Lexikon

Q10

Q10 (auch Coenzym Q10 genannt) ist gerade „in“. In fast jeder Anti-Falten-Creme oder Anti-Aging-Diät wird Q10 als das (neue) Wundermittel überhaupt angepriesen.

Coenzyme Q gibt es in 10 Ausführungen: Q1 bis Q10. Bei Q10 und dessen niederrangingen Kollegen handelt es sich um vitaminähnliche Stoff, auch Ubichinonen genannt (aber das wissen wir ja alle). Diese Stoffe stellt unser Körper selbst her (auch Tiere und Pflanzen haben und brauchen Q10), denn sie dienen dazu, die Zellen vor aggressiven Angreifern zu schützen. Dazu gehören Substanzen, die durch UV-Strahlen und Rauchen entstehen. Das sind die Freien Radikalen (und das ist keine Partei!). Freie Radikale schädigen die Zellen und begünstigen das Entstehen von Krebs, Hautalterung und Gefäßerkrankungen. Ubichinonen sind außerdem an der Sauerstoffaufnahme der Zellen und deren Energieproduktion beteiligt.

Da jemand einmal gemessen hat, dass ältere Menschen weniger Q10 herstellen, wurde daraus geschlossen, dass mehr Q10 verjüngend und leistungssteigernd wirkt. Spätere Forschungen ergaben allerdings, dass zuviel Q10 das Gegenteil bewirkt: die Zellen werden schneller geschädigt und die Power nimmt ab.

Q10 braucht man also nicht extra zuzuführen, da eine gesundheitsfördernde Wirkung nicht eindeutig nachgewiesen werden kann. Zudem befinden sich genügend Ubichinone in der täglichen Nahrung, so z.B. in Butter, Fisch, Eiern, Broccoli, Nüsse oder Spinat. Damit kann man seinen Q10-Spiegel auf natürliche Weise erhalten und erhöhen. Die tägliche Menge sollte bei ca. 30 mg liegen.

Quellstoffe

wie z.B. Apfelpektin zählen zu den Ballaststoffen. Eine ballaststoffreiche Kost erleichtert die Durchführung von Diäten.

Quetelet-Index

Andere Bezeichnung für den Körpermassen-Index.