Normalgewicht erreichen: Schönheitsklinik oder Natur pur?

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Familie beim Einkaufen im Supermarkt
Bild: Victoria_Borodinova, pixabay.com

Welche Ursachen mangelnde Fitness und Übergewicht haben können, zeigt ein Blick auf die Zahlen der AOK-Familienstudie 2018. Eine gute Nachricht gibt es dort, denn bei der aktuellen Studie bewerteten 76 Prozent aller Eltern ihren Gesundheitszustand als gut. In Jahr 2014 lag dieser Anteil noch bei 69 Prozent. Allerdings ist auffällig, dass Alleinerziehende auch jetzt noch häufiger über Einschränkungen des Wohlbefindens klagen.

Sie resultieren wiederum zu einem großen Teil aus einem Übergewicht. Insgesamt sind derzeit 58 Prozent der von der AOK befragten Eltern übergewichtig. Jeder fünfte Elternteil gilt auf der Basis des BMI sogar als adipös. Am häufigsten sind mit 72 Prozent die Väter betroffen, während es die übergewichtigen Mütter auf einen Anteil von 50 Prozent an allen Müttern bringen. Ein Grund sind fehlende körperliche Aktivitäten in der Freizeit. Ihr Umfang nimmt mit steigendem Alter der Kinder stetig ab.

Viele Betroffene lassen sich in der Schönheitsklinik helfen

Anstatt etwas mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, führt der Weg immer mehr übergewichtige Menschen in die Schönheitsklinik.

Nach den offiziellen Statistiken der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie rangieren Fettabsaugungen bei den Wünschen weiblicher Patienten auf dem fünften Rang. Immerhin gaben 9,6 Prozent aller befragten Frauen an, bereits eine Fettabsaugung hinter sich zu haben oder über eine solche nachzudenken. Bei den Männern ist der Anteil mit 12,2 Prozent sogar noch höher, was die Fettabsaugung bei ihnen auf den dritten Platz der beliebtesten Schönheitsoperationen bringt.

Natürliche Gewichtsreduzierung ist der bessere Weg!

Ein oft zu beobachtendes Manko ist die Tatsache, dass viele Eltern für Ihre Kinder ein äußerst schlechtes Vorbild sind. Sie machen es sich bequem und lassen die Kinder bevorzugt Granulattees aus dem Supermarkt trinken, in denen massenhaft Zucker enthalten ist. Dabei gibt es viele Produkte, die genauso gut schmecken und sich ebenso einfach zubereiten lassen, aber wesentlich gesünder sind.

Ein Beispiel dafür sind die Instant-Kräutertees von herbashop.de, bei denen eine Portion gerade einmal sechs Kilokalorien und überhaupt keinen industriell hergestellten Zucker enthält. Natürlich sind auch klassische Kräutertees eine gesunde Alternative zur süßen Limonade oder gar Cola.

Quark und Joghurt gelten als gesund. Das sind sie aber immer nur so lange, wie keine künstlichen Aromastoffe und kein Industriezucker hineingelangen. Genau das ist aber bei den fertigen Quarkzubereitungen und Joghurtzubereitungen bei den meisten Produkten der Fall. Vielen Eltern ist gar nicht bewusst, wie viel Spaß sie haben könnten, wenn sie sich Quark oder Joghurt pur kaufen und gemeinsam mit ihren Kindern frisches Obst für die süßen Leckereien schnippeln.

Schwarzbrot ist beim Abnehmen meistens kontraproduktiv

Wer auf natürliche Weise abnehmen möchte, sollte die Finger von allen hellen Brotsorten lassen. Aber auch Schwarzbrot bringt versteckte Dickmacher mit. Das Problem ist, dass einige Inhaltsstoffe in Malz und damit in Zucker umgewandelt werden. An dieser Stelle punkten die Brotsorten, die üblicherweise als Fitnessbrot in den Handel kommen. Ein Beispiel dafür ist Eiweißbrot, welches sich außerdem mit einem verringerten Kohlehydratanteil präsentiert.

Außerdem gibt es einen weiteren Punkt, der eine sehr einfache Reduzierungen der Kalorienzufuhr und damit eine natürliche Gewichtsreduzierung ohne großen Aufwand ermöglicht.

Kinder sind in der Regel durchweg Nudelfans. Das ist fatal, denn 100 Gramm gekochte Eiernudeln bringen es auf knapp 140 Kilokalorien. Reis kann mit 130 Kilokalorien auf 100 Gramm durchaus als „Kalorienschleuder“ mithalten. Statt Nudeln und Reis sollten deshalb als Sättigungsbeilage besser Kartoffeln auf den Teller kommen. Hier schlagen pro 100 Gramm durchschnittlich nur 77 Kilokalorien zu Buche.

Ein „Fitness- und Schönheitskiller“ sind zusätzlich die Fertigsoßen. Selbst gemachte Soßen auf der Basis von Fleischbrühe und Gemüsebrühe sowie mit Tomatenmark sind die deutlich besseren Alternativen.

Es muss auch nicht immer das Nutella-Brot als Frühstück für die Schule sein. Diese „Zucker- und Kohlehydratschleuder“ sollte besser frischem Obst Platz machen. Wetten, dass auch Ihr Kind eine Banane, portionierte Pfirsiche oder entkernte Aprikosen als gesunden Ersatz für das klassische Pausenbrot viel lieber als die bei Wärme halb zerlaufene Milchschnitte futtert?

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