, es einmal mit Mrs. Sporty zu versuchen. Sie meinte, dort interessiere es niemanden, ob die Sporthose richtig sitzt oder ein anderes Kleidungsteil verrutscht ist, ob man sich gerade zu weit vorbeugt oder ob man gerade einfach nur eine lustige Fratze zieht.

Erfolgsgeschichten: Mrs.Sporty Video

Lange Zeit habe ich mit mir gehadert: Wie es bei Mrs Sporty wohl aussieht? Welche Höllenmaschinen gibt es dort? Was sind da für Mädels und vor allem, welche meiner Problemzonen sollte ich wohl zuerst in Angriff nehmen (ja, die Liste ist lang...)

In vielen Sportcentern gehen die Trainer davon aus, dass man selbst weiß, wie die Geräte funktionieren und welche Methode für einen am besten ist.

Als Neuling bist Du da schnell überfordert, weil Du einfach keinen Plan hast, was Du da eigentlich machst.

Aus meinen früheren Studio-Erfahrungen weiß ich, dass viele (ich bekenne mich auch schuldig) genau die Übungen auswählen, die ihnen leicht fallen und einfach nur Spaß machen. Und es müssen die größten Geräte sein, die müssen ja effektiv sein!

Ernährungsplan? Unnötig - ich mach' jetzt Fitnesstraining! Und dann wundern wir uns, wenn die Kilos doch nicht so dahinschmelzen, wie in den vielen Werbespots...

Das führt zu der unausweichlichen Frage: “Wofür mache ich die ganzen Schinderei hier eigentlich?” Am Ende siegt wieder einmal die Couch.

Erfolgreichstes Fitness-Franchise Unternehmen

Auf den Rat meiner Freundin hin begann ich zuerst einmal zu recherchieren. „Aaha, Mrs. Sporty ist also ein Franchise Unternehmen, das heißt, dass der Geschäftsleiter ein eigenständiger Unternehmer ist und nach dem Konzept von Mrs Sporty arbeitet“, fand ich heraus. Ist meinem Bauch zwar relativ egal, aber interessant ist es allemal:

Es gibt über 500 Filialen in ganz Deutschland, Österreich, Polen, Italien, Slowakei und Spanien. Steffi Graf ist prominente Mitbegründerin und mittlerweile ist Mrs Sporty Deutschlands erfolgreichste Fitnesskette und fast überall anzutreffen. So kann man in jeder großen Stadt eine Filiale finden und nutzen. Mist, wieder eine Ausrede weniger!

Was mir wichtig war, ist das kostenlose Probetraining. Ich dachte mir, wenn ich mich schon freiwillig in einer Folterkammer anmelde, dann will ich vorher wenigstens wissen, worauf ich mich einlasse. Also gut, wo ist mein Handy? Die Trainerin war super freundlich. Sie erklärte mir, was auf mich zukommt und nahm mir bereits am Telefon die Angst, dort auch wirklich zu erscheinen.

Prüfe hier, ob für Deinen Club noch ein kostenloses Probetraining angeboten wird:

Ein spezieller Fitnessplan für die Frau

Das Programm ist nicht zeitintensiv und wurde extra darauf ausgelegt, so effizient wie möglich zu sein: 30 Minuten 2 bis 3 Mal in der Woche sollen die Fitness verbessern und den Körper wieder fit machen.

Das hört sich wenig an, ist es auch. Aber es reicht absolut aus, um sich selbst und dem Körper ein besseres Gefühl zu verleihen und der Gesundheit ein wenig Gutes zu tun. Wenn man nicht viel Zeit zur Verfügung hat, ist das eine tolle Lösung, um alles unter einen Hut zu bringen und das Training auch in den Alltag zu integrieren.

Bei Mrs. Sporty legen alle größten Wert darauf, jedes Mitglied zu fördern und stellen einem hoch qualifizierte Trainer zur Seite, die Dich gut durch das Workout bringen und die ihr Handwerk wirklich verstehen.

...und ein guter Trainer und Mentor ist mindestens genauso wichtig, wie der eigene Entschluss, überhaupt anzufangen.

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So, es gibt es kein Zurück mehr!

Mrs.Sporty kostenlos testen

Angekommen bei Mrs. Sporty fand ich die Umgebung überrraschend angenehm. Nur Frauen und die neuesten Fitnessgeräte begrüßten mich und gaben mir ein gutes Gefühl. Ich fühlte mich als bekennende Couchpotato irgendwie sofort wohl und hatte Lust, mich zu bewegen – ungewöhnlich...

Die Trainerin, die mir da zur Seite gestellt wurde, war meine persönliche Helferin und begleitete mich durch das Probetraining.

Zuerst zeigt sie mir alle Räume, damit ich schon einmal einen ersten Eindruck bekam, wo ich in Zukunft meine Zeit verbringen werde.

Dann kam der Part, für den ich mir am liebsten Ohrstöpsel und eine Schlafmaske gewünscht hätte, die brutale Wahrheit sozusagen: Die Körperanalyse! Muss ich die Fakten wirklich schwarz auf weiß sehen? Ich musste!

Welche Frau wird schon gerne mit der harten Realität über das eigene Gewicht und die nicht vorhandenen Muskeln konfrontiert?

Die nette Trainerin analysierte mich und meine Speckröllchen und kam zum Ergebnis, dass es nichts gibt, was man mit ein wenig körperlicher Anstrengung nicht wieder hinbekommen könnte. Sollte das wirklich MEINE Chance sein?

