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Mario Content | Fitness & Ernährung
Team Fitnessletter

Aktualisiert am
29. März 2021


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Fitnessstudio eröffnen

Sonstiges

Aus Leidenschaft zum Sport, ein Fitnessstudio eröffnen. Statistiken zufolge ist jeder zehnte Deutsche Mitglied eines Fitnessstudios. Das Interesse an Fitnessangeboten ist groß.

Fitnessstudio eröffnen
Fitnessstudio eröffnen. Bild: Sjale | Shutterstock
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A

ber dennoch sind die Ansprüche der Kunden verschieden. Der eine möchte Fitness mit Wellness verbinden. Der nächste legt besonders großen Wert auf persönliche Beratung. Dadurch eröffnen sich für Existenzgründer unterschiedliche Möglichkeiten, ebenfalls ein Fitnessstudio ins Leben zu rufen.

Müssen Gründer eines Fitnessstudios bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

Eine gute Nachricht zu Beginn: Du musst keine speziellen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, um ein Fitnessstudio zu eröffnen. Es genügt, wenn du dich einfach beim zuständigen Gewerbeamt deiner Stadt anmeldest. Allerdings ist es sinnvoll, sich im Vorfeld fachspezifische Kenntnisse anzueignen. Diese Expertise schließt kaufmännisches Know-how ein. Im Regelfall vergeben Kreditinstitute die Darlehen nur, wenn Gründer eines Fitnessstudios alle wichtigen Qualifikationen nachweisen können. Diese Kenntnisse belegen Existenzgründer durch Nachweis von Zertifikaten.

Um deine fachspezifischen Kenntnisse zur Gründung eines Fitnessstudios nachzuweisen, solltest du einen Abschluss als diplomierter Sportlehrer, lizenzierter Fitnesstrainer oder Fitnessökonom aufweisen. Deine kaufmännische Expertise unterstreichst du durch Abschlüsse als Betriebswirtschaftler, Fitnessfachwirt oder ausgebildeter Kaufmann.

Worauf musst du bei der Eröffnung des Fitnessstudios achten?

Die Fitnessbranche ist hart umkämpft. Deshalb sind Gründer eines Fitnessstudios gut beraten, sich mit einem individuellen Konzept aus der breiten Masse abzuheben. Diese Strategie verfolgen Existenzgründer, indem sie die gewünschte Zielgruppe genau analysieren und definieren. Besonders großen Erfolg versprechen Alleinstellungsmerkmale, die sich auf verschiedene Spezifika beziehen können.

  • Fitnessstudios explizit für Männer oder Frauen
  • spezielle Kursangebote für Pilates, Zumba oder Yoga
  • besonders günstige Konditionen
  • Fitnessstudio mit Wellnessabteilung inklusive Sauna
  • Fitnessstudio für übergewichtige Personen

Darüber hinaus ist es wichtig, das Fitnessstudio vom ersten Tag an richtig zu vermarkten. Hierbei ist es besonders wichtig, die Etablierung des Unternehmens Schritt für Schritt zu planen. Auf folgende Fragen solltest du eine Antwort finden.

  • Marktumfeld
  • Vertriebsstrategie
  • Vermarktung/Werbung
  • Rechtsform

Die richtige Finanzierung finden

Die Eröffnung eines Fitnessstudios ist eine kostspielige Angelegenheit. Aus dem Grund ist es unerlässlich, sich um eine deckende und zuverlässige Finanzierung zu sorgen. Normalerweise haben Existenzgründer nicht genügend Eigenkapital, um die Gründung eines Fitnessstudios ohne einen Kredit zu realisieren. Deshalb ist es im Normalfall unerlässlich, sich durch verschiedene Anbieter über potenzielle Kreditgeber zu informieren. Eine weitere interessante Option sind staatliche Förderprogramme, die die Eröffnung der Fitnesseinrichtungen finanziell unterstützen.

Zumeist wünschen die Anbieter von Darlehen oder Förderprogrammen die Vorlage eines Geschäftsplans, bei dem Existenzgründer ihre konkreten Pläne zur Gründung des Unternehmens äußern. Eine vielversprechende Lösung ist es ebenfalls, ein Fitnessstudio im Rahmen eines Franchisevertrags zu betreiben.

