Lexikon

L-Carnitin

Bei L-Carnitin handelt es sich um das zur Zeit wohl bekannteste Hilfsmittel zur aktiven Fettverbrennung.

Wirkungsweise
L-Carnitin ist eine Aminosäure, die Fette in die Mitochondrien transportiert. Dort werden die Fette dann in Energie umgewandelt. Carnitin bezieht man normalerweise aus der Nahrung, vor allem aus Rindfleisch. L-Carnitin kann darüberhinaus auch im Körper selbst erzeugt werden. Das meiste L-Carnitin ist im Herz- und den Skelettmuskeln enthalten.

Anwendung
Carnitin ist entweder als Kapsel sowie als Beimengung in vielen Sportgetränken, Riegeln etc. erhältlich. Vor allem bei Vegetariern und bei Ausdauersportlern kann L-Carnitin vermehrt eingesetzt werden.

Achtung: L-Carnitin ist ein aktives Supplement. Das heißt, dass es von sich alleine - ohne sportliche Betätigung - keine Wirkung entfaltet!

Laufbänder

Zur Zeit gibt es zwei unterschiedliche Typen von Laufbändern:

  • Mit elektrischem Vortrieb
  • manuelles Laufband

Die Modelle ohne Antrieb finden ausschließlich im Heimbereich Anwendung. Professionelle Laufbänder in Fitnessstudios haben alle einen Antrieb mit einstellbarer Geschwindigkeit. Zur Steigerung der Intensität können die Laufbänder meist elektrisch und während des Trainings in der Höhe verstellt werden. Ein Computer misst die verbrauchten Kalorien und die zurückgelegte Wegstrecke sowie meistend noch einige weitere Werte. Des weiteren bieten viele Bänder einen Pulsmesser oder können die Signale von Pulsbändern empfangen.

Leistungsumsatz

Wenn Sie im täglichen Leben Arbeit leisten, dann benötigen Sie logischerweise Energie dafür. Der Leistungsumsatz setzt sich in Stücken aus allen kleinen Tätigkeiten zusammen, die Sie Tag für Tag verrichten. Durch die Verschiedenartigkeit der Tätigkeiten ist der Leistungsumsatz garnicht so einfach zu berechnen.

Zusammen mit dem Grundumsatz ergibt er Leistungsumsatz den Energieverbrauch.

Lichtfilter

Lichtfilter werden in den Sonnencremes verwendet, um die Haut vor der schädlichen [:l:UV-Strahlung:] zu schützen. Es gibt zwei Arten von Lichtfiltern in [:l:Sonnenschutz:]mitteln, die sich in ihrer Wirkweise unterscheiden:

Chemische Filter
Sie dringen in die Haut ein und nehmen dort die energiereiche UV-Strahlung auf. Anschließend werden die Strahlen in Wärmestrahlung umgewandelt, welche keine Schäden mehr anrichten kann. Je nachdem, welcher Wellenbereich umgewandelt wird, unterscheidet man UV-A, UV-B- oder auch Breitbandfilter. Damit die Substanzen in möglichst beiden UV-Bereichen wirken, wurden auch Kombinationen verschiedener Filter entwickelt. Die Gefahr einer allergischen Reaktion auf die chemischen Filter ist allerdings größer als bei den mineralischen Filtern. Die chemischen Filter zersetzen sich leider nach kurzer Zeit. Daher ist die Anzahl der zuverlässigen chemischen Filter auf dem Markt gering. Als vielversprechend gelten aber:

  • Mexoryl-SX-UV-A-Filter (Stabilität mehr als eine Stunde)
  • Mexoryl-XL-UV-A- und UV-B-Filter (Stabilität von mehr als drei Stunden)

Mineralische Filter
Auch Mikropigmente genannt. Mineralische Filter dringen nicht in die Haut ein. Sie reflektieren hingegen das Sonnenlicht direkt an der Hautoberfläche. Als sogenannte Deckpigmente eignen sich vor allem Zinkoxid oder Titanoxid. Sie sind beide gut verträglich, also auch für Menschen geeignet, die auf die chemischen Filter allergisch reagieren. Mit zunehmendem Lichtschutzfaktor (ab LSF 20) steigt allerdings der Anteil an Pulver und damit der Weißeffekt (der Effekt, der die Haut rein optisch weißer macht).

Lichtschutzfaktor

Wenn die Haut sich bräunt, baut sie dadurch ihren natürlichen Sonnenschutz auf. Sie schützt sich vor der Sonne, in dem sie dunklere Pigmenteinlagerungen bildet. Außerdem wird die Hornschicht aufgebaut. Das reicht aber bei den meisten Menschen nicht aus, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Aus diesem Grund gibt es Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor. In den heutigen Sonnencremes befindet sich meist eine Kombination von chemischen und mineralischen Lichtfiltern, die die Haut vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützen (Breitbandfilter). Jedoch gibt es auch Sonnenschutzmittel, die entweder nur UV-A- oder nur UV-B-Strahlen durchlassen. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man sich unter Anwendung einer Sonnencreme in der Sonne aufhalten kann.

Beispiel: Kann man ohne jeglichen Schutz 7 Minuten in der Sonne bleiben, ohne dass Sonnenbrand o.ä. auftritt, kann man sich mit einer Creme mit Lichtschutzfaktor (LSF) 5 fünfmal solange, also 35 Minuten, in der Sonne aufhalten. Die Bandbreite der LSF reicht von 2 bis über 30. Einige dermatologische Spezialprodukte weisen einen LSF von bis zu 60 auf. In Japan wurde inzwischen ein Präparat mit LSF 123 eingeführt. Auf dem Markt werden verschiedene Schutzklassen unterschieden:

LSF Schutzklasse

  • 2 bis 5 >> Basisschutz
  • 6 bis 9 >> Mittlerer Schutz
  • 10 bis 15 >> Hoher Schutz
  • 16 bis 20 >> Intensivschutz
  • 21 bis 30 >> Sunblock

Um den geeigneten Lichtschutzfaktor für sich zu bestimmen, müssen eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden:

  • Wie lange möchte ich mich in der Sonne aufhalten? (je länger, desto höher sollte der LSF sein)
  • Welcher [:l:Hauttyp:] bin ich? (hellhäutige Typen benötigen einen sehr hohen LSF)
  • Welche Jahreszeit ist es? (im Winter ist die Haut empfindlicher)
  • Wo befinde ich mich? (Die UV-Strahlung im Gebirge nimmt z.B. pro 1.000 Höhenmeter um ca. 6% zu)

Ab LSF 21 spricht man von Sun-Blockern. Diese lassen keine UV-Strahlen an die Haut, lassen jedoch auch keine Bräunung zu. Der Lichtschutzfaktor (LSF) wird auch mit SPF (= Sun Protection Factor) abgekürzt. SPF ist die amerikanische Norm, während LSF für die europäische Norm steht. Der Unterschied besteht darin, dass die amerikanische SPF-Zahl fast doppelt so hoch ist wie der europäische LSF. Das heißt, die amerikanische SPF-Zahl 8 entspricht dem LSF 4.

ACHTUNG: Erneutes Eincremen erhöht den LSF nicht! Falls Sie also mit Sonnenschutz 60 Minuten in der Sonne bleiben können, können Sie die Zeit nicht verdoppeln, in dem Sie sich nach 60 Minuten wieder eincremen! Der LSF wirkt nur einmal.

Lipoide

Bezeichnung für fettähnliche Substanzen, wie z.B. Lecithin, Wachse, Cholesterin und Naturstoffe (z.B. Carotinoide).