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Warum Schlaf eine der Kernkomponenten eines gesunden Lebensstils ist

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Viele unterschätzen die Bedeutung einer guten Nachtruhe. Schlaf ist einer der Grundbausteine eines gesunden Lebensstils. Während der Schlafphasen erholt sich der Körper von geistigen und körperlichen Anstrengung und schöpft Kraft für die Aufgaben des nächsten Tages. So ist Schlaf neben regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung eine der Kernkomponenten eines gesunden Lebensstils. Einige der wichtigsten Vorteile einer guten Schlafroutine sollen im Folgenden kurz aufgeführt und erläutert werden.

Verbesserung der Produktivität und Konzentration

Schlafmangel führ zu einer längeren Reaktionszeit, geringerer Gedächtnisleistung und einer reduzierten Aufmerksamkeitsspanne. All dies sind wichtige Faktoren für einen produktiven Arbeitstag. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Wach- und Schlafphasen zu schaffen, um Qualitativ zu schlafen und den Tag produktiv zu nutzen.

Verringerung des Risikos von Gewichtszunahme

Führende Wissenschaftler stellen schon länger eine Verbindung zwischen Schlafmangel und Gewichtszunahme her. In Studien zeigt sich, dass zu wenig Schlaf den Appetit und somit die Gewichtszunahme fördert. Zwar verbrauchen Menschen, die weniger Schlafen, durchschnittlich mehr Kalorien, allerdings essen sie während der längeren Wachphasen auch mehr und es entsteht ein Kalorienüberschuss, der sich schnell auf der Waage bemerkbar macht.

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit

Die körperliche Leistungsfähigkeit wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben der Verlangsamung der Reizübertragung, welche zu einer langsameren Reaktionsfähigkeit führt, werden auch Hormonausschüttung und Verarbeitung beeinträchtigt. Zudem kann der Körper sich in den kurzen Schlafphasen nicht komplett regenerieren. Auch die Lust und die Motivation, sich körperlich zu betätigen, können bei Schlafmangel deutlich absinken.

Senkung des Risikos an Herzkrankheiten zu erkranken

Schlafmangel oder Schlafstörungen, wie eine Schlafapnoe können ernsthafte Folgen für die Gesundheit nach sich ziehen. Es ist bewiesen, dass weniger als 6 Stunden Schlaf am Tag das Risiko eines Herzinfarkts bei Personen mit koronarer Herzkrankheit deutlich erhöht. Aber auch gesunde Menschen sollten darauf achten, genug zu schlafen, um das Risiko einer Herzerkrankung zu mindern.

Steigerung der sozialen und emotionalen Intelligenz

Forscher der Universität Tel Aviv haben festgestellt, dass Unruhe und Reizbarkeit infolge von Schlafmangel sich auf die Neutralität jedes einzelnen auswirken. Ist man nicht ausgeschlafen, fällt es schwerer, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden. Da ablenkende Informationen nicht mehr ausgeblendet werden können, entsteht eine Reizüberflutung im Gehirn, die die Hemmschwelle zu sozialen Konfrontationen deutlich senkt.

Verbesserung des Immunsystems

„Schlaf ist oft die beste Medizin“. Studien zufolge fördert der Schlaf die Arbeit der T-Zellen. Diese bestimmten Abwehrzellen heften sich an befallene Körperzellen an und sorgen für deren Zerstörung. Die T-Zellen sind einer der wichtigsten Spieler im Immunsystem und sorgen besonders während der Schlafphasen dafür, dass von Krankheitserregern befallene Zellen abgebaut werden. Natürlich ist die Länge, die eine gute Schlafphase ausmacht, variabel. Während junge Menschen durchschnittlich mehr Schlaf brauchen, reichen vielen Erwachsenen 6-8 Stunden, um sich komplett zu erholen. Neben der Quantität des Schlafes ist auch die Qualität wichtig. Wer selten durchschläft oder im Schlaf sehr unruhig ist, sollte Maßnahmen ergreifen, um seine Schlafqualität zu verbessern.