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Armin Entwicklung & Koordination
Team Fitnessletter

Aktualisiert am
18. Dezember 2022


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Diese Dinge sollten im privaten Fitnessraum nicht fehlen

Sonstiges

Um im privaten Fitnessraum sicher und effektiv trainieren zu können, sollten wichtige Werkzeuge und eine Erste-Hilfe-Ausrüstung nicht fehlen.

Privaten Fitnessraum einrichten
Privaten Fitnessraum einrichten. Bild: Pixelcreatures | Pixabay
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b Cardiotraining auf dem Hometrainer, klassisches Bankdrücken oder Training an der Kraftstation, viele Sportbegeisterte schätzen es, wenn sie regelmäßige Trainingseinheiten zu Hause absolvieren können. Das gilt vor allem, wenn das nächste Fitnessstudio nicht gleich um die Ecke liegt und ein Besuch dort längere Anfahrtswege erfordert. Die Möglichkeiten für Fitnesstraining zu Hause sind vielfältig. Wer im eigenen Haus wohnt, kann sich möglicherweise einen kompletten privaten Fitnessraum einrichten, und in vielen Etagenwohnungen ist zumindest ausreichend Platz für ein oder zwei Geräte im Schlafzimmer oder in einem anderen Raum vorhanden. Damit lässt sich schon eine beachtliche Zahl von Übungen absolvieren, ohne dafür jedes Mal erst das Haus verlassen zu müssen. Doch ganz gleich, ob es sich um eine Fitness-Ecke in der Wohnung oder um ein komplettes Privatstudio handelt, neben den Geräten sollten auch einige andere wichtige Dinge nicht fehlen.

Sicherheit und Komfort gewährleisten

Bei der Einrichtung eines privaten Fitnessraumes oder einer eigenen Fitness-Ecke in der Wohnung kommt es ebenso auf Sicherheit wie auf Komfort an. Denn zum einen sollen ein verletzungsfreies Training gewährleistet und Schäden an Fußböden oder anderen Teilen der Bausubstanz vermieden werden. Und zum anderen soll ein Mindestmaß an Komfort dafür sorgen, dass das Training Freude macht. Ein sinnvoller Bestandteil der Ausstattung jedes privaten Fitnessraumes ist deshalb ein Werkzeugset mit den gängigsten Werkzeugen, die im Fitnessstudio benötigt werden können. Wer zu Hause nur eine selbst montierte Klimmzugstange und einen Hometrainer hat, braucht natürlich weniger Werkzeug als diejenigen, die sich einen kompletten Raum mit unterschiedlichsten Fitnessgeräten eingerichtet haben. Bei Geräten mit verschiedenen Schraubverbindungen und Verstellmöglichkeiten werden zwar mitunter eigens dafür bestimmte Werkzeuge mitgeliefert, doch professionelles Werkzeug ist beim Gebrauch oft sicherer und komfortabler. Um dieses zu besorgen, ist eine Fahrt zum Baumarkt nicht zwingend erforderlich. So lassen sich beispielsweise gängige Steckschlüssel, Schraubendreher, Schraubenschlüssel und Inbusschlüssel ebenso wie eine Kombizange, eine Wasserpumpenzange oder ein Seitenschneider beim Onlinehändler RS Components finden. Ein weiteres empfehlenswertes Werkzeug für den privaten Fitnessraum ist ein Gummihammer, mit dem sich zum Beispiel schwergängige Verbindungen lösen lassen, ohne dass die Hammerschläge zu Beulen oder anderen Materialschäden führen. Um die heimische Trainingsstätte möglichst komfortabel zu gestalten, können dort beispielsweise eine Musikanlage, ein TV-Gerät und ein Minikühlschrank für kühle Getränke platziert werden. Zudem sollten stets einige frische Handtücher griffbereit sein, um diese bei Bedarf nicht erst aus anderen Räumen holen zu müssen.

Maßnahmen gegen Verletzungen und Trainingsschäden

Wie bei jeder anderen körperlichen Aktivität lassen sich auch beim Sport Verletzungen und Unfälle niemals ganz ausschließen. Um die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, ist es notwendig, die Hinweise in den Anleitungen zu den einzelnen Geräten genau zu befolgen oder sich von einem erfahrenen Trainer in deren Gebrauch einweisen zu lassen. Zudem empfiehlt sich die Aneignung von Grundkenntnissen über die häufigsten Sportverletzungen, deren Symptome und notwendige Gegenmaßnahmen, um bei entsprechenden Zwischenfällen schnell reagieren und richtig handeln zu können. Wer regelmäßig Sport treibt oder in einem Sportverein als Betreuer, Trainer beziehungsweise Übungsleiter aktiv ist, kann sogar eigens für diese Zielgruppe konzipierte Erste-Hilfe-Kurse mit besonderem Fokus auf Sportverletzungen absolvieren. Ebenso wichtig wie anwendungsbereite Erste-Hilfe-Kenntnisse ist jedoch die notwendige Ausstattung mit Verbandmaterialien und Medikamenten. Auf den Verbandkasten im Auto sollte sich dabei niemand verlassen, denn dieser sollte im Bedarfsfall nicht erst aus der Garage oder aus dem auf der Straße parkenden Fahrzeug herbeigeholt werden müssen. Stattdessen sollte ein Erste-Hilfe-Set dauerhaft im privaten Fitnessraum stationiert werden. Dabei kann es sich sowohl um ein ortsfestes Erste-Hilfe-Schränkchen als auch um ein mobiles Set in einer Tasche oder einem Notfallkoffer handeln. Letzteres bietet den Vorteil, dass es sich auch bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten oder Urlaubsreisen problemlos mitnehmen und anschließend wieder im Fitnessraum deponieren lässt. Dort ist übrigens auch die Hausapotheke wesentlich besser aufgehoben als in der Küche oder im Bad, wo sie starken Temperaturschwankungen und hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Eine wichtige Regel für die Hausapotheke und den Verbandskasten im Auto gilt natürlich auch für das Erste-Hilfe-Set im Fitnessraum: Bei allen darin enthaltenen Materialien und Medikamenten ist regelmäßig das Haltbarkeitsdatum zu prüfen. Bevor es abläuft, müssen die betreffenden Bestandteile der Erste-Hilfe-Ausrüstung rechtzeitig durch neue ersetzt werden.