Skistöcke – die unscheinbaren Helfer

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Bild: © istock.com/simonkr

Sie gehören zum günstigsten Teil der Skiausrüstung, doch sollten sie nicht in ihrer Funktion vernachlässigt werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Skistöcke so wichtig sind und was Sie bei der Auswahl des geeigneten Modells beachten sollten.

Aufbau und Verwendung der Skistöcke

Wie der Name schon sagt, werden Skistöcke bei Skisportarten eingesetzt. Es handelt sich dabei um schmale Stäbe mit etwa 1 bis 2 cm Durchmesser aus Leichtmetall und/oder einem Faserverbundkunststoff wie Carbon. Mit ihnen kann sich der Skifahrer anschieben, abstützen und aufrichten.

Außerdem unterstützen Skistöcke den Bewegungsablauf, insbesondere bei fortgeschrittenen Sportlern. Ihr unteres Ende ist konisch geformt und läuft spitz zu, um in den Schnee einzusinken. Der darüber angebrachte sogenannte Teller verhindert, dass der Stock zu tief in der weißen Masse verschwindet.

Wenn Sie im Tiefschnee fahren, sind beispielsweise Skistöcke mit größeren, sternförmigen Tellern besser geeignet – erhältlich sind sie im Fachhandel sowie in spezialisierten Onlineshops, etwa unter http://www.xspo.de/s/ski-stoecke .

Am oberen Ende des Stocks befinden sich der Griff aus Hartgummi sowie die Halteschlaufe. Bei manchen Modellen kann diese Schlaufe abmontiert werden. Skifahrer, die abseits der Pisten durch Tiefschnee oder Wälder fahren, nutzen diese Möglichkeit.

Denn schnell kann der Skistock an einem Baum oder einer Wurzel hängenbleiben und zu Verletzungen in der Schulter führen.

Tipps zur Auswahl der geeigneten Stöcke

1. Skisportart

Es gibt eine ganze Reihe von Skisportarten, wie alpiner Ski, Langlaufski oder Ski mit Gleitschirm. Für jede dieser Varianten existieren speziell geformte Skistöcke. Diejenigen für Langlaufski sind beispielsweise wesentlich länger als diejenigen für Abfahrtski (Ski Alpin). Letztgenannte haben zudem manchmal eine gebogene Form, um sich aerodynamisch besser an den Körper anzupassen.

2. Niveau des Sportlers

Wenn Sie noch nie auf Skiern standen, reicht am Anfang ein einfaches Paar Skistöcke, um das Gleichgewicht zu halten und sich nach einem Sturz wieder aufzurichten. Erfahrenere Läufer wählen hochwertige Modelle, beispielsweise aus Carbon, die sich ihrem Fahrstil anpassen.

3. Größe des Sportlers

Beim Abfahrtski zum Beispiel haben zu kurze Skistöcke zur Folge, dass das aufrechte Stehen schwerfällt. Sind die Stöcke dagegen zu lang, verlegt sich das Gewicht zu sehr auf die Fersen und Drehungen werden dadurch um einiges schwieriger. Um hier die richtige Größe zu finden, können Sie folgenden Test durchführen: Drehen Sie den Skistock um und setzen ihn auf dem Boden ab. Halten Sie den Stock unterhalb des Tellers fest. Ihr Ober- und Unterarm sollten einen rechten Winkel ergeben.

4. Terrain

Wer auf vorbereiteten Pisten läuft, stellt andere Anforderungen als jemand, der außerhalb der Pisten unterwegs ist, durch den Tiefschnee oder durch Wälder fährt. Lassen Sie sich fachmännisch beraten, um das für Sie passende Paar Skistöcke zu finden.

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