Sonstiges

Sonnenschutz: Sonnenstich & Sonnenbrand

Teilen:

Sonnentipps für eine gesunde Haut

Wie oft soll Sonnenschutz eigentlich aufgetragen werden? Worauf muss man beim Sonnenbaden achten? Verlängert Nachcremen die Schutzzeit? Antworten auf wichtige Fragen rund um das Thema Sonne und Haut von Prof. Dr. Jean Krutmann, IUF Düsseldorf.

Endlich Sonne. Endlich die warmen Strahlen auf der Haut spüren. Der Sommer ist da. Für dieses Wochenende meldet der Wetterdienst 25 Grad! Bei diesen Temperaturen zieht es jeden vom heimischen Sofa.

Wichtig für die Haut: Optimaler Sonnenschutz ist an jedem sonnigen Tag erforderlich, ob zu Hause im Garten, beim Sport, im Freibad oder am Urlaubsort.

Wertvolle Tipps auf wichtige Fragen rund um das Thema Sonne und Haut gibt Dermatologe Prof. Dr. Jean Krutmann, Direktor des Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:

Was sollte man beim Sonnenbaden auf jeden Fall beachten?

Noch vor dem Sonnenbaden hochwertige Sonnenschutzprodukte mit ausreichend hohen Lichtschutzfaktoren auftragen. Um unerwünschte Hautreaktionen zu vermeiden, sind Sonnenschutzmittel ohne Parfum-, Farb- und Konservierungsstoffe besonders empfehlenswert (z. B. Ladival® Schutz und Regeneration, Apotheke).

Wichtig: nicht zu wenig Lotion auftragen und rechtzeitig nachcremen, wenn Schutzlücken – z. B. durch Baden, Schwimmen und Handtuchabrieb – entstanden sind. Achtung: Nachcremen verlängert NICHT die Schutzzeit! Besonderes schutzbedürftig sind die so genannten Sonnenterrassen: Nasenrücken, Ohren, Schultern, und Fußrücken.

Grundsätzlich gilt: In der Mittagszeit die Sonne meiden, denn zu dieser Zeit ist die Sonnenstrahlung am stärksten. Regelmäßig und viel trinken (am besten Mineralwässer, verdünnte Säfte und Früchtetee).

Wie lange darf man in der Sonne bleiben?

Die maximale Besonnungszeit ist von zu vielen Faktoren abhängig, als dass man sie mit einer simplen Formel zuverlässig berechnen könnte. Da spielen z.B. der individuelle Hauttyp, die Vorbräunung, der UV-Index, der Hormonspiegel oder auch die Ernährung eine Rolle.

Grundsätzlich gilt: Regelmäßig überprüfen, ob die Haut rot wird. Bei den ersten Anzeichen sofort raus aus der Sonne. Achtung: Sonnenbrillen können je nach Tönung den Hautton verfälschen.

Worauf müssen speziell Allergiker achten?

Die Haut langsam, mit kurzen Spaziergängen, an die Sonne gewöhnen. Allergiker sollten Sonnenschutzprodukte verwenden, die frei von Parfum, Farbstoffen, Konservierungsmitteln, Emulgatoren und PEGs sind (z. B. Ladival® Allergische Haut). Viele Arzneimittel lösen phototoxische Reaktionen aus. Fragen Sie in der Apotheke nach einem geeigneten Sonnenschutzmittel.

Wirkt der LSF sofort nach dem Auftragen?

Früher galt die Regel: Sonnenschutz 20 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen. Moderne Sonnenschutzprodukte verteilen sich gut auf der Haut und ermöglichen einen sofort wirksamen UV-Schutz.

10 Richtlinien für vernünftiges Bräunen

zwei Mädchen am Strand

Wenn es um Ihre Haut und die Sonne geht, kann ein wenig Wissen viel ausmachen. Je vernünftiger Sie sich der Sonne aussetzten, desto stärker können Sie Aktivitäten im Freien genießen und Risiken minimieren. Sonnenanbeter aufgepasst!

  1. Nutzen Sie immer ein Sonnenschutzprodukt, wenn Sie Zeit im Freien verbringen. Schützen Sie die Teile des Körpers, die am stärksten betroffen sind, mit dem höchsten Lichtschutzfaktor, z.B. den Händen, Unterarmen, Gesicht, Ohren, Rückseite des Nackens und Oberseite des Kopfes. Nutzen Sie ein spezielles Produkt für die Lippen.
     
