Sonstiges Sauna

Sauna nach dem Training - sinnvoll oder fragwürdig?

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Viele Fitnessstudios nennen heutzutage eine Sauna ihr Eigen, die nach dem Training zu einem ausgedehnten Besuch einladen. Allerdings stellt sich die Frage, ob ein Saunagang direkt nach einer intensiven Trainingseinheit gesundheitlich unbedenklich ist oder ob mit dem Saunieren nach dem Training vielleicht sogar positive Effekte verbunden sind.

Die Funktionsweise einer Sauna in aller Kürze


Es gibt verschiedene Arten von Saunen, aber im Allgemeinen sind alle Saunen letztendlich Räume, die auf Temperaturen zwischen 80 °C und 105 °C erhitzt werden. Saunen im finnischen Stil gelten als „trocken“, während Saunen im türkischen Stil viel Dampf aufweisen. Im Durchschnitt verbringen Menschen etwa 15 bis 30 Minuten in einer Sauna, je nachdem, wie viel Hitze sie vertragen. Angebote von Onlineshops für Saunen wie beispielsweise megasauna.de stellen eine preisgünstige Möglichkeit für ein heimisches Saunieren ohne Fitnessstudio dar. Über diesen Anbieter können auch All-In-Saunen erworben werden, die eine Kombination aus finnischer Sauna, Dampfsauna und Infrarotsauna darstellen. Während Temperatur und Luftfeuchtigkeit bei den unterschiedlichen Saunaarten variieren, ist die Wirkung auf den Körper stets ähnlich.

Die gesundheitlichen Vorteile nach dem Training

Saunen sind nicht nur ein entspannender Abschluss des Trainings, sondern haben auch einige gesundheitliche Vorteile. Während eines Trainings werden die Muskeln härter als gewohnt beansprucht, was dazu führt, dass sich mikroskopisch kleine Risse bilden. Diese Risse verursachen Entzündungen und können zu Muskelkater, Engegefühl, Krämpfen und Empfindlichkeit führen. Die Nutzung einer Sauna verbessert den Muskelregenerationsprozess, indem sie die Durchblutung erhöht und sauerstoffreiches Blut zu sauerstoffarmen Muskeln transportiert. Durch Wärme können sich die Muskeln auch besser entspannen, wodurch Muskelverspannungen gelöst werden. Schwitzen während des Trainings dient dem Herunterkühlen der Körpertemperatur, aber auch dem Freisetzen von Giftstoffen. Mit einer Sauna können die Vorteile des Schwitzens über die Trainingseinheit hinaus verlängert werden. Schädliche Elemente wie giftige Metalle, Alkohol und Nikotin werden schlichtweg ausgeschwitzt.
Für viele ist die Gewichtsabnahme ein großes Ziel bei der Zusammenstellung eines Trainingsplans. Glücklicherweise gibt es viele Sauna-Gewichtsverluststudien, die einen Zusammenhang zwischen Saunanutzung und Gewichtsverlust positiv bestätigen. Saunen stärken sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch das Immun- und Lymphsystem. Darüber hinaus kann Infrarotwärme die Produktion des menschlichen Wachstumshormons (HGH) leicht erhöhen und den Cortisolspiegel senken, was ebenfalls dem Gewichtsverlust zuträglich ist.

Das ist bei einem Saunabesuch nach dem Training zu beachten

Da der Körper nach dem Training erschöpft ist, sollte der Saunagang nach dem Training kurz und bündig gehalten werden. Um den Organismus nicht zu überanstrengen, sollte eine Aufenthaltszeit von 20 Minuten gewählt werden. Sofern zuvor noch nie eine Sauna benutzt wurde, sollte mit kleineren Einheiten begonnen werden. Auf erste Anzeichen wie Benommenheit, Schwindel und Kopfschmerzen, die für eine Überhitzung oder eine Dehydrierung sprechen können, sollte geachtet werden.
Ältere Erwachsene und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen und Herzinsuffizienz haben ein höheres Risiko zu dehydrieren. Bei derartigen Vorerkrankungen sollte vor dem Saunieren zunächst der zuständige Hausarzt konsultiert werden. Nach dem Verlassen der Sauna sollte zeitnah Wasser getrunken werden, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Dem Saunabesuch sollten sich leichte Bewegungen anschließen, die der Durchblutung der Muskeln zuträglich sind, aber die Erholung nicht gefährden. Bei verantwortungsbewusster und sicherer Nutzung kann ein Saunabesuch nach dem Training die Fitnessanstrengungen noch lohnender machen.