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Armin Entwicklung & Koordination
Team Fitnessletter

Aktualisiert am
25. November 2022


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Laufend in den Winter starten und fit bleiben!

Sonstiges

Im Folgenden wollen wir uns die Vorteile vom Joggen im Winter genauer ansehen und haben ein paar hilfreiche Tipps auf Lager, damit auch alles problemlos klappt.

Joggen gehen im Winter
Andre Morgan | Pexels
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E

s ist wieder kalt draußen. Da die kalte Jahreszeit alle Jahre wieder kommt, muss uns der Winter aber nicht unbedingt kalt erwischen. Lauftraining im Freien, auch während der Wintermonate, hat viele gesundheitliche Vorteile und die Stimmung bekommt einen anständigen Aufschwung. Im Folgenden wollen wir uns die Vorteile vom Joggen im Winter genauer ansehen und haben ein paar hilfreiche Tipps auf Lager, damit auch alles problemlos klappt.

Kälte ist ideal zum Laufen

Je niedriger die Temperaturen sind, desto geringer ist die Wärmebelastung für den Körper, was das Laufen erheblich erleichtern kann. Bei sehr hohen Temperaturen zu laufen, ist für den Körper extrem anstrengend. Nicht umsonst finden die meisten Marathonläufe in den Herbstmonaten statt.

Du bleibst aktiv und fit

Wir neigen dazu, uns in den kälteren Monaten weniger zu bewegen und mehr zu essen. Dabei ist das Joggen an sich ein sehr wirksames Mittel, um das Gewicht auch im Winter zu halten oder um abzunehmen. Gleichzeitig ist es auch wichtig, auf die richtige Ernährung zu achten, wenn es um deine körperliche Fitness geht. Mit dem Programm “Now” bekommst du in Sachen Fitness, Ernährung und Entspannung tägliche Motivation von Profis und Gleichgesinnten, leckere Rezepte sowie Tipps & Tricks an die Hand, um auch wirklich am Ball zu bleiben mit deinem Vorhaben, gesund abzunehmen.

Laufen im Freien kann deine Stimmung heben

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, leiden viele Menschen unter der saisonalen Depression. Laufen unterstützt dich dabei, Hormone freizusetzen, die einem möglichen Stimmungstief entgegenwirken. Du wirst auch spüren, wie du langfristig über mehr Energie verfügst, wenn du dein Lauftraining im Freien auch im Winter durchziehst.

Dein Stoffwechsel kommt auf Trab

Glaubt man der Evolutionstheorie, so ist unser Körper darauf programmiert, im Winter seine Fettspeicher zu schonen und den Stoffwechsel als direkte Reaktion auf die geringere körperliche Aktivität zu verlangsamen. Laufen in der Kälte überlistet den Körper, es verhindert diese saisonale Verlangsamung des Stoffwechsels und kann dir dabei helfen, ein gesundes Gewicht zu halten.

Was solltest du beachten, bevor du mit dem Laufen in der Kälte loslegst?

Aufwärmen im Warmen. Mache am besten ein paar dynamische Dehnübungen wie Ausfallschritte, Kniebeugen oder Beinschwünge. Auch wird es dir viel leichter fallen hinaus zu gehen, wenn dein Körper bereits warm ist.

Passe deine Erwartungen an

Erwarte nicht, dass du bei jedem Winterlauf Topzeiten erreichst. Winterliche Bedingungen wie Schnee, Eis oder Wind machen das Laufen allgemein etwas schwieriger. Ein Tempo, das du im Herbst ganz einfach schaffst, wirst du im Winter nicht so einfach realisieren. Und das ist auch völlig okay!

Schütze deine Extremitäten

Sportliche Betätigung im Winter birgt die Gefahr von Erfrierungen. Achte darauf, dass du deine Hände und Ohren bedeckst. Gefährdet sind vor allem die Haut an der Nase und am Kinn. Also jene Bereiche, die sich nur schwer abdecken lassen. Damit deine Füße auch bei nasskaltem Wetter trocken bleiben, solltest du in ein Paar wasser- und windfeste Laufschuhe mit atmungsaktivem Innenfutter investieren.

Das Zwiebelprinzip

Schichten, die du jederzeit ausziehen oder abzippen und bei Bedarf wieder anlegen kannst, sind beim Laufen in der Kälte besonders wichtig. Wähle Stoffe wie Polyester, Nylon und Wolle, die Feuchtigkeit vom Körper schnell wieder wegleiten. Die erste Schicht sollte aus einem synthetischen Material bestehen, darauf sollte eine isolierende Schicht folgen. Wolle und Fleece sind gute Isolatoren, sie speichern mehr Körperwärme als Baumwolle. Die letzte Schicht sollte winddicht und wasserabweisend sein.

Ändere dein Tempo

Wenn du bei kaltem Wetter joggst, solltest du deine Gangart auf glatten Oberflächen anpassen. Es ist einfacher, auf glattem Untergrund zu laufen, wenn du kürzere, schnellere Schritte machst. Halte immer Ausschau nach vereisten Stellen und verringere dein Tempo nach Bedarf.

Cool-Down und Regeneration

Sobald du aufhörst zu laufen, sinkt deine Körpertemperatur schnell wieder ab. Was im Sommer sehr willkommen ist, kann im Winter in einer Erkältung enden. Beende deinen Lauf am besten mit einer heißen Dusche oder wechsle deine Kleidung, sobald du fertig bist mit dem Training. Das abschließende Dehnen solltest du erst dann machen, wenn du wieder trocken oder in der Wärme bist. Eine ausreichende Regeneration nach sportlichen Einheiten ist das A und O auf dem Weg zu einem fitten Körper und einem gesunden Lebensstil.

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