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So kurbelst du deinen Stoffwechsel an

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Wer gesund und fit sein möchte und auch so aussehen will, kommt nicht darum herum, sich mit den biochemischen Vorgängen im Körper auseinanderzusetzen. Das Stichwort lautet Stoffwechsel. Je besser der Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, funktioniert, desto effektiver kann der Körper Nährstoffe aus der Nahrung filtern und unnötiges wieder ausschleusen. Vor allem in puncto Fitness ist es wichtig, seinen Organismus mit wertvoller Energie zu versorgen und gleichzeitig Giftstoffe sowie Fettreserven zu verbannen. Wir verraten dir wie du deinen Stoffwechsel anregen kannst. Weiterführende Informationen zum Thema erhältst du auf diesem Portal für Biochemie.

Auf dem Weg zu einem guten Stoffwechsel

Der Stoffwechsel hat vielseitige Aufgaben: Einerseits wandelt er komplexe Nahrungsbestandteile in einfache Moleküle um, sodass Nährstoffe herausgefiltert und vom Körper genutzt werden können. Andererseits hilft er uns beim Abnehmen. Je erfolgreicher Fettpolster verstoffwechselt werden, desto schneller purzeln die Pfunde. Auch für die Darmgesundheit und das Immunsystem spielt der Metabolismus eine wichtige Rolle.

Um deinen Stoffwechsel anzuregen, solltest du die folgenden Dinge in deinen Alltag integrieren.

Trinken, trinken, trinken

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist das A und O für alle biochemischen Prozesse im Körper. Vielleicht hast du schon einmal festgestellt, dass Urin am Morgen eine dunklere Farbe hat. Das liegt daran, dass Giftstoffe und Proteine darin stärker konzentriert sind. Aber warum? Nachts trinkst du nur wenig oder überhaupt nichts, dennoch versucht dein Körper, überflüssiges abzuführen. Die Niere leitet Abfallstoffe in die Blase weiter. Da dort nachts weniger Flüssigkeit lagert, ist der Urin konzentrierter. An diesem Beispiel erkennst du, welche Rolle das Trinken für die Biochemie spielt. Nur wenn du über den Tag verteilt ausreichend trinkst, kann dein Körper erfolgreich eine große Menge an Giftstoffen ausleiten. Als Sportfan weißt du natürlich, dass du Wasser oder Kräutertees trinken solltest.

Das richtige Essen

Für Sportler sind vor allem Proteine wichtig. Sie helfen beim Muskelaufbau und steigern letztlich den Energiebedarf des Körpers. Mit eiweißreicher Ernährung kannst du Muskelmasse aufbauen und Fettpolstern leichter den Kampf ansagen. Aber wusstest du, dass Proteine auch dem Stoffwechsel guttun? Der Körper muss für die Verdauung und Verwertung der Nahrung mehr Energie aufwenden, Eiweiß steigert den Stoffwechsel um 15 bis 30 %.

Auch scharfes Essen hilft dir dabei, deinen Stoffwechsel anzukurbeln. Der TEF (Thermic Effect of Food), also der thermische Effekt der Nahrung, ist ein großer Booster für deinen Metabolismus. Gemeint ist damit das Plus an Energie, dass dein Körper für die Verwertung nährstoffreicher Nahrung aufwenden muss. Aus diesem Grund sind Kohlenhydrate für eine gesunde Ernährung nicht zuträglich, sie sind schnell verwertet, regen den Stoffwechsel kaum an und sorgen schnell wieder für ein Hungergefühl.

Sport für den Stoffwechsel

Natürlich weißt du, dass Sport wichtig ist, sonst wärst du nicht hier. Dennoch lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, wie genau Sport den Stoffwechsel eigentlich beeinflusst. Der Energiebedarf des Körpers ist um einiges höher, wenn er arbeiten muss, also in Bewegung ist. So steigerst du deinen Grundumsatz an Kalorien. Führst du deinem Körper nicht genügend Kalorien zu, muss er Energie aus Fettreserven gewinnen. Unerwünschte Polster werden aufgebrochen und verstoffwechselt – die Pfunde schmelzen.  Außerdem baust du durch Sport Muskeln auf. Da Muskelmasse auch im Ruhezustand mehr Energie benötigt, verbrennst du ein Plus an Kalorien, wenn du auf der Couch liegst oder nachts schläfst.

So trägst du mit Sport effektiv dazu bei, deinen Stoffwechsel anzukurbeln: Kombiniere Ausdauersport mit Kraftsport. Ausdauer ist wichtig, denn sie hilft dir dabei, fitter zu werden. Gehst du regelmäßig Laufen – am besten an der frischen Luft – oder Schwimmen, steigerst du deine allgemeine Fitness. Doch erst in Kombination mit Kraftsport bringst du deinen Körper dazu, biochemische Abläufe zu optimieren, um schneller Nährstoffe und Energie zu gewinnen. Dies liegt nicht zuletzt am starken Nachbrenneffekt von Kraftübungen. So bleibt dein Energiebedarf nämlich auch nach deinem Work-out erhöht. Ein Intervall-Training bietet sich hier an.