Jessica
Jessica Autorin | Rezepte & Kochtipps
Team Fitnessletter

Aktualisiert am
04. Mai 2023

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  • Kalorien
      75 kcal
  • Brennwert
    314 kJ
  • Eiweiß
    1,4 g
  • Kohlenhydrate
    17 g (davon Zucker 4,5 g enthalten)
  • Fett
    0,38 g (davon gesättigte Fettsäuren 0,1 g)

Lebensmittel teilen:

Gemüse
Die vergessene Schönheit der Wurzelgemüse

Pastinake

Pastinake
@pixabay | ulleo
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Alle angegebenen Nährwerte von Banane beziehen sich auf 100 g. Beachte bitte, dass Angaben zum Energiegehalt, Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweißgehalt, Fettgehalt etc. je nach Nahrungsmittel und Art der Verarbeitung erheblich vom tatsächlichen Wert abweichen können. Selbst unterschiedliche Datenquellen liefern hier verschiede Werte.

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Wieviel Kalorien haben 100 g Pastinake?

100 g Pastinake haben 75 Kalorien (kcal) oder wissenschaftlich korrekter einen Brennwert von 314 kJ, enthalten 1.4 g Eiweiß, 0.38 g Fett und 17 g Kohlenhydrate.

Kalorien, kcal oder kJ?

Die Bezeichnung 1 kcal (Kilokalorie) bedeutet eigentlich 1000 Kalorien, fälschlicherweise wird die Abkürzung 'kcal' aber heute fast immer mit (einer) 'Kalorie' gleichgesetzt. 100 g Pastinake enthalten also eigentlich 75000 Kalorien (also wenn das mal keine wichtige Information für den nächsten Stammtisch ist...).

In der Kalorientabelle findest Du den Wert für die gebräuchliche Maßeinheit der Kilokalorie (kcal). Die physikalisch richtige Einheit ist Kilojoule (kJ), auch wenn sie sich bis heute im Sprachgebrauch nicht wirklich durchsetzen konnte.

Umrechung: 1 kcal = 1000 Kalorien = 4,184 kJ

Vitamingehalt von Pastinake: Wie genau sind die Angaben?

Der tatsächliche Vitamingehalt von Pastinake ist von vielen Einflüssen abhängig, etwa Verarbeitung, Lagerung, Licht, Wärme u.s.w. So kann beispielsweise die Halbwertszeit von Vitamin C bei nur wenigen Stunden liegen, was eine exakte Vitaminbestimmung sehr erschwert. Daher sind die Vitaminangaben in unserer Tabelle nur als Richtwert zu betrachten.

Fettgehalt von Pastinake: Was sagt die Nährwertampel?

Der Fettgehalt von Pastinake wird mit 0.38 g pro 100 g als niedrig eingestuft. Die Nährwertampel nach dem Vorbild der britischen Lebensmittelbehörde FSA zeigt also für den Fettwert also GRÜN.

Der Gehalt der gesättigten Fettsäuren in 0.38 liegt bei 0.1 g pro 100 g und wird als niedrig bewertet. Die Nährwertampel zeigt für die gesättigten Fette auf GRÜN.

Zuckergehalt von Pastinake: Was sagt die Nährwertampel?

Der Zuckergehalt von Pastinake wird mit 4.5 g pro 100 g als niedrig eingestuft. Die Nährwertampel nach dem Vorbild der britischen Lebensmittelbehörde FSA zeigt also für den Zuckerwert auf GRÜN.

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Pastinake: Die vergessene Schönheit der Wurzelgemüse

Die Pastinake, botanisch bekannt als Pastinaca sativa, ist ein Wurzelgemüse, das seit Jahrhunderten in Europa angebaut wird. Hier sind einige wichtige Informationen über dieses vielseitige Gemüse:

Herkunft und Geschichte

Die Pastinake, auch bekannt als das vergessene Gemüse, hat eine faszinierende Geschichte und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Westasien. Schon in der Antike war sie ein beliebtes Nahrungsmittel und wurde von den Römern und Griechen geschätzt. Im Laufe der Zeit geriet sie jedoch in Vergessenheit, bis sie in den letzten Jahren ein Comeback erlebte. Die Pastinake zeichnet sich durch ihr süßliches Aroma und ihre vielseitige Verwendbarkeit aus. Sie eignet sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe und als Beilage zu verschiedenen Gerichten. Ihr Ursprung und ihre reiche Geschichte machen die Pastinake zu einem faszinierenden Gemüse, das es lohnt zu entdecken.

Vorteile und Gesundheitswert

Nährstoffreich:

Die Pastinake ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen (insbesondere Vitamin C und K) sowie Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium.

Gesundheitsfördernd:

Ihr Verzehr kann zur Förderung der Verdauung, Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung der Herzgesundheit beitragen.

Anbau und Erntezeit

Die Pastinake ist eine robuste Pflanze, die relativ einfach anzubauen ist. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Die Aussaat erfolgt idealerweise im Frühjahr oder Herbst. Die Samen werden etwa 1-2 cm tief in die Erde gesät und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. Nach etwa 2-3 Wochen keimen die Samen, und die Pflanzen benötigen regelmäßige Bewässerung, um gut zu gedeihen. Die Erntezeit für Pastinaken liegt typischerweise im Spätherbst oder Winter, wenn die Wurzeln ihre maximale Größe erreicht haben. Sie können vorsichtig aus dem Boden gezogen werden, wobei darauf geachtet werden sollte, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Eine sorgfältige Ernte sichert eine gute Lagerfähigkeit und Qualität der Pastinaken.

Geschmack und Verwendung

Mildes Aroma:

Pastinaken haben einen süßlichen und leicht nussigen Geschmack, der an Karotten erinnert, aber etwas würziger ist.

Vielseitige Verwendung:

Sie können roh gegessen, gekocht, gebraten oder zu Suppen und Eintöpfen hinzugefügt werden.

Verwandtschaft mit der Karotte

Botanische Verwandtschaft:

Die Pastinake gehört zur gleichen Pflanzenfamilie wie die Karotte, die Apiaceae oder Doldenblütler.

Ähnliche Merkmale:

Beide Wurzelgemüse haben ähnliche Formen und können oft miteinander verwechselt werden, obwohl Pastinaken normalerweise heller und weißlicher sind als Karotten.

Fazit

Die Pastinake ist ein vielseitiges und nahrhaftes Gemüse, das in der Küche vielfältig eingesetzt werden kann. Mit ihrem milden Geschmack und ihrem gesundheitlichen Nutzen ist sie eine Bereicherung für jede ausgewogene Ernährung. Trotz ihrer langen Geschichte geriet die Pastinake zeitweise in Vergessenheit, erlebt jedoch in jüngerer Zeit eine Wiederentdeckung als geschmackvolle und gesunde Zutat in zahlreichen Gerichten.

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