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Stress und Erektile Dysfunktion

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Erektile Dysfunktion ist ein häufiges Leiden. Alleine in Deutschland sind vier bis sechs Millionen Männer davon betroffen. Wenn ein Mann altert, steigt damit fast zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit, dass er Probleme mit seiner Erektion bekommt. Allerdings ist diese Störung mit der richtigen Behandlung in den meisten Fällen heilbar, besonders wenn das Problem in der hauptsächlich psychischen Ursache Stress besteht.

Stress verursacht Gesundheitsprobleme

Sowohl Stress als auch Ängste können die Ursache für eine ganze Reihe gesundheitlicher Probleme sein. Dazu gehören Herzkrankheiten, ein zu hoher Blutdruck und indirekt hohe Cholesterinwerte, Fettleibigkeit und Alkoholismus oder Tablettenabhängigkeit.

Die Erektion eines Mannes wird normalerweise entweder durch physische oder mentale Stimulation hervorgerufen. Dabei sind eine Reihe von Organen und psychischen Prozessen beteiligt, etwas das Nervensystem, die Gefäße, die Muskeln und vielerlei Gefühle.

Stress und Ängste wirken sich auf die Informationsübertragung zwischen dem Gehirn und verschiedenen Organen aus. Bei sexueller Erregung unterbricht Stress die Nachrichten an den Penis, für mehr Blutzufuhr zu sorgen. Wenn der Stress länger anhält, kann er auch zu dauerhaften Erektionsstörungen führen.

Gründe für Stress und Erektile Dysfunktion

Ein Problem mit der Erektion kann psychologisch bedingt sein. Bei den meisten Teenagern ist das der Fall. Diese Störungen sind aber fast immer nur von kurzer Dauer.

Stress im Berufsleben und im privaten Umfeld, vor allem in der Beziehung, ist der häufigste Auslöser von Erektionsproblemen bei Männern in mittleren Jahren.

Echte organische Probleme betreffen vor allem ältere Männer. Diese sind aber auch oft durch den Verlust der Partnerin oder Einsamkeit von psychologischem Stress betroffen.

Der Stress in mittleren Jahren hat sehr oft mit dem Druck oder Konflikten im Job zu tun. Fast genauso oft führen Konflikte in der Beziehung dazu, dass die Erektion ausbleibt. Weiter Gründe sind eine schwere Krankheit der Partnerin, die Angst vor dem Altern und finanzielle Gründe: Wer die Miete nicht zahlen kann, wird kaum eine perfekte Erektion haben.

Wenn Stress über einen längeren Zeitraum andauert, ändern sich die Spiegel wichtiger Hormone im Körper. Das wirkt wiederum auf andere Körperfunktionen, die eine Erektile Dysfunktion auslösen können. Dazu zählen Krankheiten der Gefäße, eine Schädigung mancher Nerven, ein zu hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, niedrige Testosteronwerte und die Einnahme mancher Medikamente, die als Nebenwirkung die Erektion schwächen.

Den Stress verringern

Langfristig sollte man natürlich die mentalen Ursachen behandeln und sich einer Therapie unterziehen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, eine Psychotherapie zu machen oder sich von einem Psychologen oder Lebensberater coachen zu lassen.

Speziell was Stress und Ängste betrifft, gibt es Therapien, die von Psychiatern oder Neurologen verordnet werden. Wirksam können auch alternative Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga sein. Sie helfen dabei, den Stress unter Kontrolle zu bekommen. Es ist heute wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation die Chemie des Gehirns verändert und Stress reduziert.

Die Erektile Dysfunktion direkt behandeln

Oft führt die Angst vor dem „Versagen“ im Bett dazu, dass sich der Stress noch erhöht. Hier gibt es Abhilfe, weil eine Reihe von Medikamenten und Hilfsmitteln einem organisch gesunden Mann wirksam helfen, eine Erektion zu bekommen. Dazu gehören Injektionen, gezielte Therapien mit Testosteron, Penispumpen und PDE-5-Hemmer, also Medikamente, deren bekannteste Vertreter Viagra und Cialis sind. Sie können Sie über Ihren Arzt beziehen, oder über einen Arzt- und Apothekerservice wie dieses Geschäft im Internet.

Die Erfolgsquote bei der Behandlung von Potenzstörungen ist sehr hoch. Falls Sie selbst unter Stress leiden, der zu Problemen mit der Erektion führt, sollten Sie unbedingt mit einem Arzt darüber sprechen. Je eher es eine Diagnose gibt, desto eher kann eine wirksame Behandlung erfolgen. Der wahre Grund kann nämlich nicht nur im Stress bestehen, sondern auch andere Leiden äußern sich in einer ausbleibenden Erektion. Ein Beispiel dafür ist eine unerkannte Herzkrankheit.