Diäten-Vergleich

Weight Watchers

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Es gibt wohl kaum eine Diät, die weniger populär und umstrittener ist als Weight Watchers. Bei einer Umfrage kam heraus, dass 80 Prozent der Deutschen den Begriff bzw. den Namen Weight Watchers kennen.

Die Hausfrau Jean Nidetch erfand das System 1963 in New York. Sie versuchte oft vergeblich abzunehmen, schließlich kam sie auf die Idee gemeinsam mit Freundinnen es zu versuchen. So haben sie sich gegenseitig motiviert.

Nach und nach stellte sich auch der lang ersehnte Erfolg ein. Seit ungefähr 1970 gibt es Weight Watchers hier in Deutschland.

Kalorienreduzierte Mischkost wird mit einer Art Gruppentherapie kombiniert.

Fettarme und gleichzeitig eiweißreiche Nahrung und Ballaststoffe werden empfohlen. Lebensmittel wie Fisch, Geflügel, Milch und Milchprodukte, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst und Gemüse stehen auf dem Speiseplan.

Sogenannte Pointsführer sind ein ständiger Wegbegleiter. Alle erlaubten Getränke und Lebensmittel sind mit Pointszahlen kombiniert. So kann gegessen werden, was man möchte mit dem Augenmerk darauf dass der tägliche Richtwert nicht überschritten wird.

Die Pointzahl wird von dem Gruppenleiter zu Beginn der Diät bei dem ersten Gruppentreffen festgelegt.

Mit den abgenommenen Kilos werden auch die Punkte gesenkt. Für viele Gemüsesorten und Früchte müssen keine Punkte berechnet werden. So das diese Sachen als kleine Snacks gegessen werden können.

Zum Beispiel zählt eine große Menge an Kartoffeln zwei Punkte und ein Hamburger fünf Punkte.

Im Februar 2005 brachte die Zeitschrift Ökotest eine Einschätzung zu Weight Watchers heraus. Bei der Einschätzung schnitt Weight Watchers mit einem Sehr gut ab.

Der einzige Minuspunkt war, dass bei Rezepten Süßstoffe zum Süßen verwendet wurden. Sogar Internet-Portale mit Ärzten, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen wurden erfunden.

Diät-Lebensmittel sind ebenfalls zur Unterstützung erhältlich und werden online verkauft. Viel Flexibilität wurden in die Programme eingearbeitet.

Zum Beispiel können sich pro Tag vier Punkte und pro Woche zwölf Punkte zusammen gesparten werden. Diese zusammen gesparten Punkte können dann auf Festen oder Feiern genutzt werden.

Mit viel Bewegungen und Fitness können sich zusätzliche Punkte erarbeitet werden. Es soll jetzt nicht extrem viel Sport getrieben werden, sondern die Menschen sollen zu mehr Bewegung im Alltag motiviert werden.

Dank einer wöchentlichen Kontrolle werden auch Bewegungsmuffel angeregt sich zu bewegen.

Nach und nach wird eine neue und gesündere Ernährungseinstellung erlernt. Selbst die bei jeder anderen Diät unerlaubten Besuche beim Restaurant oder in einer Fast Food Kette werden erlaubt.

Fernprogramme eignen sich für Menschen, die gehemmt sind und lieber für sich abnehmen möchten.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird angestrebt. Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente werden bei der Ernährungsumstellung beachtet. Eine Zufuhr der wichtigen Nährstoffe kann jedoch nicht garantiert werden, da jeder selbst entscheidet wofür er seine Punkte ausgibt.

Pro Monat müssen Mitglieder eine Gebühr von 15 Euro im Monat entrichten. Wer sich für Gruppentreffen entscheidet muss zusätzlich noch ungefähr 10 Euro pro Woche bezahlen. Wer einem Gruppentreffen fern bleibt, kündigt so seine Mitgliedschaft.

Vertraglich ist man also an keinerlei Verpflichtungen gebunden.