Fitness-Jobs: Fitnesstrainer vs. Fitnessmanager

Die Fitnessbranche wächst!

Die Fitnessbranche ist in den letzten Jahren explosionsartig größer geworden. So achten immer mehr Menschen auf ihr Äußeres und ihr Inneres. Der Traumkörper und eine gesunde Lebensweise stehen im Vordergrund. Auch die Mitgliederanzahl in deutschen Fitnessstudios steigt jedes Jahr. Oft bietet es sich an, seine Begeisterung und Passion auch zur Berufung zu machen. So starten viele Sportbegeisterte ihre Berufslaufbahn in der Fitnessbranche. In kleineren Orten gibt es leider nicht ausreichend Möglichkeiten, doch in Großstädten wie Stuttgart ist die Situation besser, da sich gerade hier viele Fitnessstudios befinden. Auch viele Ketten entscheiden sich, neue Studios eher in größeren Städten zu öffnen.

Kein Wunder also, dass dann in Stuttgart viele Jobs angeboten werden, es reicht eine kurze Online-Suche, etwa nach Branche oder Schlagwort „Fitness“ und schon findet man mehrere Arbeitsangelegenheiten. Wenn du dort auch Fuß fassen möchtest, dann stehst du in der Regel vor der Wahl zwischen 2 sehr beliebten Jobmöglichkeiten: Zum einen gibt es da den Fitnesstrainer, zum anderen gibt es den Fitnessmanager. Doch wie unterscheiden sich die beiden Berufe und welcher passt besser zu dir? Diese Fragen klären wir in den nächsten Absätzen, sodass du genau Bescheid weißt, in welche Richtung deine Karriere gehen soll.

Was macht ein Fitnesstrainer

Gute Fitnesstrainer sind sehr gefragt und werden an vielen Orten gebraucht. So reicht der Arbeitsort vom normalen Fitnessstudio bis hin zum luxuriösen Spa. Selbst während deiner jährlichen Urlaubsreise zum Stand ist des Öfteren ein Fitnesstrainer anzutreffen. Neben der Aufgabe, ganze Kurse zu leiten, betreuen sie auch Trainierende bei ihrem Training. Selbst das 1 zu 1 Training mit einem Personal Trainer ist möglich.

Wie werde ich Fitnesstrainer?

Mit einer Ausbildung ist es bereits möglich, Fitnesstrainer zu werden. Nach dieser erhält der Ausgebildete seine Trainer-Lizenz. Diese gibt es in verschiedenen Größenordnungen. So gibt es die B-Lizenz, welche es dir erlaubt als eigenständiger Trainer zu arbeiten. Ganz besonders begehrt ist die A-Lizenz, welche für ein umfangreiches Wissen steht. Diese Lizenz befähigt dich, präventive oder rehabilitierende Trainingseinheiten mit den Kunden durchzuführen.

Die C-Lizenz hingegen befähigt nur zu assistierenden Tätigkeiten.

Was macht ein Fitnessmanager?

Ein gutes Fitnessstudio benötigt stets gute Führungskräfte. Und da kommt der Fitnessmanager zum Einsatz. Dieser ist für die betrieblichen Abläufe und andere organisatorische Fragen zuständig. Jedoch ist ein Fitnessmanager auch in jeglichem anderen Bereich der Branche gerne gesehen. So ist es diesem auch möglich als Trainer zu arbeiten.

Wie werde ich Fitnessmanager?

Für den Beruf als Fitnessmanager ist eine sportliche Ausbildung an einer Berufsfachschule vonnöten. Häufig ist diese 2 Jahre lang und wird sowohl als Vollzeit-, aber auch als Teilzeitausbildung angeboten. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um eine staatlich geregelte Ausbildung. Daher ist es ratsam, sich alle möglichen Angebote genau anzuschauen.

Fazit

Wenn dich der Umgang mit Menschen interessiert, dann kommt der Job als Fitnesstrainer für dich definitiv infrage. Kannst du dich auch für Unternehmertum und Betriebswirtschaftslehre begeistern? Dann schau dir unbedingt mal die möglichen Ausbildungen zum Fitnessmanager an.


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