  2. Schränken Sie Ihre Zeit in der Sonne ein, wenn diese am stärksten ist! zwischen 11.00 und 14.00 Uhr sollten Sie die Sonne am besten meiden.
     
  3. Sie sollten wissen, welchen Lichtschutzfaktor (LSF) Sie brauchen. Die Zahl des LSF deutet an, um wieviel sich der natürliche Sonnenschutz der Haut verlängert. Achtung: Die Dauer des Eigenschutzes in unseren Breitengraden liegt im Durchschnitt bei nur 10 – 20 Minuten!
     
  4. Achten Sie besonders auf große Höhen und tropisches Klima, wo die Sonneneinstrahlung intensiver ist.
     
  5. Die Menge der ultravioletten Strahlung, die durch die Atmosphäre in einem bestimmten geographischen Bereich scheint, kann von der Luftqualität beeinflusst werden.
     
  6. Ein „wasserresistenter“ Sonnenschutz bedeutet, dass ein Produkt seinen Schutzfaktor auch nach 40 Minuten Aufenthalt im Wasser beibehält. „Wasserfest“ bedeutet, dass der Sonnenschutz bis zu 80 Minuten erhalten bleibt. Wenn Sie an Sportarten im Freien teilnehmen, sollten Sie ein wasserfestes Produkt verwenden.
     
  7. Wählen Sie Produkte, die pflegende Substanzen wie Vitamin E und Aloe enthalten. Nach dem Sonnenbad sollten Sie mit einer After-Sun-Lotion Ihrer Haut verlorene Feuchtigkeit und Schutz wiedergeben.
     
  8. Seien Sie in der Nähe von stark reflektierenden Oberflächen wie Sand, Wasser oder Schnee besonders vorsichtig. Tragen Sie den Sonnenschutz auch dann auf, wenn Sie sich unter einem Schirm aufhalten; die Strahlen werden vom Sand reflektiert.
     
  9. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie in die Sonne gehen, wenn Sie Medikamente einnehmen; einige Substanzen vertragen sich nicht mit der Sonne.
     
  10. Nutzen Sie Sonnenschutz, wenn Sie sich im Schnee aufhalten. Das Licht, das vom Schnee reflektiert wird, kann ebenso viel ultraviolette Strahlung enthalten wie Sonne auf Sand (85%), besonders in großer Höhe.

Sonnenschutz

Knie mit Sonnencremeherz

Sonne ist schön warm und macht gute Laune. Sie hilft bei der Bildung von Vitamin D3 im Körper, das für den Knochenaufbau wichtig ist. Sie hilft durch ein Ankurbeln des Kreislaufes den Sauerstoffgehalt im Blut. Und dass die Stimmung in den Wintermonaten, wo nur wenig natürliche Sonne zur Verfügung steht, schlechter ist, kennt jeder. Die Sonne unterstützt, in Maßen, die Selbstheilung der Haut. Und die Sonne hilft bei Zeitverschiebung, in dem die innere Uhr reguliert wird. Die Sonne ist also hilfreich und gesund, solange man es nicht übertreibt. Und leider kann die Sonne aber auch schaden.

Um Sonnenbrand und sonstige Schäden zu vermeiden, empfiehlt sich die Anwendung von Sonnenschutzmitteln, sobald man sich unter freier Sonne bewegt, da die körpereigenen Schutzmechanismen der Haut nach einer bestimmten Zeit in der Sonne einsetzen.

Es gibt Sonnencremes für jedermann, da sich die Hauteigenschaften sehr unterscheiden: ob für Kinder, Erwachsene, Senioren, dunkel- oder hellhäutige Typen oder Allergiker. Unterschieden wird hier besonders im aber auch in den Darreichungsformen:

– GELE: Gele auf Wasserbasis (Hydrogele) sind gut geeignet bei Akne oder fettfeuchter Haut. Sie hinterlassen jedoch einen dünnen Film auf der Haut, der als unangenehm empfunden werden kann. Gele auf Fettbasis (Lipogele) sind wasserfest und haften gut auf der Haut. Jedoch müssen sie nach dem Schwimmen oder Abtrocknen erneut aufgetragen werden. Sie können von jedem Hauttypen benutzt werden. Der höchste Lichtschutzfaktor ist 6.

