Lexikon

Tae Bo

Es gibt Sportarten und es gibt IN-Sportarten. Tae Bo gehört momentan eindeutig zu letzteren. Bei Tae Bo handelt es sich um eine Mischung aus Tae-Kwon-Do und Boxen. Tae Bo ist eine ganzheitlich orientierte Selbstverteidigungs-Tanz Form mit extrem guter Auswirkung auf den gesamten Körper. Tae Bo ist - wenn es nicht gerade der seichte Einsteigerkurs ist - eine extrem schnelle und anstrengende Sportart. Je nach Intensität können so pro Stunde bis zu 1.000 Kalorien verbrannt werden.

Einsteiger
Für Einsteiger werden in der Regel in Fitnessstudios Einsteigerkurse angeboten, in denen die Technik und die ersten Bewegungsabläufe erklärt werden. Im Gegensatz zu normalen Tae Bo Kursen dauern die dann auch statt einer Stunde nur eine halbe Stunde.

Achtung: Wer unter Gelenkproblemen leidet, sollte zum einen mindestens zunächst mit dem Trainer oder seinem Arzt reden und bei aufkommenden Schmerzen das Training sofort abbrechen!

Thaumatin

Süßstoff, der aus der westafrikanischen Katenfrucht gewonnen wird.

Thermogenese

Bedeutet Wärmebildung. Einen Teil der aufgenommenen Nahrungsenergie verbraucht der Körper zur Wärmebildung. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Übergewichtige nach der Nahrungsaufnahme einen geringeren Teil der aufgenommenen Kalorien in Körperwärme umsetzen als schlanke Menschen.

Threonin

Threonin ist eine lebensnotwendige (essentielle) Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muß. Diese Aminosäure ist ein Bestandteil des Eiweißes von Eiern, Fleisch, Milch und Getreide.

Trainingshäufigkeit

Wenn man beim Training von Trainingshäufigkeit spricht, meint man die Trainingseinheiten pro Woche.

Triathlon

Triathlon verbindet drei Ausdauersportarten in einem einzigen Wettkampf:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Laufen

Die Distanzen hängen natürlich vom Zustand des Triathleten und vom Wettkampf ab. Alle Sportarten werden direkt hintereinander und ohne Pause ausgeführt. Folgende Distanzen werden zurückgelegt:
 

Klassische Disziplin Schwimmen 500 m
  Radfahren 20 km
  Laufen 5 km
     
Olympische oder Kurzstrecke Schwimmen 1.500 m
  Radfahren 40 km
  Laufen 10 km
     
Mittelstrecke Schwimmen 2.500 m
  Radfahren 80 km
  Laufen 20 km
     
Ironman oder Langstrecke Schwimmen 3.800 m
  Radfahren 180 km
  Laufen 42,195 km
     



Daneben gibt es natürlich kürzere, aber auch sogar noch längere Wettkämpfe.

Achtung: Der Körper ist während des Trainings und Wettkampfes hohen Belastungen ausgesetzt, die NUR nach gründlichem Ausdauer- und Aufbautraining, am besten nach Anleitung oder mit einem erfahrenen Triathleten, absolviert werden sollten. Bei Ausdauerläufen ist vor allem aus Knochen und Gelenke zu achten! Selbst wenn die Ausdauer der Muskeln einen Wettkampf ermöglicht, kann es im Bereich der Gelenke zu teilweise irreversiblen Schädigungen durch zu hohe Belastungen kommen. Das größte Problem dieser Schädigungen ist es, dass sie zumeist erst viel zu spät festgestellt werden.

Trinken

Ohne Nahrung kann der Körper einige Tage oder sogar Wochen überleben. Ohne Flüssigkeit nur ca. drei Tage. Der menschliche Körper besteht zu über 60% aus Wasser. Dieser Anteil schwankt je nach Geschlecht, Muskelanteil oder Fitnesszustand, denn die meiste Flüssigkeit befindet sich in den Muskeln und im Gehirn. Über die 2,5 Mio Schweißdrüsen werden täglich bis zu einem Liter Flüssigkeit und Mineralstoffe abgegeben - damit hält der Körper seine gleichmäßige Körpertemperatur. Aus diesem Grund muß kontinuierlich Flüssigkeit zugeführt werden, um den Haushalt wieder auszugleichen.

Geschieht dies nicht, droht ein Leistungsabfall oder Schwächeanfall bis hin zum Kollaps. 5% Wasserverlust führen zu einer verminderten Leistungsfähigkeit von ca. 20%. Ein Flüssigkeitdefizit führt außerdem oft zu Kopfschmerzen oder allgemeinem Unwohlsein.

Pro Tag sollte jeder neben der Flüssigkeit in der Nahrung noch 2-3 Liter zusätzliche Flüssigkeit zu sich nehmen. Unter regelmäßiger sportlicher Betätigung kann sich die Menge sogar auf bis zu 4 Liter erhöhen. Geeignete Getränke sind Mineralwasser (damit werden auch die verlorengegangenen Mineralien wieder zugeführt), Leitungswasser (bei guter Qualität), Früchtetees oder auch Schorlen (Mischverhältnis 1:3, d.h. ein Teil Saft und 2 Teile Mineralwasser).

Zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes eignen sich nicht: Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Limonade oder unverdünnte Fruchtsäfte. Diese Getränke enthalten neben der Flüssigkeit zu viele andere ungesunde Komponenten (u.a. natürlich zu viele Kalorien).

Tipp: Trinken Sie regelmäßig und über den Tag verteilt. Der Hauptteil der Flüssigkeit sollte bis nachmittags getrunken werden, damit man nachts nicht aufstehen muss. Des weiteren kann der Magen zu große Mengen an Flüssigkeit nicht verarbeiten. Vor allem: trinken Sie, bevor Sie Durst haben! Ihr Körper wird sich sehr schnell an die Menge gewöhnen.