Lexikon

Kalium

Als Hauptelement der Zellen des menschlichen Körpers spielt Kalium unter anderem eine wichtige Rolle für die Erregbarkeit der Zellen. Ein Mangel an Kalium zeigt sich daher zumeist am ehesten durch eine Muskelschwäche.

Kalium wird durch eine ausgewogene Ernährung in ausreichender Menge zugeführt. Tierische und pflanzliche Fette oder Öle, Stärke und Zucker enthalten nur wenig Kalium, kaliumreich dagegen sind Gemüse, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte. Zu Kaliummangel kommt es vor allem bei Durchfall oder Missbrauch von Abführmitteln, da große Mengen Kalium über den Darm verloren gehen. Empfehlung: 3.500 mg / Tag.

Kobalt (Co)

Kobalt ist unabdingbar für die Methyl-Transfervase und die Thymidin-Synthese. Empfohlene Tagesdosis für Bodybuilder: 0,005 mg.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate dienen dem Körper als leicht verfügbare Energiequelle. Ein Gramm Kohlenhydrate liefert dem Körper 4,1 kcal oder 17,2 kJ. Sie verstecken sich in der Nahrung hinter folgenden Namen:

  • Monosaccharide (=Einfachzucker) wie Glucose, Fruktose oder Galaktose (zu finden z.B. in Obst und Honig)
  • Disaccharide (=Zweifachzucker) wie Laktose, Maltose, oder Saccharose (z.B. in Milch, Bier oder üblicher Haushaltszucker)
  • Polysaccharide (=Vielfachzucker) wie Stärke oder Glykogen (z.B. in Kartoffeln oder Fleisch)

Die Unterteilung zeigt, dass Kohlenhydrate nur ein anderes Wort für Zucker ist. Die Einfach- und Zweifachzucker liefern praktisch sofort Energie und sind aus diesem Grund für Diabetiker gefährlich, da sie den Blutzuckerspiegel sofort erhöhen. Vielfachzucker müssen für die Verwertung erst aufgespalten werden. Aus diesem Grund erfolgt die Energiefreisetzung zeitversetzt.

Die von der World Health Organisation (WHO) ausgegebene Gesamtenergiezufuhr beträgt für Kohlenhydrate 50-55% pro Tag. Empfohlen wird eine Zufuhr von 5-6 g Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht (entspricht dem Normalgewicht). Falls Sie mehr wiegen, sollte die Menge an aufgenommenen Kohlenhydraten jedoch nicht erhöht werden. Kohlenhydrate sind vor allen Dingen zu finden in Getreide und Getreideprodukten, wie Brot, Müsli, Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Haferflocken. Werden zu viele Kohlenhydrate zugeführt, kann die Energie nicht mehr in der Leber und den Muskelzellen gespeichert werden. Der Rest wird dann in Fett umgewandelt.

Achtung: Reiner weißer Zucker, Weißbrot oder Kuchen decken den Energiebedarf des Körpers nicht, da sie außer Kalorien nichts enthalten (= leere Nahrungsmittel). Der Körper bekommt zwar Energie, aber die lebensnotwendigen Baustoffe wie Vitamine und Mineralien müssen aus Reserverspeichern des Körpers genommen werden. Auf Dauer entsteht so ein Mangelzustand. Vermeiden Sie daher den Trugschluß, dass Sie 50-55% Ihres täglichen Energiebedarfs aus Süßigkeiten (da Zucker) decken sollten.

Körpermassen-Index

s. Body-Mass-Index.

Kreatin

Auf Kreatin schwören sehr viele Bodybuilder da es eine ideale Ergänzung in der Massephase ist. Durch einen gleichzeitigen Kraft- und Volumenanstieg der Muskeln (zuerst nur durch die Einlagerung von Gewebewasser) erfahren Sie schon in der ersten Woche einen deutlichen Unterschied zu vorher. Die Kraftsubstanz des Körpers ATP (Adenosin Triphosphat) erschöpft sich in einem anstrengenden Training relativ schnell und jetzt kommt das Kreatin zum Einsatz. Indem der Körper das Kreatin zum Aufbau von ATP nutzt, können Sie wesentlich länger auf sehr hohem Intensitätsniveau trainieren. Diese zusätzliche Kraft resultiert früher oder später in einem Muskelmassezuwachs. Die Einnahmeemfehlungen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Packung.