Ich merkte schnell, dass die Mädels dort schon Schlimmeres gesehen haben, so einiges gewohnt sind und in jedem Fall immer höflich und freundlich sind, ohne dabei abwertend oder hochnäsig zu sein. Langsam bröckeln meine inneren Barrieren und ich beginne, meiner Trainerin zu vertrauen.

So, die Körperanalyse war geschafft! Danach folgte der Fitnesscheck. Wir haben jedes Gerät durchgesprochen und man zeigte und sagte mir genau, was ich tun kann und was ich lieber lassen sollte, wenn ich nicht gerade auf Schmerzen oder andere Unannehmlichkeiten aus bin.

Auch erklärte mir die Trainerin die richtige Handhabung, die Übungen, die gemacht werden können, um bestimmte Körperregionen in Schwung zu bringen und was dabei zu beachten ist.

Mrs. Sporty Erfahrung: 30 Minuten reichen völlig aus!

Das Erfolgskonzept von Mrs.Sporty

Ich bekam ein individuelles Intervalltraining, das mich schnell ins Schwitzen brachte. Viele Geräte, anstrengende Übungen und zum Glück professionelle Trainer, die wissen, was zu tun ist.

Da es sich immer um recht kleine Gruppen handelt, die dort zusammen ihr Training absolvieren, hatte ich jederzeit die Möglichkeit, jemanden vom Personal um Hilfe zu bitten und auf mich abgestimmte individuelle Tipps und Ratschläge zu erhalten.

Nachdem mein Fitnesslevel bestimmt wurde (oh, es gibt gar keine Minus-Zahlen?), bekam ich individuelle Tipps, welche Übungen sich am besten für meine persönlichen Wünsche und Vorstellungen eignen.

Es geht immer um Verbesserung und bessere Fitness. Das Training wird mit der Zeit gesteigert, was auch gut so ist. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut (und auch Bielefeld nicht). Ich kann aber schon vorweg nehmen, dass ich schnell gemerkt habe, wie sich meine Ausdauer verbesserte und ich mehr und länger trainieren konnte.

Zurück zum 30-minütigem Training: Nachdem ich nun wirklich jedes Gerät ausprobiert hatte und jede Frage beantwortet wurde, ging es noch einmal zu einem Gespräch und zur Ausarbeitung des Ernährungsplanes.

Mrs.Sporty und die Ernährung

Ich wurde darauf hingewiesen, dass das ein wichtiger Bestandteil meines zukünftigen Workouts ist. Die Ernährung müsse dem neuen Lebensgefühl angepasst werden und Mrs. Sporty lege großen Wert darauf, dass ich mich auch in dieser Hinsicht gut versorgt fühlte. 

Meine XXL-Packung Nachos mit Käse wurden trotzdem nicht berücksichtigt!

Bei dem Ernährungsplan wurde gezeigt, was ich essen sollte, von welchen Dingen ich lieber Abstand nehme und mit welchen Produkten ich mein Training am besten unterstützen kann. Alles wurde auf mich und meinen Körper abgestimmt, damit ich meine Ziele erreiche. Meiner Meinung nach kann man kaum mehr tun, um ein gutes Gefühl zu vermitteln und die Motivation auf Hochtouren zu bringen - also Adios Nachos!

Zum Abschied gab es dann noch einige Kleinigkeiten in die Hand, nett gemeint und auch noch praktisch: Dabei war auch ein Gutschein für meine beste Freundin (Mutter oder Tochter scheiden für mich aus).

Eine gute Möglichkeit, um nicht allein ins Fitnessstudio gehen zu müssen! Immerhin sehe ich nicht gern allein so aus, als hätte ich gerade einen Marathon bestritten. Sich quälen macht gemeinsam einfach mehr Spaß. Ein kleines Starterkit wurde zusätzlich noch oben draufgelegt, um meinen nächsten Besuch ein wenig angenehmer zu gestalten.

Zusammenfassung

Nach meiner Mrs. Sporty Erfahrung kann ich dieses Training als Frau nur wärmstens empfehlen. Die angenehme Atmosphäre nimmt die Unsicherheit, die am Anfang zumindest bei mir vorhanden war.

Das gute Fachpersonal und die speziell entwickelten Geräte sind einfach wunderbar und animieren selbst den faulsten Bewegungsmuffel dazu, etwas für sich zu tun.

Die Trainer verstehen ihr Handwerk und kümmern sich um jede Einzelne.

Die kundenfreundlichen Öffnungszeiten und die wenig zeitaufwendigen, erfolgversprechenden Fitnesspläne helfen dabei, das Training in den Alltag zu integrieren.

Ich erkannte schnell, dass fast kein Ziel unerreichbar ist. Das Minimalziel ist bereits erreicht, jetzt gehts an die perfekte Bikinifigur 😉

Tipp: Wenn Du es auch mal ausprobieren willst, kannst Du jetzt schnell noch ein kostenloses Probetraining für Dich ergattern.

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Juliane
Hi, ich bin Juliane Werner, Autorin und Redakteurin bei fitnessletter.de. Nachdem ich meine Laufbahn im Leistungssport beenden musste und nach der Geburt meiner beiden wundervollen Kinder beschäftige ich mich nun vor allem damit, meiner Familie und mir einen gesunden und aktiven Lifestyle zu ermöglichen, was zu Beginn offen gestanden nicht ganz einfach war. Meine Erfahrungen und Erkenntnisse teile ich hier mit unseren Lesern und hoffe, auch ihnen zu besseren Entscheidungen im Alltag zu verhelfen.
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