Fitness-Trends

Trailrunning: Diese Dinge brauchst du, um so richtig ins Training einzusteigen

Joggen ist gesund, setzt Endorphine frei und hilft noch ganz nebenbei dabei, sich für den Sommer fit zu halten. Wenn man aber die Strecke schon in- und auswendig kennt, dann kann es auf Dauer ein wenig langweilig werden.
Teilen:

Trailrunning – also das Laufen im Gelände – ist eine gute Möglichkeit, um durch das Erschließen neuer Pfade mehr Abwechslung in die Routine zu bringen. Anfänger stehen dieser Disziplin allerdings oft ein wenig skeptisch gegenüber: zu herausfordernd, zu gefährlich, zu anstrengend. Da es beim Trailrunning – ähnlich wie beim Wandern – hauptsächlich um die Naturerfahrung und überhaupt nicht um Bestzeiten oder Wettkämpfe geht, ist es jedoch für jeden geeignet. Es gibt nur ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man neu damit anfangen möchte.

Trailrunning-Ausrüstung

Für die tägliche Runde um den Block sind bequeme Kleidung und ein gutes Paar Schuhe meist vollkommen ausreichend. Wenn du mit dem Trailrunning beginnst und du deine ersten kürzeren Läufe absolvierst, wirst du neben speziellen Trailrunning-Schuhen kaum zusätzliche Ausrüstung benötigen. Wer sich für eine längere Tour in die Berge oder ins Gelände wagt, der sollte bei der Auswahl des Outdoor-Outfits ein wenig sorgfältiger vorgehen. So ist es beispielsweise sinnvoll, an Tagen mit eher unbeständigem Wetter eine Windjacke zu tragen. Es gibt Modelle, die so minimalistisch und leicht sind, dass sie kaum zusätzliches Gewicht verursachen – dabei aber das Laufgefühl deutlich verbessern. Für längere Strecken, die einen halben Tag oder mehr dauern, kannst du dir einen speziellen Trailrunning-Rucksack besorgen. Dabei handelt es sich um sehr kleine und leichte Rucksäcke, die viele Taschen haben. So kannst du beim Laufen Energydrinks, deine Regenjacke oder einen kleinen Snack aus dem Rucksack holen, ohne ihn vom Rücken zu nehmen. Falls du früh am Morgen starten möchtest oder sich dein Lauf bis in die Abendstunden zieht, solltest du außerdem eine Stirnlampe im Gepäck haben. Diese gewährleistet, dass du auch bei schlechten Lichtverhältnissen die Strecke vor dir gut sehen kannst.

Ein gutes Paar Schuhe

Für unebenes Gelände oder den Lauf in Berglandschaften macht es Sinn, zusätzlich zu den normalen Laufschuhen in ein Paar Trailrunning-Schuhe zu investieren. Diese besitzen ein besonders grobes Sohlenprofil und ermöglichen dir damit auch auf unbefestigten Wegen guten Halt. Das Obermaterial ist außerdem besonders robust und der Zehenbereich zusätzlich verstärkt, sodass dir Wurzeln, Äste und Steine nichts mehr anhaben können. Viele Trailrunning-Schuhe besitzen zusätzlich ein besonderes Schnellschnürsystem. Bei diesem System werden die Enden der Schnürsenkel in einer kleinen Tasche oberhalb der Lasche verstaut. Auf diese Weise bleiben die Senkel nirgendwo hängen, was dich im Lauf zum Stolpern oder gar zu Fall bringen könnte.

Richtige Ausrüstung beim Trailrunning
Bild: Richtige Ausrüstung beim Trailrunning

Geduld ist gefragt

Zugegeben – bei dieser Sache handelt es sich nicht um einen materiellen Ausrüstungsgegenstand. Doch Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden beim Ausdauerlauf. Und nicht nur das – auch in sämtlichen anderen Lebensbereichen macht es Sinn, Geduld zu entwickeln. Wer zu schnell zu viel will, dem drohen Verletzungen und Motivationsverlust. Vor allem Einsteiger trainieren besser nicht öfter als zwei oder dreimal in der Woche. Dabei ist es wichtig, stets auf den Körper zu hören. Wenn du merkst, dass du irgendwo Schmerzen hast, dann nimm diese Warnsignale ernst. Nach jedem Lauf solltest du dir außerdem Zeit nehmen, um dich ausgiebig zu dehnen. Dehnübungen reduzieren das Verletzungsrisiko und den Muskelkater am nächsten Tag.