– ÖLE: Sie sind wasserbeständig, hautfreundlich und haben einen lichtabsorbierenden Effekt. Öle haben jedoch auch den Nachteil, dass der Ölfilm durch Schwitzen reißt und das Öl erneut aufgetragen werden muss. Des weiteren kann durch den Ölfilm auf der Haut der Flüssigkeits- und Wärmeaustausch beeinträchtigt werden. Auch hier ist der höchste LSF 6.

– ALKOHOLISCHE LÖSUNGEN: Sie trocknen die Haut aus und halten nicht sehr lange, zudem sind sie schwierig gleichmäßig aufzutragen. Ihr Vorteil ist allerdings, dass sie weder kleben noch fetten.

– ÖL-IN-WASSER-EMULSIONEN: Angeboten werden diese als Sonnencremes oder Sonnenmilch. Sie können gut aufgetragen werden und sind abwaschbar. Die Angebotspalette für die verschiedenen Hauttypen ist sehr groß. Im Gegensatz zu Ölen wird der Lichtschutzfaktor beim Schwitzen nicht beeinträchtigt. Zudem werden wasserfeste Cremes angeboten, die selbst beim Schwimmen einen optimalen Schutz bieten. Jedoch verringert sich der LSF nach dem Schwimmen um ca. 50%, so dass die Creme erneut aufgetragen werden sollte. Die Auswahl an den Lichtschutzfaktoren ist sehr groß.

– LIPPENSTIFTE UND SALBEN: Für besonders empfindliche und dünne Stellen wie die Augenlider, Lippen oder die Nase werden spezielle Wirkstoffe angeboten, die die UV-Strahlung reflektieren oder streuen. Hier muss man jedoch darauf achten, dass die Schutzschicht ständig erneuert wird.

Richtig angewendet werden Sonnenschutzmittel, in dem man sie 20-30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auf die gereinigte Haut aufträgt und einwirken lässt. In dieser Zeit können sich die Wirkstoffe entfalten. Beim Gebrauch von Sonnenschutzmitteln ist Sparsamkeit nicht angebracht: je dicker, desto wirksamer. Zudem sollte man Stellen wie Glatze, Nase, Ohren und Lippen nicht vergessen und diesen Stellen zudem einen höheren LSF gönnen. Nach dem Aufenthalt in der Sonne freut sich die Haut über feuchtigkeitsspendende Cremes und einer Erholzeit vor dem nächsten Sonnenbad von ca. 12 Stunden.

Sonnenschutz beinhaltet aber auch den allgemeinen Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor der Sonne

  • durch Kleidung (vor allem Hüte und Naturfasern in dunklen Farben)
  • dem Aufenthalt im Schatten
  • dem Vermeiden von Sonnenbädern zwischen 11 und 15 Uhr (da die Sonneneinstrahlung dann besonders hoch ist)
  • den besonderen Schutz der Augen durch eine UV-undurchlässige und geprüfte Sonnenbrille
  • Glas (z.B. Autoscheiben) schützt nicht vor den UV-Strahlen, deswegen sollten auch hier Sonnenschutzmittel verwendet werden.
  • Durchnässte Kleidung bietet ebenfalls keinen Schutz vor der Sonne und sollte schnellstmöglich durch trockene Kleidung ersetzt werden.

Sonnenbrand

Mann mit Sonnenbrand

Jeder kennt das: hält man sich zu lange in der Sonne auf, wird die Haut schnell rot und schmerzt. Sie hat sich verbrannt an den UV-Strahlen der Sonne.

Aber ein Sonnenbrand kann auch nach dem Besuch einer künstlichen Sonne, dem Solarium auftreten. Im Meer oder im Gebirge, wo die UV-Strahlung durch Wasser oder Schnee zusätzlich reflektiert wird, ist die Gefahr eines Sonnenbrandes besonders groß.

Sonnenbrand ist eine Verbrennung ersten Grades, seltener eine Verbrennung zweiten Grades.

6 bis 8 Stunden nach dem Sonnenbad tritt im günstigsten Fall nur eine Hautrötung ein. Bei schwereren Fällen kommt es zu einer sehr schmerzhaften Blasenbildung. Dazu können Unwohlsein, Kreislaufstörung oder sogar Fieber auftreten (Sonnenstich). Die betroffenen Stellen bilden bei leichtem Druck mit dem Finger kurzzeitig eine weiße Stelle innerhalb der Rötung.

