Jasmine
Jasmine Autorin | Rezepte & Kochtipps
Team Fitnessletter

Aktualisiert am
13. Februar 2023

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  • Kalorien
      25 kcal
  • Brennwert
    105 kJ
  • Eiweiß
    1,5 g
  • Kohlenhydrate
    4 g (kein Zucker enthalten)
  • Fett
    0,5 g (keine gesättigten Fettsäuren enthalten)

Lebensmittel teilen:

Gemüse
Grünes Gold der Wälder

Bärlauch

Bärlauch
@Pixabay
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Alle angegebenen Nährwerte von Banane beziehen sich auf 100 g. Beachte bitte, dass Angaben zum Energiegehalt, Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweißgehalt, Fettgehalt etc. je nach Nahrungsmittel und Art der Verarbeitung erheblich vom tatsächlichen Wert abweichen können. Selbst unterschiedliche Datenquellen liefern hier verschiede Werte.

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Wieviel Kalorien haben 100 g Bärlauch?

100 g Bärlauch haben 25 Kalorien (kcal) oder wissenschaftlich korrekter einen Brennwert von 105 kJ, enthalten 1.5 g Eiweiß, 0.5 g Fett und 4 g Kohlenhydrate.

Kalorien, kcal oder kJ?

Die Bezeichnung 1 kcal (Kilokalorie) bedeutet eigentlich 1000 Kalorien, fälschlicherweise wird die Abkürzung 'kcal' aber heute fast immer mit (einer) 'Kalorie' gleichgesetzt. 100 g Bärlauch enthalten also eigentlich 25000 Kalorien (also wenn das mal keine wichtige Information für den nächsten Stammtisch ist...).

In der Kalorientabelle findest Du den Wert für die gebräuchliche Maßeinheit der Kilokalorie (kcal). Die physikalisch richtige Einheit ist Kilojoule (kJ), auch wenn sie sich bis heute im Sprachgebrauch nicht wirklich durchsetzen konnte.

Umrechung: 1 kcal = 1000 Kalorien = 4,184 kJ

Vitamingehalt von Bärlauch: Wie genau sind die Angaben?

Der tatsächliche Vitamingehalt von Bärlauch ist von vielen Einflüssen abhängig, etwa Verarbeitung, Lagerung, Licht, Wärme u.s.w. So kann beispielsweise die Halbwertszeit von Vitamin C bei nur wenigen Stunden liegen, was eine exakte Vitaminbestimmung sehr erschwert. Daher sind die Vitaminangaben in unserer Tabelle nur als Richtwert zu betrachten.

Fettgehalt von Bärlauch: Was sagt die Nährwertampel?

Der Fettgehalt von Bärlauch wird mit 0.5 g pro 100 g als niedrig eingestuft. Die Nährwertampel nach dem Vorbild der britischen Lebensmittelbehörde FSA zeigt also für den Fettwert also GRÜN.

Der Gehalt der gesättigten Fettsäuren in 0.5 liegt bei 0 g pro 100 g und wird als niedrig bewertet. Die Nährwertampel zeigt für die gesättigten Fette auf GRÜN.

Zuckergehalt von Bärlauch: Was sagt die Nährwertampel?

Der Zuckergehalt von Bärlauch wird mit 0 g pro 100 g als niedrig eingestuft. Die Nährwertampel nach dem Vorbild der britischen Lebensmittelbehörde FSA zeigt also für den Zuckerwert auf GRÜN.

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Bärlauch: Gesunde Würze aus dem Frühlingswald

Ursprung des Bärlauchs

Bärlauch, wissenschaftlich Allium ursinum, ist eine krautige Pflanze, die zur Familie der Lauchgewächse gehört. Ursprünglich stammt der Bärlauch aus Europa, wo er in Laubwäldern, feuchten Gebieten und entlang von Bachläufen heimisch ist. Sein Name leitet sich vermutlich von der Tatsache ab, dass Bären nach dem Winterschlaf als erstes nach dieser Pflanze suchen, um ihre Verdauung anzuregen.

Vorteile des Bärlauchs

Bärlauch hat eine lange Geschichte als Heilpflanze und wird in der Naturheilkunde für verschiedene Zwecke verwendet. Einige seiner Vorteile umfassen:

Entzündungshemmende Eigenschaften:

Bärlauch enthält bioaktive Verbindungen wie Allicin, die entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen und zur Linderung von Entzündungen im Körper beitragen können.

Herzgesundheit:

Die Verbindung Allicin im Bärlauch kann dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken und die Herzgesundheit zu unterstützen, indem sie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert.

Antibakterielle und antivirale Wirkung:

Bärlauch enthält natürliche Verbindungen, die antibakterielle und antivirale Eigenschaften haben, was ihn zu einem nützlichen Bestandteil in der Bekämpfung von Infektionen machen kann.

Gesundheitsvorteile von Bärlauch

Die Gesundheitsvorteile von Bärlauch sind vielfältig und umfassen:

Reich an Vitaminen und Mineralstoffen:

Bärlauch ist reich an Vitamin C, Vitamin A, Vitamin K und verschiedenen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Magnesium, die alle zur allgemeinen Gesundheit beitragen.

Verbesserte Verdauung:

Bärlauch kann die Verdauung fördern und Magen-Darm-Beschwerden lindern, insbesondere aufgrund seines hohen Gehalts an Ballaststoffen und verdauungsfördernden Verbindungen.

Entgiftung des Körpers:

Die schwefelhaltigen Verbindungen im Bärlauch können dazu beitragen, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen und die Entgiftung zu unterstützen.

Erntezeit von Bärlauch

Die Erntezeit für Bärlauch liegt in der Regel im Frühling, normalerweise zwischen März und Mai, je nach geografischer Lage und klimatischen Bedingungen. Wenn die Pflanze blüht, verliert sie an Geschmack und Qualität, daher ist es ratsam, sie vor der Blüte zu ernten.

Verarbeitung von Bärlauch

Bärlauch kann auf verschiedene Arten verarbeitet werden, darunter:

Verwendung in der Küche:

Die Blätter des Bärlauchs können frisch in Salaten verwendet oder zu Suppen, Saucen und Pesto verarbeitet werden. Sie verleihen den Gerichten einen würzigen, knoblauchartigen Geschmack.

Trocknen und Pulverisieren:

Bärlauch kann getrocknet und zu Pulver verarbeitet werden, das als Gewürz in verschiedenen Gerichten verwendet werden kann.

Einlegen:

Bärlauch kann in Essig eingelegt werden, um seine Haltbarkeit zu verlängern und als aromatische Beilage zu dienen.

Fazit

Bärlauch ist eine vielseitige und gesunde Pflanze mit einer Fülle von gesundheitlichen Vorteilen. Seine Verwendung reicht von kulinarischen Anwendungen bis hin zur Naturheilkunde, und seine Erntezeit im Frühling macht ihn zu einer beliebten Zutat für Frühjahrsküche und Gesundheitsförderung.

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