Gesunde Ernährung

Gesundes Essen selbst gekocht

Viele Menschen möchten sich gern gesund ernähren, wissen aber nicht genau, wo sie dabei ansetzen sollen. So gelten zwar Fertiggerichte im Allgemeinen als ungesund, ein hoher Rohkost-Anteil hingegen als gesund. Doch was bedeutet das konkret für die Zubereitung der Speisen im Alltag, und welche Tipps sollte man beherzigen, um seiner Gesundheit wirklich etwas Gutes zu tun?
Teilen:

Fakt ist, dass der gesundheitliche Wert einzelner Nahrungsmittel maßgeblich von ihrer Zubereitungsart mitbestimmt wird. Wer sich gesund ernähren möchte, sollte sich deshalb nicht nur mit der Zusammensetzung seines Speiseplanes, sondern auch mit den verschiedenen Zubereitungsarten und ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.

Zwei wichtige Grundprinzipien: ausgewogen und schonend zubereitet

Zu den wichtigsten Grundprinzipien der gesunden Ernährung gehört zum einen die Empfehlung, sich möglichst ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren. Dahinter steht die Erkenntnis, dass jede Form von unausgewogener, einseitiger Ernährung zu gesundheitlichen Nachteilen führen kann, selbst wenn dabei an und für sich gesunde Lebensmittel konsumiert werden. Zum anderen sollte bei einer gesunden Ernährung besonderer Wert auf die schonende Zubereitung der Speisen gelegt werden, damit wertvolle Inhaltsstoffe aus der Nahrung dem menschlichen Körper möglichst vollständig zur Verfügung stehen. Wer um der gesunden Ernährung willen häufig selbst kochen möchte, sollte sich daher eine entsprechende Grundausstattung für die Küche anschaffen und hochwertiges Kochgeschirr online bestellen oder in einem Küchenshop vor Ort kaufen, um Gemüse schonend dünsten oder Fleisch fettarm garen zu können. Seit einigen Jahren erfreuen sich auch hierzulande hochwertige Woks einer stetig wachsenden Beliebtheit. Diese ursprünglich aus Asien stammenden Pfannen haben den Vorteil, dass sie ein scharfes Anbraten ohne Festkleben ermöglichen. Das erweist sich nicht zuletzt bei der Zubereitung von Gemüse als Vorteil, weil dieses dann ungeachtet des Garens seinen knackigen Geschmack nicht verliert. Verkochtes, zu weiches oder wässrig schmeckendes Gemüse lässt sich dadurch zuverlässig vermeiden.

Wenig Salz und reichlich Gewürze

Ein weiterer wichtiger Grundsatz gesunder Ernährung lautet, auf die Verwendung von Salz so weit wie irgend möglich zu verzichten. Das bedeutet jedoch keineswegs, komplett salzlos zu kochen. Schließlich ist Kochsalz für den menschlichen Organismus durchaus notwendig. Allerdings nehmen die meisten Menschen im Laufe des Tages deutlich mehr als die empfohlene Tagesdosis an Kochsalz zu sich, vor allem, wenn sie häufig zu Fertiggerichten greifen. Das birgt nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern verdirbt auf Dauer auch den Geschmack. Wer beim Kochen etwas weniger Salz verwendet, dafür aber umso häufiger zu Kräutern und Gewürzen greift, tut nicht nur seiner Gesundheit einen Gefallen, sondern steigert auch die geschmackliche Qualität seiner Gerichte. Darüber hinaus haben viele Gewürze positive Wirkungen auf die Gesundheit, und nicht wenige von ihnen wurden und werden auch als Heilkräuter in der Natur- und Volksmedizin verwendet. So haben beispielsweise Kurkuma, Kreuzkümmel und Ingwer, aber auch eine Reihe weiterer Gewürze und Kräuter entzündungshemmende Eigenschaften. Fenchel oder Anis wirken beruhigend auf Magen und Darm, weshalb sie auch Kindern mit Blähungen gern als Tee verabreicht werden. Chili hingegen gilt als Kreislauf-anregend, und Meerrettich wird mitunter sogar als natürliches Antibiotikum bezeichnet, weil die darin enthaltenen Senföle bei leichten Infekten eine vergleichbare Wirkung haben können. So haben viele Gewürze nicht nur einen kulinarischen Wert, sondern helfen möglicherweise auch, das eine oder andere Medikament einzusparen.