Was kann man tun, wenn es zum Sonnenbrand gekommen ist?

  • Die betroffenen Stellen versuchen zu kühlen (mit feuchten Umschlägen)
  • Hautpflegende Substanzen oder antiallergische Gele gegen die Rötung und das Brennen auftragen. Gele sind hier besser als Salben, da sie kühlend wirken.
  • Ausgezeichnet hilft Brennnessel-Essenz oder Combu-Doron von der Firma Weleda unverdünnt angewendet.
  • Ähnlich gut geeignet sich bei schmerzhafter gespannter Haut auch Obstessig, der unverdünnt auf die Haut aufgetragen wird.
  • Auch Zitronensaft einer frisch gepressten Zitrone wirkt lindernd. Es ist die Säure von Essig, Zitrone und auch Quark oder Buttermilch, die helfen, die Haut zu regenerieren. Der Säureschutzmantel der Haut wird bei Verbrennungen gestört und kann durch Auftragen saurer Stoffe schneller wieder repariert werden.
  • Der Flüssigkeitsverlust muss durch vermehrtes ausgeglichen werden.
  • Gegen die Schmerzen helfen Mittel mit Paracetamol oder Acetylsalicylsäure.
  • Bei sehr starkem Sonnenbrand hilft auch der kurzfristige Einsatz von Kortisonsalben, die jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden sollten.

Besonders sonnenbrandgefährdet sind die sogenannten Sonnenplateaus, wie Schultern, Nase und Füße.

Einen Sonnenbrand sollte man also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jeder Sonnenbrand hinterlässt seine Spuren, die Haut altert schneller und wird empfindlicher. Bei schwerem Sonnenbrand und Blasenbildung kann es -vor allem, wenn die Blasen z.B. nach Aufkratzen infiziert werden- zur Narbenbildung kommen.

Sonnenbrand kann sogar zu Hautkrebs führen. In Deutschland erkranken pro Jahr über 100.000 Menschen an Hautkrebs. Die Zahl der Todesfälle wird auf ca. 3.000 geschätzt. Durch die UV-Strahlung kann die Erbsubstanz der Hautzellen, die Desoxyribonukleinsäure (= DNS) schädigen. Gelingt es der Zelle nicht, den Schaden zu entdecken und zu reparieren, kann sie beginnen, sich unkontrolliert zu teilen: ein bösartiger Hauttumor entsteht.

Kinder müssen in besonderem Maße vor Schäden durch Sonnenbrand geschützt werden

Die Haut von Säuglingen ist nur ein Zehntel so dick wie bei Erwachsenen, so dass UV-Strahlung noch tiefer eindringen und schaden kann. Auch, wenn ein Sonnenbrand äußerlich verheilt ist, bleibt die Haut in den tieferen Hautschichten geschädigt. Kinder sollten deswegen nur bekleidet in die Sonne gehen und mit hohen LSF geschützt werden. Sonnenbrand muss in jedem Fall vermieden werden.

Sonnenstich

Ein Sonnenstich entsteht durch direkte und starke Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf.

Dadurch kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute und zu einer Erweiterung der Blutgefäße. Die Folge davon kann eine Gehirnschwellung sein.

Anzeichen für einen Sonnenstich sind

  • hochroter- heißer Kopf
  • kühle Haut
  • Kopfschmerzen
  • Unruhe
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Kollaps
  • Nackensteifheit (kann auch Zeichen für Hirnhautentzündung = Meningitis sein)

In sehr schweren Fällen kann ein Sonnenstich auch zum Tod führen.

Kinder sind besonders gefährdet, da ihre Schädeldecke noch dünn ist und die wenigen Haare kaum schützen. Extrem anfällig für die Folgen von Sonneneinstrahlung sind rothaarige und rotblonde Kinder.

Die Behandlung von Sonnenstichen erfolgt durch

  1. Liegen in einem kühlen Raum mit erhöhtem Oberkörper (flaches Liegen kann aufgrund der Kopfschmerzen unangenehm sein)
  2. Auflegen von kalten Tüchern (hilft, die Hirnhäute abschwellen zu lassen)
  3. bei Auftreten von starken Schmerzen, Krämpfen oder Bewusstseinsstörungen ist sofort ein Arzt zu rufen

Vermeiden kann man einen Sonnenstich vor allem durch das Tragen einer Kopfbedeckung.

