Vorsichtsmaßnahmen

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Manche ätherischen Öle wie Kampfer, Thuja und roter Thymian können wegen der hohen Toxizität, die zu einer schlimmen dermalen Reizung führen kann, schädlich für Patienten sein. Ätherische Öle sollten nicht direkt auf die Haut aufgetragen werden, sondern mit einem Trägeröl oder Salbe verdünnt werden. Empfohlen wird auch, vor der Anwendung einen Hauttest zu machen, da manche Leute sehr empfindliche Haut haben oder auch allergische Reaktionen. Einige Öle, wie Zitronen- und Verbenaöl können, wenn sie der Sonne ausgesetzt werden, Flecken verursachen.

Die „Illustrated Encyclopedia of Essential Oils“ warnt, dass Schwangere oder Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck und Epilepsie mit einigen Ölen nicht massiert werden dürfen. Es wird empfohlen, den Therapeuten über ihren Zustand zu informieren. Ein weiterer Rat ist, ätherische Öle nicht zuhause als Behandlung von ernsten medizinischen oder psychologischen Beschwerden zu benutzen.

Eigenschaften der Öle

Die Öle haben verschiedene Eigenschaften. Einige der gebräuchlichsten ätherischen Öle sind:

  • Beruhigend – Kamille, Lavendel, Geranie
  • Erhebend – Ylang Ylang, Muskatellersalbei, Rose, Neroli, Zitrone, Fenchel
  • Energie verleihend – Rosmarin, Teebaumöl, Lavendel, Weihrauch
  • Entstauend – Eukalyptus, Pinie, Teebaumöl, Pfefferminz

Obwohl Aromatherapie heutzutage überall auf der Welt Anwendung findet, ist sie in den meisten Ländern immer noch eine ergänzende Medizin. In Frankreich ist Aromatherapie Teil der Allgemeinbildung in medizinischen Fakultäten. Im Laufe der Geschichte wurden medizinische und aromatische Pflanzen zum Reinigen und Parfümieren von Orten benutzt, um böse Geister zu vertreiben, Haut- und andere physische Probleme mittels Infusionen zu behandeln, im Mumifizierungsablauf im Alten Ägypten, und in römischen Bädern.

Laut der National Association for Holistic Aromatherapie (NAHA), eine Organisation, die die Ausübung dieser Methode fördert und unterstützt, gibt es keine Lizenzierung oder Gesetze für Aromatherapie in den USA. NAHA hat festgelegt, dass ein Kurs von mindestens 200 Stunden nötig ist, um als Aromatherapeut arbeiten zu können. Manche Experten verbinden die Ausbildung dieser Technik mit ihrer lizenzierten Arbeit; so ist dies der Fall bei vielen Massagetherapeuten, Akupunkteure, Ärzten und Krankenschwestern.

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