Regenerationstipp Wechselduschen

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Abwechselnd warmes und kaltes Wasser regen die Durchblutung an

Nach einem intensiven Training fühlt man sich ausgelaugt und schlapp. Muskeln, Bänder und Knochen wurden während der Sporteinheit belastet und die Energiereserven wurden geleert.

Nun steht die Regeneration an, hiermit bezeichnet man die Erholungsphase nach der körperlichen Anstrengung. Die trainingsfreie Zeit nutzt der Körper, um sich den neuen Beanspruchungen anzupassen und um sich zu erholen.

Auch die Muskeln sind in dieser Phase aktiv: Die Zellen reparieren sich, wachsen und nehmen an Masse zu. Die Regeneration ist somit für jeden Sportler essentiell. Wie viel Zeit der Körper benötigt, um sich vollständig zu erholen, hängt von einem selbst ab.

Besonders interessant ist jedoch eine kurze Regenerationsphase. Denn umso kürzer die Erholung, desto schneller wächst der Muskel und die Leistungsbereitschaft steigt. Direkt verkürzen lässt sich die Trainingspause nicht, doch unterstützende Maßnahmen helfen bei der schnellen Regeneration.

Merke: Wer zu früh mit dem Training beginnt, schwächt den Muskel und hemmt die eigene Trainingsentwicklung.

Den Kreislauf anregen

Eine vitamin- und proteinreiche Ernährung sowie ein erholsamer Schlaf sind essentiell für den Muskelaufbau. Eiweiße und Vitamine unterstützen das Wachstum, während der Schlaf die benötigte Ruhe liefert.

Ein eifriger Kreislauf verbessert den Prozess, da er den Stoffwechsel in Gang bringt. Dies klappt am besten mit Wechselduschen. Abwechselnd warmes und kaltes Wasser regen die Durchblutung an, sodass Schadstoffe und kaputte Zellen schnell abtransportiert werden.

Außerdem lassen die Temperaturwechsel die Muskeln abschwellen, was nach dem Training Linderung verschafft. Mit der aktiven Durchblutung steigt der Sauerstoffhaushalt im Muskel an, was ebenfalls positiv für den Aufbau ist. Gut versorgt, erneuern sich die Zellen schneller und der schmerzende Muskelkater ist bald Geschichte.

Gestärktes Immunsystem

Ein weiterer Vorteil von Wechselduschen liegt in der gestärkten Abwehr. Ähnlich wie bei einem Saunagang trainiert der Wechsel der Temperaturen das Immunsystem durch Abhärtung. Gut gestärkt steht der Körper problemlos heiße Sommer und eisige Winter durch. So bleibt er von Krankheiten verschont und ist durchgängig einsatzbereit für intensive Trainingssessions.

Übrigens, Wechselduschen stärken auch das Herz-Kreislauf-System. Da bleibt der Kreislauf auch bei starken Plusgraden stabil und die Sporteinheit geht gut von der Hand.

Wechselduschen – so wird’s gemacht

Für ein besseres Muskelwachstum und eine schnellere Regeneration braucht niemand zu Tabletten oder Tropfen greifen! Wechselduschen kann jeder zuhause durchführen, der eine Badewanne oder eine Dusche hat:

  1. Warmes oder heißes Wasser andrehen und kurz unter dem Wasserstrahl stehen.
  2. Dann für ein oder zwei Minuten kalt duschen
  3. Den Wechsel ein bis zwei Mal wiederholen
  4. Zum Schluss noch mal kalt duschen

Damit der Kreislauf wirklich arbeitet, kommen am besten eisige sowie heiße Grade zum Einsatz – nur verbrennen sollte sich keiner! Zu Beginn genügt es, Waden und Füße abzubrausen. Duschgang für Duschgang wandert der Wasserstrahl höher, sodass am Ende der komplette Körper abgeduscht wird. Bei einem Duschset mit Thermostat ist der Temperaturregler stets neu einzustellen.

Wichtig: Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder zu hohem Blutdruck sollten von Wechselduschen lieber die Finger lassen!

1 KOMMENTAR

  1. Hallo Redaktion,
    ich habe eine Frage zum Wechselduschen. Wie lange muss man das ganze machen, um einen die positiven Effekte zu spüren.
    Hab das selber 30 tage ausprobiert, dann aber wider aufgehört.
    Beste Grüße
    Freddi

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