Wissenswertes über den Handballsport

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Handball-Europameisterschaft 2010 Gruppe D: Frankreich gegen Ungarn (Quelle: hu.wikipedia.org)

Bei Handball handelt es sich um eine äußerst beliebte Ballsportart, die insbesondere in Deutschland sowohl von vielen Amateur- als auch von vielen Profisportlern ausgeübt wird.

Aufgrund der schnellen und harten Spielweise ist Handball für den Zuschauer äußerst spannend zuzuschauen.

Formation einer Handballmannschaft

Ein Handballteam setzt sich aus einem Tormann und sechs Feldspielern zusammen, die die Grundformation darstellen. Hinzu kommen noch bis zu sieben Auswechselspieler, die innerhalb der dafür vorgesehenen Wechselzeit, beliebig oft ausgewechselt werden können.

Im Gegensatz zu Fußball, Basketball und ähnlichen Ballsportarten kann bei Handball der Ball nicht nur mit den Händen, sondern mit allen Körperteilen oberhalb des Knies berührt werden. Hierbei wird jedoch ein Unterschied zwischen Fangen und Dribbeln gemacht.

Ohne Dribbeln können Feldspieler mit dem Ball höchstens drei Schritte machen und den Ball für maximal drei Sekunden halten. Wenn ein Feldspieler gegen diese Regel verstößt, wird das laufende Spiel vom Schiedsrichter unterbrochen, so dass dem gegnerischen Team ein Freiwurf zugesprochen wird.

Wegen der körperbetonten Spielweise wird im Handballsport eine härtere Spielweise toleriert, die z. B. bei Fußball und ähnlichen Sportarten nicht möglich wäre.

Selbstverständlich gibt es auch bei Handball Sanktionen, die in Form einer gelben oder roten Karte relativ oft verhängt werden, weswegen es nicht selten vorkommt, dass Mannschaften gegen Ende eines Spiels numerisch dezimiert sind.

Spielprinzip und Spielzeit

Das Spielprinzip von Handball ist denkbar einfach. Das Ziel ist es, den Ball in das Tor der gegnerischen Mannschaft unterzubringen.

Der Sieger des Spieles ist die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt hat. Die Tore bei Handball sind z. B. im Vergleich zu Fußball mit drei Meter Breite und zwei Meter Höhe relativ klein.

Die Spielzeit eines Handballspiels beträgt zwei Mal 30 Minuten. Wie bei Fußball wird die Uhr bei Spielunterbrechung nicht angehalten, sondern die Spielzeit läuft weiter.

Zwischen den beiden Spielzeiten gibt es eine kleine Pause von zehn Minuten, wobei die Halbzeit, das Spielende sowie sämtliche Spielunterbrechungen durch ein akustisches Signal angekündigt werden.

Handball wird, wie man schon an dem Namen erkennen kann, mit einem Spielball gespielt, der im direkten Vergleich zu einem Fußball- und Basketball wesentlich kleiner ist und sich zudem auch von der Materialbeschaffenheit deutlich unterscheidet.

Die Experten von Sport Kanze haben einen neuen Spielball im Sortiment, der sowohl auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Profi- als auch Hobby-Handballern optimal ausgerichtet ist.

Die Rolle des Torwartes beim Handball

Beim Handball muss sich der Tormann von seiner Bekleidung her sichtlich von seinen Feldspielern unterschieden und darf in seinem Torraum Bälle, die in Richtung des Tores geworfen werden, mit allen Köperteilen abwehren.

Wenn ein Spieler den gegnerischen Torraum betritt, so wird die laufende Spielzeit sofort durch den Schiedsrichter unterbrochen, so dass die verteidigende Mannschaft einen Abwurf zugesprochen bekommt.

Der Torraum besteht aus zwei gleichgroßen Viertelkreisen, deren Radius 6 Meter beträgt. Obwohl der Torwart den Torraum jederzeit verlassen kann, darf er das nur, mit einem Ball, den er nicht kontrolliert.

Bei einer Handballmannschaft kann grundsätzlich jeder Spieler als Torwart fungieren. Aus diesem Grund wird bei knappen Spielständen in den letzten Minuten eines Spiels oft ein Feldspieler als Torwart eingesetzt. Dieser muss aber, wie es die Handballregeln vorsehen, dann natürlich optisch als solcher gekennzeichnet sein.

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