Trockene Haut und wie du sie wieder auf Vordermann bekommst!

Nackte Frau, Fokus auf der Haut

Beinahe jeder kennt sie, keiner braucht sie – trockene, schuppige und rissige Haut. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Welche Ursachen können trockener Haut zu Grund liegen? Handelt es sich möglichweise sogar um eine Krankheit? Welche Optionen gibt es, um trockene Haut vorzubeugen und aktiv dagegen anzukämpfen?

Ursachen für trockene Haut

Bei trockener Haut handelt es sich oft um ein Leck der natürlichen Hautbarriere. Dabei ist die natürliche Fett- und Feuchtigkeitsregulation der Haut gestört. Die Haut wird rau, rissig und spröde. Dies kann wiederum zu schuppiger und juckender Haut führen. Welche Ursachen liegen dieser Problematik zu Grunde?
Zunächst einmal kann es viele äußerliche Faktoren wie beispielsweise die Kälte, die Hitze oder eine falsche Ernährung sein, welche trockene Haut begünstigt. Des Weiteren können Stress oder seelische Belastungen die Haut austrocknen. Ebenfalls nicht außer Acht zu lassen, sind Nebenwirkungen von Medikamenten, welche beispielsweise den Flüssigkeitshaushalt ordentlich aus der Bahn werfen könnten.
Neben äußerlichen Faktoren können aber auch biologische Faktoren das Austrocknen der Haut begünstigen. Beispielsweise spielt das Alter eine entscheidende Rolle, da der Feuchtigkeitshaushalt mit zunehmender Lebensdauer sinkt. Zusätzlich produzieren die Schweißdrüsen weniger Schweiß, was wiederum zur Austrocknung der Haut beiträgt. Neben altersbedingten Faktoren, kann jedoch auch die Genetik für trockene Haut verantwortlich sein. Zudem können auch Krankheiten wie beispielsweise Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, Darmerkrankungen etc. einen potenziellen Grund von trockener Haut sein. Hierbei wird empfohlen die Ursache gemeinsam mit seinem Arzt aufzusuchen und ggf. einen Hautarzt zu Rate zu ziehen.

Pflege und Behandlung von trockener Haut

Trockene Haut ist meist auch sehr sensible. Aus diesem Grund muss dabei auch ganz besonders auf die richtige Pflege geachtet werden. Zunächst sollten Menschen mit trockener Haut darauf achten, dass sie ihre Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Dies kann primär auch von innen heraus beginnen, indem viel Wasser über den Tag verteilt zu sich genommen wird. Außerdem sollte vermieden werden jeden Tag zu duschen, da dies die Haut zusätzlich austrocknen lässt. Bei den Pflegeprodukten sollte darauf geachtet werden, dass sie feuchtigkeitsspendend, parfumfrei und rückfettend sind.

Die richtige Ernährung bei trockener Haut

Die richtige Ernährung kann tatsächlich dabei helfen trockene Haut vorzubeugen oder zu verbessern. Es wird beispielsweise empfohlen orangefarbenes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, da dieses einen hohen Wert an Betacarotin aufweist und als Antioxidans Hauttrockenheit vorbeugen kann. Zudem sollte weniger mit Fertiggerichten und viel mehr mit frischen Produkten gekocht werden. Lebensmittel mit einem hohen Biotin-Gehalt unterstützen die Lipidbarriere der Haut und sorgen für mehr Feuchtigkeit. Mit Zink, welches sich besonders in Lebensmitteln wie Hartkäse, Fisch, Fleisch, Haferflocken oder Linsen befindet, können Juckreiz, Spannungsgefühle, trockene und rissige Hautstellen gelindert werden.

Hausmittel bei trockener Haut

Es gibt einige Hausmittelchen, welche unterstützend bei besonders trockener Haut wirken können. Im Folgenden soll die Übersicht dienen, welche zur Orientierung verhelfen kann:

  • Avocado
  • Honig
  • Aloe Vera
  • Tonerde
  • Kokosöl
  • Karottensaft
  • Haferflocken